Besoldungen

4 Besoldungen

Für diese zunächst unter den Allgemeinen Ausgaben („Insgemein“) geführten Posten, wird ab 1750 eine eigene Rubrik gebildet.


Kriegsmann, Johann Christian: Amtskellner zu Braubach (bg. 05.12.1727 Braubach); Fondsverwalter und Rechnungsführer 1707-1727

    • erhält 20 fl. Besoldung lt. eines fürstl. Dekrets (Nr. 3) — erhält 22 fl. 15 alb. Besoldung für die Jahre 1722 bis 1726, jährlich 5 fl., die ihm jedes Jahr lt. des genannten Dekrets bezahlt werden (ABR 1721-1726)
    • erhält 10 fl. Besoldung lt. eines fürstl. Dekrets, das unter Nr. 3 in voriger Rechnung bei pag. 18 beigelegt wurde (ABR 1727-1728)

Drach, Johann Christoph: Amtsverweser und Kammerrat zu Braubach (+ 22.06.1757); Fondsverwalter und Rechnungsführer 1729-1738

    • erhält 10 fl. Besoldung für 1729-1730 lt. eines fürstl. Dekrets, das vorigen Rechnungen beigelegt wurde (ABR-1729-1730)
    • erhält 5 fl. Besoldung (ABR 1731-1738); wegen diesem geringen Betrag schreibt Drach: P[ro] M[emoria]. Weilen die Capitalia zeithero immer stärcker worden, folglich die Pensiones gewachßen sind und Rechner mit Erhebung dießer Gelder sehr viele Mühe und Beschwerlichkeit hat, so lebt derselbe unterthänigsten Vertrauens, daß ihm ins künfftig über übige 5 fl. noch etwas weiters gnädigst vermacht werden wird. (ABR 1738)

Engelhard, Johann Ludwig: Kriegskassierer zu Braubach (bg. 23.12.1761 Braubach); Fondsverwalter und Rechnungsführer 1739-1761

    • erhält 5 fl. Besoldung, von dießen Geldern zu erheben und zu berechnen, weilen sich die Capitalia seithero sehr vermehret (ABR 1739)
    • erhält 5 fl. Besoldung weilen sich das Capital ziemlich vermehret, daher Rechner viele Mühe und Arbeit bey Eintreibung dieser Gelder gehabt (ABR 1740)
    • erhält 5 fl. Besoldung weilen sich die Capitalia ziem[lich] vermehret (ABR 1741)
    • erhält 21 fl. rückständige Besoldung von 1739-1741 lt. Dekret vom 27.01.1745 (ABR 1744 und Beilage [2])
    • erhält 60 fl. rückständige Besoldung von 1742-1744 lt. Dekret (ABR 1744)
    • erhält 20 fl. Besoldung jährlich (ABR 1745-1761)
    • erhält 12 fl. Douceur [Anerkennung] „wegen außerordentlich gehabter Bemühung und Geldverlust, so ich bei Eintreibung und Zahlung der Kaufgelder des Steinernen Haus gehabt“ (ABR 1750, unter Allg. Ausgaben); zugrunde liegt ein Gesuch Engelhards, präs. Darmstadt, 16.04.1750 (ABR 1762, Beilage [13]) und ein fürstl. Bewilligungsdekret vom 16.04.1750 (ABR 1762, Beilage [14])

Engelhard geb. Ritter, Maria Katharina: Witwe des Vorgängers, Fondsverwalterin und Rechnungsführerin 1762-1764 (bg. 15.02.1768 Braubach)

    • erhält 20 fl. Besoldung jährlich (ABR 1762-1763), 10 fl. vom 01.01. bis 30.06.1764 (ABR 1764-1) und 10 fl. vom 01.07. bis 31.12.1764 (ABR 1764-2)
    • ihre Erben (Kinder des Schönborner Pfarrers Johann Philipp Gran) erhalten diese 20 fl. als „Gnadenbesoldung“ weiterhin aufgrund eines fürstl. Befehls vom 21.12.1767, ausgezahlt mit 10 fl. vom 01.06. bis 31.12.1766 (ABR 1766 unter Allg. Ausgaben), mit 20 fl. (ABR 1767 unter Allg. Ausgaben) und 6 fl. 20 alb. (ABR 1768 unter Allg. Ausgaben)
    • Hierzu informiert ein Brief des Regierungrats Friedrich Jakob Schöndorf zu Darmstadt vom 31.08.1775 (ABR 1763, Beilage [7]) und ein amtliches Attestat von Amtmann Kekule vom 21.08.1775 (ABR 1763, Beilage [8])

Friedgen, Johann Christian: Kriegskassierer zu Braubach (bg. 04.01.1771 Braubach); Fondsverwalter und Rechnungsführer 1764-1770

    • erhält 20 fl. Besoldung jährlich (ABR 1765-1770)
    • erhält 10 fl. Besoldungszulage jährlich (ABR 1767-1770)

Leporinus, Charlotta Katharina: Tochter des Emser Pfarrers Leporinus

    • erhält 10 fl. Gnadengehalt (ABR 1749-1751, 1749 unter Rubrik Allg. Ausgaben)

Brückmann, Philipp Ludwig: Hof- und Badmedikus

    • Ernennungsdekret zum Hof- und Badmedikus vom 21.06.1743. Brückmann soll zusätzlich zu seiner Besoldung als Stadt- und Amtsphysikus von 50 fl. und 3 Ohm aus der Braubacher Kellerei noch weiter ab 01.07.1743 aus den dortigen Amtsrevenüen erhalten: 30 fl. an Geld, 10 Malter Korn und 2 ½ Malter Gerste Bopparder Maß, sodann 30 fl. aus der Emser Armenbadkasse (ABR 1743, Beilage [1])
    • erhält für das 2. Halbjahr 1743 15 fl. und dann 30 fl. Besoldung jährlich (ABR 1743-1770, 1743-1749 unter Rubrik der Allg. Ausgaben, dann unter „Besoldungen“)
    • Brückmann quittiert über den Empfang von 30 fl.: am 04.01.1744 (ABR 1743, Beilage [2]), am 07.01.1745 (ABR 1744, Beilage [1]), am 04.01.1749 (ABR 1748, Beilage [3]), am 04.01.1762 (ABR 1761, Beilage [1])