3 Armenbad
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- 26 fl. 2 alb. 4 d. dem Maurer zu Nassau Lukas Balthasar für Verfertigung eines neuen Kanals am Emser Armenbad zur diesseitigen Hälfte lt. Befehl Nr. 1 und quittierten Zettels Nr. 2 (ABR 1712-1714)
- 1 fl. 15 alb. dem Glaser zu Braubach Peter Stein für Glaserarbeit auf erwähnten Befehl (Nr. 1) und Quittung Nr. 3 (ABR 1712-1714)
- 2 fl. 28 alb. 6 d. Martin Mahl zu Ems für Zimmerarbeit auf erwähnten Befehl (Nr. 1) und Quittung Nr. 4 (ABR 1712-1714)
- 3 fl. 22 alb. 4 d. Lukas Balthasar, Maurermeister zu Nassau, für fernere Mauererarbeit am Armenbad lt. ratifizierten Zettels und darauf geschriebener Quittung Nr. 6 — 9 fl. 11 alb. 2 d. weiter demselben wegen Steinbrechen bezahlt lt. erwähnten ratifizierten Zettels und Schreibens des fürstl. diezischen Beamten Nr. 6, „als welcher die Steine vorgeliehen gehabt und nun von dem Maurer ersetzt worden“ (ABR 1712-1714)
- 3 fl. 7 alb. 4 d. Johann Georg Brück, dem Schiffmann und Frohn zu Ems, für Trass[1] und Moselkalk, auch Schifflohn lt. erwähnter Ratifikation Nr. 5 vorher und Quittung Nr. 7 (ABR 1712-1714)
- 25 alb. der Witwe des Vogts Herrmann zu Ems für 5 Bretter (Bort) zum Armenbad lt. Quittung Nr. 8 (ABR 1712-1714)
- Zufolge des in Kopie der Rechnung beiliegenden und an den fürstl. Vogt Archenholtz ergangenen Befehls vom 12.05.1717 (unter Nr. 2), wurden ausgegeben (ABR 1715-1717); Gesamtkosten: 118 fl. 14 alb. 5/6 d.
- 164 Bretter (Bort) incl. der Fracht wurden für 24 fl. 7 alb. 4 d. zur Schreinerarbeit gekauft lt. Bescheinigung des Schreiners Tilmann Nuß von Ems
- Für 750 Speichernägel wurden 1 fl. 3 alb. 6 d. ausgegeben lt. Bescheinigung des Schreiners Tilmann Nuß von Ems
- Peter Stein, dem Glaser zu Braubach, für Glaserarbeit lt. Quittung Nr. 5, 5 fl. 18 alb.
- Martin Mahl, dem Zimmermann zu Ems, für Zimmerarbeit lt. Quittung Nr. 6, 6 fl. 3 alb. 4 d.
- Georg Krauß und Niklas Zimmerschied von Holz zu schneiden, lt. Quittung Nr. 7, 1 fl. 29 alb. 4 ½ d.
- Tilmann Nuß, Schreiner zu Ems, für Schreinerarbeit, lt. Zettel Nr. 8, 17 fl. 6 d.
- Johann David Schneider, Schlosser zu Ems, für Schlosserarbeit, lt. Zettel Nr. 9, 4 fl. 15 alb.
- Für Maurer- und Weißbinderarbeit Martin Stein, Matthes und Konsorten gezahlt lt. Zettel Nr. 10, 54 fl. 13 alb. 4 ⅓ d. („Dieser Zettel ist zurückgegeben worden, um sich mit dem Vogt berechnen zu können“)
- Johannes Ahrle, dem Leyendecker zu Nassau, für Leyendeckerarbeit lt. Zettel Nr. 11, 3 fl. 12 alb. 4 d.
- 2 fl. 7 alb. 4 d. kommen in der Rechnung von 1721-1726 zur Ausgabe, weil bei den in Rechnung 1715-1717, pag. 9 angesetzten 56 fl. 21 alb. 4 ⅓ d. ein Posten von 4 fl. 15 alb. ausgelassen wurde, wie eine der betreffenden Urkunde angehängte Bescheinigung ausweist, lt. Urkunde Nr. 2 (ABR 1721-1726)
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- Für 30 Decken, zur Hälfte für die Armen, Hans Peter Fuß aus dem Amt Sohlingen, lt. Quittung Nr. 12, 16 fl. 7 alb. 4 d. (ABR 1715-1717)
- Johann Anton Hegmann zu Ems für Tuch zu Laken (Leylachen), Pülven[2] und Strohsäcken, lt. Quittung Nr. 13, 30 fl. (ABR 1715-1717)
- Georg Henrich Schmitt, dem Armenpfleger, sotanes Tuch (s. o.) zu nähen, lt. Quittung Nr. 14, 2 fl. 3 alb. (ABR 1715-1717)
- Montur des Armenpflegers: 1764: An den Krämer Kneuper (in Braubach) werden 21 fl. 28 alb. 4 d. für die Montur des Armenpflegers bezahlt lt. herrschaftl. Befehl vom 02.04.1768 (ABR 1764-2) —Schneidermeister Born (in Braubach) erhält 2 fl. 10 alb. Macherlohn hierfür (ABR 1764-2) — 1767: Herr Hegmann zu Ems erhält 20 fl. für die Montur des Armenpfegers — 1770: Armenpfleger Erdmann erhält 20 fl. für die gewöhnliche Montur
Anmerkungen:
[1] Trass: Bimssteinart, zunächst u. vorwiegend vom Rhein, die pulverisiert und mit Kalk vermischt zum Wasserbau verwandt wird (Grimm: DWB)
[2] Pülven (von lat. pulvinus) sind Kopfkissen oder Ober- und Deckbetten aus Federn (Rhein. Wörterbuch)
Letzte Änderung: 13. Mai 2026
Ralph Jackmuth