{"id":6043,"date":"2020-12-22T19:48:58","date_gmt":"2020-12-22T19:48:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/?page_id=6043"},"modified":"2021-03-17T18:58:59","modified_gmt":"2021-03-17T18:58:59","slug":"gerichtsbuch-braubach-1609-1698","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/?page_id=6043","title":{"rendered":"Gerichtsbuch Braubach 1609-1698"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><strong>Ausz\u00fcge aus dem Braubacher Gerichtsbuch 1609-1698<\/strong> (HHStAW, Abt. 301, Nr. 40, unfoliiert)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>Testamente 1636-1637<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">Beinhaltet Testamente von Personen, deren Kinder w\u00e4hrend der Pestepidemie 1635\/1636 gestorben sind und somit keine Erben haben.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>[1] 11. Februar 1636: <\/b><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>Verf\u00fcgung der Margaretha Breidenau, Witwe des Henrich Breidenau<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">Margaretha Breidenau (bg. 17.09.1643 Braubach), Witwe des Henrich Breidenau (bg. 30.07.1635 Braubach) sei nunmehr alt und abgelebt und k\u00f6nne die Haushaltung nicht mehr allein verrichten. Nach dem am 20. September 1626 mit ihrem Ehemann aufgesetzten gegenseitigen Testament (testamentum reciprocum) soll der \u00fcberlebende Ehegatte seinen im Testament genannten Freunden 10 Gulden zum Abstand geben und das \u00dcbrige uneingeschr\u00e4nkt erben. Hierzu schenkt sie Margaretha, Ehefrau des Thonges Speyer zu Rhens, einen Weingarten bei der Kirche zu Rhens (oben grenzt Niklas <i>B&#8230;<\/i>, unten Th\u00f6nges Koch) und zwei Felder zu Rhens <i>auff dem Stiegell<\/i>. Ferner \u00fcbergibt sie zum Dank Philipp <i>Ditz <\/i>anstatt des Geldes zun\u00e4chst einen Weingarten <i>in<\/i> <i>Coppenstell <\/i>(oben grenzt Stoffel <i>Schiedt<\/i>, unten Lorenz von Lahnstein, erst nach ihrem Tod solle er 10 Gulden bekommen. W\u00fcrde er dies ablehnen, sollen Geld und Weingarten den Hausarmen in Braubach zukommen. Da sie den Haushalt nicht mehr allein f\u00fchren k\u00f6nne, will sie Anna Elisabeth, Schwester ihres gestorbenen Ehemanns und Tochter des T\u00f6nges Beylstein zu Rhens, sowie ihren \u201en\u00e4chsten Vetter und Blutfreund\u201c Kaspar, Sohn des Theis Friedgen, an Kindesstatt annehmen. Beide sollen nach ihrer Ehe bei ihr einziehen, sie mitversorgen und nach ihrem Tod ihre Erben sein.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">[pag.] <i>Zu wissen sey hiemit, da\u00df auff heut zue entgemeltem Dato f\u00fcr Ambt alhier erschienen weylant Henrich Breydenauer see[lig], gewessenen Burgers alhier, nachgela\u00dfene Wittib mit Nahmen Margretha vnd brachte inn Beysein hernach benanter Sch\u00f6ffen fur: Nachdem sie Gott in den Wittibenstandt gesitzet, auch nunmehr alt vndt erlebt, da\u00df sie ihrer Hau\u00dfhaltung nicht mehr abwarthe nach der Geb\u00fchr erbauen k\u00f6nte vnd dan hiebevor in anno 1626, den 10ten Septemb[ris] zwischen ihr vndt ihrem abgelebten Hau\u00dfw\u00fcrth seeligen per testamentum reciprocum versehen, da\u00df welches vnter ihren beiden zuerst absterben wurdet, das Vberlebendte seinen darinnen benambsten Freundten zehen G\u00fclten zum Abstandt geben vndt das Vbrige, es r\u00fchre gleich hero, wohero es w\u00f6lle, ohne Eintragh des abgelebten Erben, dem Letzlebenthen erblich vndt eigenthumblich sein vndt verkleyben solte. Deme sie dann auch also nachzukommen vndt da\u00df benambste Legatum ihres Mans seel[ig] Erben abzurichten willig vndt erbietig. Zu solchem Ende auch vnd damit sich dieselbe vmbso viell desto weniger zu beschweren hetten, wolte sie \u2026 des legirten Gelts Thonges Speyer Hausfrauen zue Ren\u00df, Margrethen, einen Weingarthen zue Ren\u00df, bey der Kirchen gelegen, oben zue Nicla\u00df B&#8230;, vnden zue Th\u00f6nges Koch termbt, ingleichem zwey Felter ebenme\u00dfig zue Ren\u00df, auff dem Stiegell gelegen, gleich balt erblich vndt die\u00dfe <\/i>[pag.]<i> Stundte eingeraumet haben. Ingleichem wolte sie Philips Ditzen anstatt seines legirten Gelts, was ihme etwa darahn gebuhren m\u00f6chte, gleichbalt erblich zustellen, einen Weingart in Coppenstell gelegen, termbt oben zue Stoffel Schiedt, vnden zu Lorentz von Lanstein. Vnd neben deme noch ferner zehen G\u00fclten derogestalt, dafern gemelter Dietz solches zue Danck annehmen, w\u00fcrde sie den Weingart also balten ihme vbergeben. Die zehen Gulten aber er nach ihrem Ableben haben vndt endpfangen solte. Der es aber nicht zu Danck annehmen wolte, solte Geltt vndt Weingart der Hau\u00dfarmen alhier heimfallen. Weilen sie dan die Hau\u00dfhaltungh, wie gemeldet, nicht mehr fuhren k\u00f6nnte, sey sie gemeinet, ihres abgelebten Hau\u00dfw\u00fcrths see[lig] Schwester, T\u00f6nges Beylsteins zue Ren\u00df Tochter, mit Nahmen Anna Elisabeth, ingleichem ihren nechsten Vettern vndt Bluedtfreundt They\u00df Frietges Sohn Casparn au\u00df sonderbahren Vhrsachen vnd zue ihme tragender Liebe vndt Zueneygung zu ihren Erben vndt ahn Kindtstaht annehmen, gestalt sie dan solche auch hiemit haben derogestalt, da\u00df sie beydte al\u00df Verlobtehe, nachdem sie ihren Kirchgang w\u00fcrdten celebriret haben, sich bey sie in ihre Behau\u00dfung begeben, ihr fleysig vorstehen vnd sie versorgen helffen vnd dan, wan Gott vber sie gebiedthen vnd die\u00dfe Welt segnen w\u00fcrthe, gemelte beyde, dafern sie sich gegen sie wohl halten w\u00fcrden, alles dasjenige, was sie nach Abzugh vorbemelter Legaten verla\u00dfen w\u00fcrde, erblich haben vndt <\/i>[pag.]<i> behalten sollen. Die\u00dfes seye ihr endtlicher Will vnd Meynung, denen sie gebetten haben wolte, zue notiren vndt Ambts wegen zue bekr\u00e4fftigen, volgents dem Gerichts Buch einzuverleyben, den Interessirenden Abschrifft darin zuzustellen vndt dieselbe Ambts vnd Gerichts wegen darbey zu hanthaben. Gestalt sie dann sel&lt;bst&gt; in vnser aller Gegenwarth mit Hant vndt M&lt;und&gt; nicht allein zugesagt, sondern auch den beyden Casparn vndt Anna Elisabethen die\u00dfe Gifft gethan, die es dann auch von ihr also angen&lt;ommen&gt; vndt ihrer Baa\u00dfen hertzlich darf\u00fcr gedancket mit Versprechen, da\u00df sie dem allem ihres th&lt;&#8230;&gt; also nachzukommen vndt ihre Baa\u00df gleich als ihre leibliche Mutter annehmen, darf\u00fchr erkennen, veneriren, ehren, gehorchen vndt alle die Trewe, die Kinder gegen ihre leiblichen Eltern zu thun sch\u00fcltig, leisten wolten. Hierbey seint neben mir, dem Ambtman, gewessen: Steffan Ferber, Henrich Gra\u00df, Johannes Rie\u00df, Peter Harttung, Tonges Kastenholtz, Han\u00df Ge\u00f6rg Fritgen, Petter Langschiedt, sambtliche Gerichtsschoeffen, die solche Gifft alle sambt gegenwerdig angeh\u00f6ret vndt dieselbe mit vnserer Vnderschrifft auch bekrefftiget.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Geschehen zue Braubach, den 11ten Februarij anno 1636.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Daniel Schmalkalder, Ambtman daselbsten<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Steffan Ferber<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Henrich Gra\u00df<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Johannes Rie\u00df<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Petter Harttung<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Antonius Kastenholtz<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Han\u00df Georg Fritgen<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Petter Langschiedt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>[2] 20. Februar 1636: <\/b><b>Testament des Peter Hartung <\/b>(bg. 23.01.1648 Braubach) <b>und seiner Ehefrau Anna Elisabeth <\/b><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">(bg. 05.04.1659 Braubach)<\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>, B\u00fcrger zu Braubach<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">Haben keine lebenden Kinder mehr<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a>, setzen sich gegenseitig als Erben ein und verf\u00fcgen, dass nach ihrem Tod jedes Jahr am Sonntag nach Cathedra Petri (22. Februar) 20 Gulden unter die Hausarmen zu Braubach verteilt werden. Vom Rest der Hinterlassenschaft soll die eine H\u00e4lfte den Hartungschen Erben, die andere dem Bernhammerschen Stamm zufallen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">[pag.] <i>In Gottes Nahmen, Amen!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Nachdeme ich, Petter Hartung, vnd mit mir ich, Anna Elisabetha, Ehele\u00fcthe vndt burgerliche Inwonnere zu Braubach, sich vielmahl\u00df hertzlich zu Gem\u00fcht gef\u00fchret, wie da\u00df alle Menschen sterblich vnndt dem zeitlichen Todt vnderworffen, auch nichts gewissers als der Todt, vngewissers aber nichts al\u00df die Stundt desselbigen, sonderlich bey itzigen hochbedr\u00fcbten Kriegs- vndt Sterbensle\u00fcfften, vnndt dan in Bedrachttungh der einander bi\u00dfhero erwie\u00dfenen ehelichen Lieb vndt Treue vnndt deren kunfftigen Volnstreckungh, auch da\u00df wir von vnser beeder Leib keine Kinder mehr im Leben, wenigers dero dem Ansehen nach furtters zu gewartten haben, hierumb vnndt zue Vermeidung alles Streits vnd Zweiffel\u00df, so haben wir beede Ehele\u00fcth obgedacht mit gutter, zeitlicher Bedrachtung, gesundten Leibs, gueter Sinnen vnndt Vernunfft, freyes Willen\u00df, vngezwungen vndt vngedrungen, mit keinen Listen oder Gefehrten hinderf\u00fchrt, einander vnser von Gott bescherten liegende G\u00fcter vnd farendte Haab vndt Nahrungh, klein vndt gro\u00dfes, all, nichts au\u00dfgeschieden, au\u00dfgenommen, noch vorbehalten, so wir itzo haben oder noch ins k\u00fcnfftig vberkommen m\u00f6chten, nachvolgende vnsere testamentliche Disposition vnndt reciprocirten letzten Willens Verortnungh vffrichten wollen, thun auch dasselbe nachmahl\u00df hirmit vndt in crafft dieses also solches Inhalt, so geist[licher], so weltliche Rechtten, sonderlich aber die\u00dfes Landt vblichen Gebrauch nach am kr\u00e4fftigsten immer m\u00f6glich thun solten, k\u00f6nnen oder m\u00f6gen, also vndt <\/i>[pag.]<i> dergestalt, dafern Gott, der Alm\u00e4chtige vber &lt;&#8230;&gt; gebiten vnndt nach seinem g\u00f6tlichen Willen von die\u00dfem m\u00fches\u00e4ligen Jammerthall abfordern wirdt, so w\u00f6llen al\u00df dan wir anfangs &lt;&#8230;&gt; Seelen in die H\u00e4nde der heyligen g\u00f6tlichen Dr&lt;ei&gt;faltigkeit, so sie erschaffen, er l\u00e4\u00dfet vndt &lt;&#8230;&gt; vnser zeitlich abgestorbene Leychnamb aber &lt;&#8230;&gt; ihrem Ruhebett der Erden befohlen haben. Vber das vndt zu fortterst ist die\u00dfes mein Pe&lt;ter&gt; Hartungs Testament entlicher, letzter Wi&lt;llens&gt;meinung vffn Fall nach Gottes Willen ich &lt;&#8230;&gt; meiner lieben Hausfrau Anna Elisabetha vber kurtz oder langh zeitlichen Todts verfah&lt;ren&gt; w\u00fcrde, das sie al\u00df dan alles Verlassenthumb, es sey liegent, fahrendt, ersucht vndt vners&lt;ucht&gt;, in all nichts au\u00dfgenommen, mein ietziger &lt;&#8230;&gt; wahrer vndt vngezweiffelter Erbin sein vn&lt;dt&gt; pleyben soll, gestalt darmit haben zu schalten vnd zu walten, gleich ihrem eygenthumlichen Guth, vngehindert meiner Erben. Noch \u2026 dargegen vndt hinwiederumb ist mein Annen Elisabethen Testament endtlicher, letzter W&lt;ille&gt; vndt Meynungh, vffn Fall gleichfal\u00df nach dem Willen Gottes des Alm\u00e4chtigen ich vber kurtz oder langh vor e\u00fcch obgemeltem meinem lie&lt;ben&gt; Hau\u00dfw\u00fcrth Peter Hartung zeitliches Todts &lt;&#8230;&gt; w\u00fcrde, das al\u00dfdan er auch mein allein \u00e4intziger wahrer Erb in aller vorhandener Verla\u00dfenschafft, sie seye liegendt, fahren&lt;dt&gt;, ersucht vndt vnersucht, in all nichts au\u00dfgenom&lt;men&gt;, sein vnd bleyben soll, gestalt darmit ebener&lt;ge&gt;stalt al\u00df also seinem Eygenthumb &lt;&#8230;&gt; zuuerfahren vndt solches alles vngehindert meiner Erben, noch m\u00e4nniglichs von meinet- vndt ihretwegen. <\/i>[pag.]<i> W\u00fcrde dan da\u00df Letztlebent nach dem Willen Gottes entlich auch Todes verfahren, so verodtnen vndt legiren wir sambt vndt sonders fuhr die Hau\u00dfarme alhier zue Braubach zwantzig G\u00fclden in den Gottes Casten vndt wollen, da\u00df vor allen Dingen solche au\u00dfder gantzen Verla\u00dfenschafft gezogen, den Armen zu Guttem angelegt vndt iedes Jahrs vff Sontag nach Cathedra Petrj vnder die Hau\u00dfarme die\u00dfes Ortts au\u00dfgetheilet werden soll. Wa\u00df al\u00df dan vndt nach Abzugh ietzgemelten Legatj sich noch an ligender, auch fahrender Haab vnd Nahrung, auch Schulten vndt Gegenschulten nachmalig befinden w\u00fcrde, solches soll al\u00df dan r\u00fcckfellig sein, das davon den Harttungischen Erben das halbe Theill, da\u00df andere halbe Theill den Bernhamerischen Stamb vnndt Erben erb- vndt eygenth\u00fcmblich wieder heimfallendt vnd verpleyben soll vnd dadurch also vff beyden Seiten aller Streidt vnd Mi\u00dfverstandt vnder da\u00df Praetext auch, <a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a>da selbe von einem oder anderm Theil ersucht vndt erregt werden m\u00f6chte, hiemit vffgehoben vnd gefallen sein sollen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Welches alles vorgeschribenerma\u00dfen vnser beyder anfangs gemelter Ehele\u00fcth Testament vnd reciprocirter, entlicher Will, auch denselben vffn Fall gesetzterma\u00dfen allerdings gelebt vnd volnzogen haben w\u00f6llen, vndt ob dieselbige auch wieder Zuuersicht au\u00df Gebrechen einiger Zierligkeit der gestrengen Rechten al\u00df mangelhafft angefochten werden m\u00f6chten, doch al\u00df dan al\u00df ein Codicill vnd donatio mortis causa<\/i><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a><i> oder ein jeder ander letzter Will statthabe vndt vollzogen werde.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Zue Vrkundt de\u00dfen haben wir beede testirende <\/i>[pag.]<i> Ehele\u00fcthe in Beysein der ernhafften vnd achtbarn Dauiedt Stegen, Schultei\u00dfen, Meister Steffen Ferber, Donges Castenholtzs vnd Petter Langschiedtt, aller dreyen Gerichtsscheffen, ingleichem Meister Stoffell H\u00f6mmerichs, Henrich Bernhammers vnd Siemon Dienethaills, sambtlicher Mitb\u00fcrgern alhier, als hier&lt;zu&gt; erbettener Geze\u00fcgen,, die\u00dfen vnsern letzten Willen durch vnser muntliches Ansprechen nachmahls wiederholet vnd vfs Papir bringen la\u00dfen, dab&lt;ey&gt; auch vnsern gebietenden Herrn Daniel Schmalk&lt;alder&gt; mit Flei\u00df erbetten, neben der Ze\u00fcgen Vnderschrifft, solches von Ampts vnd Oberkeit wegen zu bekr\u00e4fftigen vndt es vollents dem Gerichtsbuch alhier einverleyben zu la\u00dfen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Geschehen zu Braubach, den 20ten Februarij anno 1636.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Daniel Schmalkalder, Amptman zu Braubach bezeuget di\u00dfes; l[ocus] sig[illi]<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Davidt Stegen, Schulthei\u00df zu Braubach [subscripsit]<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Steffenn Ferber [subscripsit]<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Antonius Kastenholtz [subscripsit]<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Petter Langenschiedt [subscripsit]<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Henrich Bernhammer [subscripsit]<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Christoffel H\u00fcmrich<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Seymen Diennendal<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>[3] 12. Januar 1636: <\/b><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>Testament des Hans Volck, B\u00fcrger und Gerichtsverwandter zu Braubach<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">Hans Volck, B\u00fcrger und Gerichtsverwandter zu Braubach (bg. 14.02.1636 Braubach), hat keine lebenden Kinder mehr<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote4sym\" name=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> und bestimmt zu Erben seine beiden Enkel Henrich und Margaretha, Kinder seiner verstorbenen Tochter Anna Elisabeth, Ehefrau des Thomas Lotz zu Ober&#8230;, die zur Zeit noch unter der Vormundschaft seiner Schw\u00e4ger Peter Hartung und Hans Georg Friedgen stehen. Die Vorm\u00fcnder sollen sich um die Erziehung der Enkel k\u00fcmmern, besonders Henrich aus der Obhut seines Vaters Thomas Lotz, der dort \u201ein keiner Disziplin gehalten\u201c werde, nehmen und in Braubach zur Schule schicken. Auch sollen sie darauf sehen, dass seinem Eidam Thomas Lotz nichts von dem Erbe zukomme, da dieser sich nach dem Tod der Tochter Anna Elisabeth v\u00f6llig von ihm abgewendet habe.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">[pag.] <i>In dem Nahmen der heyligen, vntheilbaren Dreyfaltigkeit, Amen!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Ich Han\u00df Volck, B\u00fcrger vnd Gerichtsverwanther alhier zu Braubach, bekenne vnd thue kundt meniglich hiermit, da\u00df ich mit sonderm flei\u00dfigen Nachdencken zu Gem\u00fcth vnd Hertzen gef\u00fchrt, wa\u00df Jammer, Vngl\u00fcck vndt vnuersehenen Zufellen vnser gantz schwach vnd bl\u00f6de menschliche Natur in die\u00dfem Leben vnderworffen, wellicherma\u00dfen auch der Tag vnsers Lebenn wie der Schatten fur vber gehet vnd wir au\u00df Staub vnd Aschen herkommen, auch was den Leib anlangt, wiederumb zu Staub vnd Aschen werden mussen vndt also in diessem Jammerthaill entlichen nichts gewissers dan den zeitlichen Thot zu gewarden haben, desselbigen Stundt aber allein Gott dem Almechtigen vorbehalten. Damit nun die vngewisse Stundt meines Abschiedts mich in dissen gefahrlichen Le\u00fcfften nicht vnuersehen\u00df, ehe vnd zuuohr ich, wie ich es nach th\u00f6tlichem Abgangck meiner zeitlichen von Got verliehenen G\u00fctter vnd Nahrung halben, so ich itzo hab oder noch k\u00fcnfftig vberkommen m\u00f6chte, gehalten werden solte, Ordtnung gethan habe, vbereyle, so habe ich aldiewheill ich nach \/: Gott dem Hern sey Lob :\/ gesundtes Leib\u00df, guter Sinnen vnndt Vernunfft bin, mit wolbedachtem Muht, vorgenten <\/i>[vorgehenden]<i> zeitlichen Raht, fleisigen Vorbedrachttung, Rechtten, Wissen, vngezwungen, vngedrungen, auch mit keinen Gefehrten, Listen oder Bedrugh von iemandts darzu beredt, noch hinderf\u00fchrt, sondern au\u00df <\/i>[pag.]<i> eigener Bewegnu\u00df, freyen, vnbeschwerd&lt;&#8230;&gt; Willen aufgericht, geordntet vndt gemach&lt;t&gt;, ordtne vndt mache auch solches mein Testament vnd lesten Willen in der allerbesten vnd bestentigsten Form, Wei\u00df, Ma\u00df vnd gestalt ich solches nach Au\u00dfwei\u00dfung geistlicher vndt weltlicher Rechtten, auch aller vndt yederGerichtten, sonderlich aber diesser Landten vblichen Brauch nach thun soll, kann oder mage, wie vnderschiedtlich hernach folgtt. Erstlich will ich meine Seell, so balt sie vo&lt;m&gt; sterblichen Leib abgeschieden seind wirdt, in &lt;die&gt; Hendt der hochgelobten heiligen Dreyfaltig&lt;keit&gt;, den hinderlassenen C\u00f6rper aber seinem Ruhebeth der Erden befohlen haben. Vor\u00df ander: In Bedrachttung ich keine Kinder ihm Leben oder deren mehr zu gewartten habe, dan allein zwey liebe Eingkelen von meiner vor Jahren auch abgelebten Tochter Anna Elisabethen Tohma\u00df Lotzen zu Ober&lt;&#8230;&gt; gewesenen Eheweib, nahmens Henrich vnd Margretha, al\u00df ernennen ich solche zu meinen allein wahren vnd vngezweiffelten Erben dergestalt, da\u00df sie nach meinem Ableben solcher meiner Verla\u00dfenschafft, &lt;&#8230;&gt; liegent, fahrendt, beweglich vnd vnbeweglich, auch Zin\u00df vnd Schulten, allerdings nichts au\u00dfgenommen, allein erblich f\u00e4hig sein, auch eygenthumblich haben vndt behalten sollen <\/i>[pag.]<i> mitt gleichwoll dissem au\u00dfgetr\u00fccktem Reseruat vndt Beding, nachdem gedachte meine beide Eingkelen vndt instituirte Erben nach minorennis vnndt vf solchen Fall di\u00dfe ihnen vertestirte Verlassenschafft bi\u00df noch selbsten nicht zu regieren oder zuuerwalten verm\u00f6gen, da\u00df disses wegen gleichsam vnder der Curatet der erngedacht vnd ersahmen P&#8230; <\/i>[Peter]<i> Harttung vnd Han\u00df Ge\u00f6rg Fritgen, beider Gerichttverwanthe, al\u00df meine lieben Schw\u00e4gern vnd Verwanten, sein sollen, gestalten sie dan hierunder nicht allein vormahl\u00df fre\u00fcndtlich ersucht, sondern auch nachmahl\u00df vndt in crafft die\u00dfes ansprechen vndt ersuchen thu, da\u00df sie vff solchen Fall disse vermachte Nahrungh meiner beiden Engkelen vnd Erben ihrem Verstandt vndt Ver\u2026 nach, doch gegen geb\u00fcrliche Berechnungh zum Besten vndt N\u00fctzlichsten verwaltten sollen vnd wollen, besonders aber mein Engkelen Margreta nach ein pahr Jahr zu ehelichen Le\u00fcthen \u2026, gestalt bey solchen ferner der Geb\u00fchr erzogen werdten m\u00f6ge, Henrich, den Jungen aber, al\u00df welcher sein Vatter Thomas L\u00f6tzs noch bey sich helt vnd in keiner Disciplin gehalten wirdt, den sollen sie von ihm abnehmen vnd di\u00df Orts fleisigh zur Schul halten, dahin auch ferner alles Flei\u00df sehen, damit meinem Eydam Tohma\u00df L\u00f6tzen von di\u00dfer meiner Verlassentschafft gantz nichts zu gen\u00fc\u00dflichen, wenigers erblichen Handten komme vnd solches wegen seines gegen mir vnd meiner Hausfraw seeligen vngeschickten Verhaltens, in dem er nach th\u00f6tlichem Hintritt meiner Dochtter Anna Elisabethen, al\u00df seiner Hau\u00dffrauen, in itzigem seinem Ehestandt mich vnd die Meinige g\u00e4ntzlich verla\u00dfen, sich vnser enthalten, gantzlich von vn\u00df abgesondtert vndt mich hirzu nicht wenig bewogen. Welches alles dan mein endtlicher letzter Will vnd Testament ist vndt ob au\u00df Mangell einiger Zihrlichkeit oder Gebrechen, Vmbstenden oder Form der strengen Rechtten oder <\/i>[pag.]<i> von einer andern Vrsach, die itzo erschienen oder &lt;&#8230;&gt; k\u00fcnfftige Zeit zufallen w\u00fcrdte, da\u00df nicht inn &lt;&#8230;&gt; Testament genandt oder geacht werden m\u00f6chte, so soll doch nichts deroweniger disse meine Ordtnungh, Satzung vnd Gesch\u00e4ffte, al\u00df ein Coticill oder al\u00df man zu Latein nennet \u201edonatio mortis causa\u201c vndt eines jeglichen letzten Willens oder &lt;&#8230;&gt; Lantrechtt, Gewonheit vnd Herkommen am all&lt;er&gt;besten Macht vnd vnerbrochentlich gehalten wer&lt;de&gt;, allerdings ohne Gefert vnd Argelist.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Hiebey sindt gewessen die erngeacht vnd ersahme Dauiedt Stegh, Schulte\u00df alhier zu Braubach, Pett&lt;er&gt; Harttung, Antonj Castenholtz, Han\u00df G\u00f6rg Fritg&lt;en&gt; vndt Petter Langschiedt v\u00df dem Gerichtten, so dan They\u00df Fritgen vndt Henrich Becker, Burger daselb&lt;sten&gt;, vor denen ich ich Han\u00df Volckh obgenandt solche meine Ordtnungh, Testament vnd letzten Willen gethan &lt;vnd&gt; gemacht habe. Vnd habe dessen zu Vhrkundt &lt;vnd&gt; Erkentni\u00df ehegenante Herrn Schulthei\u00df vndt Scheffen gebetten, di\u00df nicht allein ihrem Gerichtsprotoc&lt;oll&gt; vmb Geb\u00fchr inseriren, sondern neben denen &lt;&#8230;&gt; au\u00df der Burgerschafft al\u00df Geze\u00fcgen di\u00df zu &lt;unter&gt;schreyben. Vndt die obgenantte Dauiedt Steg, Schultei\u00df, Petter Harttungh, Antonj Kastenholtz, Han\u00df G\u00f6rg Fritge, Petter Langschiedt, They\u00df Fritgen vnd Henrich Becker, B\u00fcrgere vnd respe&lt;ctive&gt; des Gerichts alhier erkennen vn\u00df offentlich mit diessem Brieff, da\u00df der ehrgenantte Han\u00df Vock solche seine Orttnungh, Testament vnd letzten Willen vor vn\u00df, al\u00df vorgeschrieben steht, gethan vnd erkant hatt vndt haben de\u00df zu wahrer Vhrk&lt;und&gt; <\/i>[pag.]<i> vndt Erkantnue\u00df vndt \u2026 \u2026 fleysigen Bitt willen die\u00dfes nicht allein dem Gerichtsprodocoll einverleibt, sondern auch eigener Handten vnderschrieben.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Actum Braubach in sein, testatoris, Behau\u00dfungh, der kleinen Stuben daselbst, vff Dinstagh, den 12ten Januarij vormittags vmb ongefehr neun Schlegh an[n]o 1636.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Vnd nachfolgend also vnderschreyben<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Dauiedt Stegen, Schultei\u00df<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Petter Harttungh<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Antonius Kastenholtzs<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Han\u00df Ge\u00f6rg Fritgen<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Petter Langschiedt<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Thei\u00df Fritgen<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Henrich Becker<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>[4] 27. Juni 1636 (Montag nach Johannis Baptistae): <\/b><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>Testament der Eheleute Hans und Anna Elisabeth Lehmann zu Braubach<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">Die Eheleute Hans Lehmann <\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">(bg. 20.03.1657 Braubach, \u00fcber 80 Jahre alt) <\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">und Anna Elisabeth Lehmann (bg. 07.03.1645 Braubach) zu Braubach haben keine lebenden Kinder mehr und verf\u00fcgen, dass von ihrem Verm\u00f6gen 10 Gulden hiesiger W\u00e4hrung an den \u201en\u00e4chsten Blutsfreund\u201c ausbezahlt werden und der Rest der Hinterlassenschaft ihr Schwager und Bruder Johannes H&#8230;er, B\u00fcrger und Rat zu Braubach, bekommen soll.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">[pag.] <i>Zue wissen sey hiermit, da\u00df vf vndengemelten Dato vor sitzendem Gericht alhir zu Braubach erschienen, der ersahme Han\u00df Lehman vnd mit ihm Anna Elisabeth, Ehele\u00fcdte vnd burgerliche Inwohnere alhier, vnd zeigten vn\u00df muntlich ahn vndt legten schrifftlich vor, da\u00df sie vielmahl\u00df zu Gem\u00fcth gef\u00fcrth, wie das alle Menschen sterblich vnd dem zeitlichen Thott vnderworffen, auch nichts gewi\u00dfers, al\u00df der Thott, vngewissers aber nichts al\u00df die Stundt desselbigen, sonderlich bey itzigen hochbedr\u00fcbten Kriegs- vnd Sterbensle\u00fcfften, vnd dan in Bedrachttung der einander bi\u00dfhero erwie\u00dfenen ehelichen Lieb vndt Tre\u00fc vnd deren kunfftigen Volstreckung <\/i>[pag.]<i>, auch da\u00df wir von vnser beyder Leib keine Kinder mehr im Leben, weniger dero dem Ansehen nach furtters zu gewarten haben. Hierumb vnd zu Vermeidungh alles Streyts vndt Zweyffels, so hetten sie beyde Ehele\u00fcdt obgedachtt mit gutter zeitlicher Bedrachttung, gesundten Leib\u00df, gutter Sinnen vnd Vernunfft, freyes Willen\u00df, vngezwungen vnd vngedrungen, mit keinen Listen oder Gefehrten hinderf\u00fchrt, einander ihrer von Gott beschertten liegente G\u00fctter vnd fahrente Haab vnd Nahrung, klein vnd gro\u00dfes, in all nichts au\u00dfgenommen, noch vorbehalten, die sie itzo hetten oder ins kunfftig vberkommen mochtten, nachfolgens ihre testamentliche Disposition vnd reciprocirten letzten Willen &lt;vnd&gt; Verorthnung thun wollten, thuen auch dasselbe nachmahl\u00df hiemit vndt in chrafft disses also solches Inhalts, so geist[licher], so weltlicher Rechtten, sonderlich aber die\u00dfes Landt vblichen Gebrauch nach am kr\u00e4fftigsten immer m\u00f6glich, thun solten, k\u00f6nnen oder mogen, also vnd dergestalt, dafern Gott der Almechttige vber sie gebyeden vnd nach seinem gotlichen Willen von dissem m\u00fcheselichen Jammerthall abforttern w\u00fcrdt, so w\u00f6llen al\u00df dan wir anfangs vnsere Seelen in die Handt der heylichen g\u00f6ttlichen Dreyfaltigkeit, vnsere zeitliche, abgestorbene Leichnahm aber ihrem Ruhbeht der Erden beuohlen haben.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">[pag.]<i> Zweydens ist ihr testamentlicher letztzer Will vndt Meynungh, da\u00df nach Ableben vndt Thotsverfahrungh ihrer beyden, Han\u00df Lehman\u00df vndt Anna Elisabedten Ehele\u00fcdt Eheleuden, sein, obernenten Han\u00df Lehman\u00df nechsten Bludtfreundtschafft zehen G\u00fclten hiesiger Wehrungh sollen gegeben werden, wa\u00df al\u00dfdan nach Abzugh itztsgemelten Legatj sich noch an liegendem Guehd, auch fahrenter Haab vndt Nahrungh, auch Schulten vndt Gegenschulten, Zin\u00df, Beedt, beweglich vndt vnbeweglich, allerdings nichts au\u00dfgenommen, wollen sie ihrem Schwager vndt Bruder Johannes H&#8230;ern, Burger vnd des Rahts alhier, vnd seinen Leib\u00dferben hirmit verorttnet vndt vermacht haben, da\u00df sie dan auch ohn mennigliche Einrehdt, Indracht oder einzigen Anspruch chrafft di\u00dfer vnser Verortnung allein erblich f\u00e4hig sein, auch eygenth\u00fcmlich haben vndt behalten sollen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Welches alles dan vn\u00df endtlicher letzter will vndt Testament ist, vnd ob au\u00df Mangell einger Zierlichkeit oder Gebrechen, Vmbstenden oder Form der gestrengen Rechtten oder einer anderen Vhrsach, die itzo erschienen, oder in k\u00fcnfftige Zeit zufallen w\u00fcrdte, das nicht im Testament genandt oder geachttet werden m\u00f6chte, so soll doch nichts destoweniger die\u00dfe vnsere Orttnung, Satzungh vnd Gesch\u00e4ffte al\u00df ein Coticill oder al\u00df man zu Latein nennet \u201edonatio mortis causa\u201c vnd eines jeglichen letzten Willen\u00df oder Lantrecht, Gewonheit vnd Herkommen am allerbesten Macht haben soll, kan oder magh, auffgenommen, verstandten vnd vnuerbrechentlich gehalten werdten, allerdings ohne Gef\u00e4hrte vnd Argelist.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Vndt zu mehrer Vhrkundt haben offtermelt Ehele\u00fcdt vorgedacht vn\u00df Schultei\u00df vndt Sch\u00f6effen ihren vorgesetzt beschriebenen letzten Willen dissem vnserm <\/i>[pag.]<i> Gerichtsprodocoll zu insinuiren gebetten vnd ihnen dessen Abschrifft mitzutheyllen, welches wir Schultei\u00df vndt Sch\u00f6effen vmb Bidt vnd die Geb\u00fchr vn\u00df vndt vnsern Nachkommenten ohne Nachtheill gethan vnd geben montags nach Johannes Pabtistae anno 1636.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>[5] 5. Juli 1636: <\/b><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>Testament der Katharina, Witwe des Hans Diedorf zu Braubach<\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">Katharina, Witwe des Hans Diedorf zu Braubach, schenkt Georg Mundrian, B\u00fcrger und Maurer zu Braubach (bg. 02.02.1651 Braubach)<\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">, f\u00fcr seine Hilfsbereitschaft einen Garten <i>in der Huben<\/i>.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">[pag.] <i>Georg Mundrian betreffent. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Wier Entsbenendte thun kundt vnndt offentlich bekennen, da\u00df vff he\u00fct zu entgemeltem Dato die erntugentsahme Fraue Chatryna, weylant Han\u00df Diedorfs nachgelassene Wittib, vn\u00df zu ihr in ihre Behau\u00dfung fordtern la\u00dfen, da sie dan Alters halben, zwar es noch morgens vor sieben Vhren wahr, im Behdt liegente, jedoch guttes Verstandts ohne Mangel einiger Au\u00dfredt oder sonsten Leibsgebrechen, vn\u00df anzeigent, wie da\u00df Ge\u00f6rg Mundrian, Burger vnd Me\u00fcrer alhier zu Braubach, ihr jederzeit, auch bey ihrer itzigen Vnuerm\u00f6glichkeit t\u00e4glich besuchte, vnd wo sie sonsten etwas zuuerrichtten zu allem gutten Vorschub sich willig erzeichte vnd noch vor allen ihren Fre\u00fcndthen mit Dinsten gebrauchen lye\u00dfe. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>So wolle sie hinwieder danckbahr sein vnd au\u00df freyem, eigenem Willen besagtem Ge\u00f6rgen verehren vnd schencken ihren Gartten in derHuben, termbt oben Peter Br\u00fcell, so er von Baruch, Juden von Coblentz in Verlehn hat, vndten Johannes <\/i>[pag.]<i> Artzbecher, denen er nach ihrem Ableben erb- vnd eigenthumlich zu sich ziehen, einraumen vnd darmit zu walten vnd schalten, wie mit seinen andern eigenen G\u00fcttern. Welches sie dann vnwiederr\u00fcfflich, steht vnd vest gehalten haben wolle vnd vn\u00df Anwessendte gebetten, di\u00dfes Legatumh fleysig zu nodiren vnd hernechst obemelten Ge\u00f6rgen handtbiedliche Befortterung erzeigen, damit die\u00dfe Gab von menneglich nicht vmb zu thun sein soll.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Da\u00df diessem allem, wie vorsteht, wier angehort, ihre gr\u00fcndtliche Wolmeynu[n]ge genugsam verstandten, mit Versprechen, dissen ihren Willen mit Vnderschreibung vnserer vnderschriebenen Nahmen zu becr\u00e4fftigen, so wir dan vff beschehene Pitt vn\u00df ohne Verdacht vnd Schaden gethan, darmit bekennen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>So geschehen, den 5ten Julij anno 1636.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>[6] 4. Januar 1637: <\/b><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><b>Testament der Katharina, Witwe des Hans Diedorf zu Braubach<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">Katharina, Witwe des Hans Diedorf zu Braubach, schenkt ihrem Stiefsohn Christoph Ludwig Lotz f\u00fcr seine Hilfbereitschaft 100 Gulden und Georg Mundrian (bg. 02.02.1651 Braubach) 50 Gulden aus dem gleichen Grund. Agnes, Ehefrau des Christoph Ludwig Lotz, soll f\u00fcr ihre Hilfsbereitschaft ihren silbernen Ketteng\u00fcrtel haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">[pag.] <i>Christoff Ludwigh L\u00f6tzs vndt Georg Mundryan betreffent.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Wier Endtsvnderschriebene thun kundt vndt offentlich bekennen, da\u00df vf he\u00fcdt zu entgemeltem Dato die erntugentsahme Fraue Chadrina, weylant Han\u00df Diedorfs nachgelassene Wittib alhier zu Braubach, vn\u00df sambt vnd sonders vmb 9 Vhr Vormittag zu ihr in ihre Behau\u00dfungh bitlich lauffen vnd erforttern la\u00dfen, da sie dem zugestandenen Vnuerm\u00f6glichkeit vnd Alters halben <\/i>[pag.]<i> zwahr im Beht liegente, jedoch gutter verstendiger vnd gebre\u00fcchliger Vernunfft vnd Verstants, wie solches au\u00df ihrem Reden vnd Wordten vndt \u2026 glaublich zu h\u00f6ren vnd abzunehmen wahr, vn\u00df m\u00fcntlich anzeigte vnd zuuerstehen gab, wa\u00dfma\u00dfen sie in Betrachttung vor vnd bi\u00df anitzo in ihrem nuhmer erlebten Alter vndt Vnuerm\u00fcglichkeit vielfaldigen erzeigte Gudtheidt ihr Stiefsohn Christoff Ludtwigh L\u00f6tzs vnd dessen Hausfraw Angnie\u00df, wie in gleichem Ge\u00f6rg Mundryan jederzeit &lt;&#8230;&gt; vnd fortter bi\u00df Endt ihres Lebens erzeigen wolten, vnd ob sie woll vor dissem gemeltem Christoff Lutwigen L\u00f6tzen vnd Ge\u00f6rgen in ihrem letzten Willensverortnung, wie auch nachmal\u00df nach Au\u00dfwei\u00df vnderschriebenen Ze\u00fcgen etwa\u00df legirt, so wolte sie jedoch nachmal\u00df, da\u00df nach ihrem Ableben Christoff Ludtwigh einhundtert G\u00fclten vndt Ge\u00f6rg Mundrian funfzigh G\u00fclten, jeden G\u00fclten zu zwey Kopst\u00fccken, von obgemelten Wittib Chadrina ihrem Antheill Wonhau\u00dfes sollen gegeben vndt gehantreicht werden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Zweydens wolte sie Wittib auch Christof Ludtwigs Hausfraue Angnie\u00dfen verehret vnd legiret haben ihren silbern Ketteng\u00fcrtell vnd solte durch die\u00dfes dem vorigen Legatum im geringsten nicht benommen, noch in ichtwa\u00df hinderlich sein, sondern ein jedes in seinen vorbeschriebenen Krafften sein vnd bleiben.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Welches alles da\u00df Vorige vndt die\u00dfes (\u2026 solches geortnedt) also ihr entlicher letzter Will vndt Testament ist, vnd ob au\u00df Mangell einiger Zierlichkeit oder Gebrechen, Vmbstendt, \u2026 <\/i>[pag.]<i> oder Form der strengen Rechten oder einer andern Vrsach, die itzo erschienen oder in k\u00fcnfftige Zeit zufallen w\u00fcrde, da\u00df nicht im Testament genandt oder geachttet werden m\u00f6chte, so soll doch nichts destoweniger di\u00dfe ihre Orttnung vnd Gesch\u00e4ffte al\u00df ein Cotocill oder al\u00df man zu Latein nennet \u201edonatio mortis causa\u201c vnd eines jeden letzten Willens oder Lantrechts, Gewonheit vnd Herkommen am allerbesten Macht haben soll vndt magh, aufgenommen, verstandten vnd vnuerbr\u00fcchlich gehalten werden, allerdings ohne Gefahr vnd Argelist.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Hirbey sint gewe\u00dfen die erngeacht vnd ersahme Dauidt Stegh, Schultei\u00df, M[eister] Steffen Ferber, Petter Harttung, Antonj Kastenholtz, Johannes Rie\u00df, Han\u00df Georg Fritgen, Petter Langschiedt, sambtliche des Gerichts alhier, vor denen sie offtermelte Catrein solche ihre Orttnungh, Testament vndt dissen ihren letzten Willen gethain vnd gemacht vnd hat dessen zu Vhrkundt vnd Erkentnu\u00df eegenante Hern Schultei\u00df vnd Sch\u00f6effen gebetten, di\u00df nicht allein ihrem Gerichtsprodocoll vmb Geb\u00fchr inseriren, sondern al\u00df Geze\u00fcgen di\u00df zu vnderschreiben. Vnd wir obgenante Dauiedt Stegh, Sch[u]l[tei]s, M[eister] Steffan Ferber, Petter Harttungh, Antonj Kastenholtz, Johannes Rie\u00df, Han\u00df Georg Fritgen, Petter Langschiedt, respectiue Gerichtsschoeffen alhier, bekennen vn\u00df offentlich mit dissem Brief, das die eegenante Chatreyn solche ihre Ortnung, Testament vndt letzten Willen vor vn\u00df al\u00df vorgeschrieben steht, getahn vnd erkent hat, vnd haben di\u00df zu wahrem Vhrkundt vnd Erkantnu\u00df vnd vmb die Geb\u00fchr vnd ihrer fleisigen Bitt willen di\u00df nicht allein <\/i>[pag.]<i> dem Gerichtsprodocoll einverleibt, sondern auch aigener Hantten vnderschrieben.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Actum Braubach in Testadorin Behau\u00dfung ihrer Stuben daselbst vf Mitwoch, den 4ten Januarij vormittags vmb neun Schlag an[n]o 1637.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Dauidt Stegen, Schulthei\u00df [subscripsit]<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Steffan Ferber, Balbirer<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Petter Harttungh<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Antonius Kastenholtz<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Johannes Rie\u00df<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Han\u00df Ge\u00f6rg Fritgen<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><i>Petter Langschiedt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"sdfootnote\" style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\">Anmerkungen:<\/span><\/strong><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><br \/>\n<a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\">1 <\/a>1) Georg Kaspar <i>Harting <\/i>bg. 24.08.1635 Braubach; 2) Johann Wilhelm <i>Harting <\/i>bg. 24.08.1635 Braubach; 3) Anna Maria <i>Harting <\/i>bg. 14.09.1635 Braubach; 4) Johann Peter <i>Harting <\/i>bg. 02.10.1635 Braubach (wohl alle an der Pest gestorben)<br \/>\n<a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2 <\/a>Kodizille: Testamentszusatz<br \/>\n<a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote3anc\" name=\"sdfootnote3sym\">3 <\/a>donatio mortis causa: Schenkung im Todesfall (r\u00f6m. Recht)<br \/>\n<a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">4 <\/a>Die Ehefrau Maria bg. 09.12.1633 Braubach<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><b>Letztes Update: 28. Dezember 2020<\/b><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><b>Ralph Jackmuth<\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausz\u00fcge aus dem Braubacher Gerichtsbuch 1609-1698 (HHStAW, Abt. 301, Nr. 40, unfoliiert) Testamente 1636-1637 Beinhaltet Testamente von Personen, deren Kinder w\u00e4hrend der Pestepidemie 1635\/1636 gestorben sind und somit keine Erben haben. [1] 11. Februar 1636: Verf\u00fcgung der Margaretha Breidenau, Witwe des Henrich Breidenau Margaretha Breidenau (bg. 17.09.1643 Braubach), Witwe des Henrich Breidenau (bg. 30.07.1635 Braubach) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/?page_id=6043\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eGerichtsbuch Braubach 1609-1698\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-6043","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6043"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6043\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}