{"id":1933,"date":"2017-07-25T14:44:43","date_gmt":"2017-07-25T14:44:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/?page_id=1933"},"modified":"2017-07-25T14:44:43","modified_gmt":"2017-07-25T14:44:43","slug":"reichsabschied-regensburg-1532","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/?page_id=1933","title":{"rendered":"Reichsabschied Regensburg 1532"},"content":{"rendered":"<p><strong>Reichsabschied Regensburg vom 27.07.1532 \u00a7\u00a7 1-8\u00a0<\/strong>(nach Edition Koch 1747)<\/p>\n<hr \/>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<colgroup>\n<col width=\"67*\" \/>\n<col width=\"189*\" \/> <\/colgroup>\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"erif;&quot;\"><i>Kaysers Neigung zu der Teutschen Nation, zu Hinterlegung Zwispalts im Glauben, Widerstand gegen den T\u00fcrcken, und Erhaltung Friedens, guter Policey und Wolfahrt.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\">[p. 353] <i>Wir Carl der F\u00fcnffte, von Gottes Gnaden, R\u00f6mischer Kayser, zu allen Zeiten Mehrer des Reichs, K\u00f6nig in Germanien, zu Castilien, zu Arragon, zu Legion, beyder Sicilien, zu Hierusalem, zu Hungarn, zu Dalmatien, zu Croatien, Navarra, zu Granaten, zu Tolleten, zu Valentz, zu Gallicien, Majoricarum, Hispalis, Sardini\u00e6, Cordub\u00e6, Corsic\u00e6, Murci\u00e6, Giennis, Algarbien, Algezir\u00e6, zu Gibraltaris, und der Insulen Canari\u00e6, auch der Insulen Indiarum, und Terrae firmae, des Meers Oceani, &amp;c. Ertz=Hertzog zu Oesterreich, Hertzog zu Burgundi, zu Lotterich, zu Braband, zu Steyer, K\u00e4rndten, zu Krain, Limburg, Geldern, W\u00fcrtenberg, Calabrien, Athenarum, Neopatriae, Graff ui Habspurg, zu Flandern, zu Tyrol, zu G\u00f6rtz, zu Parsiloni, zu Arthoys, zu Burgundi, Pfaltzgraff im Hennigau, zu Holland, zu Seeland, zu Pfiert, zu Kyburg, zu Namur, zu Ro\u00dfilion, zu Ceritan, und zu Z\u00fctphen, Landgraff in Elsa\u00df, Marggraff zu Burggau, zu Oristani, zu Gociani, und des Heil. R\u00f6mischen Reichs F\u00fcrst zu Schwaben, zu Catalonia, Asturia, rc. Herr in Frie\u00dfland, zu Biscaja, auf der Windischen Marck, zu Portenau, zu Tripoli, und zu Mecheln, rc. Bekennen und thun kund allerm\u00e4nniglich: Nachdem Unser Gem\u00fcth, Meinung und Begierd f\u00fcr allen andern allezeit sonderlich dahin gestanden, und noch, da\u00df wir gern thun alles dasjenig, so Uns, Unser Kayserlichen Hohe und W\u00fcrde, Amt nach zustehet, auch Unsers besten und h\u00f6chsten Verm\u00f6gens alles f\u00fcrzunehmen geneigt, das zu Wolfahrt, guter Ordnung, F\u00fcrstand und F\u00fcrsehung des H. R\u00f6m. Reichs, der l\u00f6blichen Teutschen Nation dienen, und fruchtbar seyn mag, derhalben Wir in diesen geschwinden Zeiten und L\u00e4ufften, so vor Augen, aus unvermeidlicher Nothdurfft, treffentlichen und beweglichen Ursachen, daran Uns, dem Heil. Reich und Teutscher Nation hoch und mercklich gelegen, auch Unserm Kayserlichen gn\u00e4digen Gem\u00fcth, Neigung und Begierd, so Wir zu dem Heil. Reich und gemeiner Teutscher Nation tragen, und sonderlich zu Hinlegung der Irrung und Zwyspalts Unsers Heiligen Christlichen Glaubens, Widerstand des grausamen Vorhabens des T\u00fcrcken, und Erhaltung Friedens, Rechtens, guter Policey, und Wolfahrt derselben Teutschen Nation, einen gemeinen Reichs=Tag in Unser und des Heiligen Reichs Stadt Speyer, auf den vierzehenden Tag des n\u00e4chst verschienen Monats Septembris, zu halten ausgeschrieben, und den in eigener Person in allweg zu besuchen f\u00fcrgenommen.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"LEFT\"><i>Kundschafften des T\u00fcrcken R\u00fcstung Vorhabens das R\u00f6m. Reich zu \u00fcberziehen.<\/i><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>Reichs-Tag.<\/i><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><i>Die Zwyspalt des Glaubens hinzulegen.<\/i><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>Einigkeit und Frieden zu machen.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\">[Abschnitt 1] <i>\u00a7. 1. Nachdem sich aber zwischen Unserm Ausschreiben, und Verk\u00fcndigung desselben Reichs=Tags so viel grosser beschw\u00e4rlicher | Sachen, daran nicht allein Uns und Unseren Erb K\u00f6nigreichen und Landen, sondern auch gantzer Christenheit, dem Heil. Reich Teutscher Nation, gemeines Friedens und Wohlfahrt halben, treffentlich gelegen, unversehenlich f\u00fcrgefallen, und sonderlich vielf\u00e4ltige Kundschafften und Zeitung zukommen, wie der Erb=Feind Unsers H. Glaubens und Nahmens, der T\u00fcrck, in mercklicher grosser R\u00fcstung und Gereitschafft stehen, und der endlichen Meinung seyn soll, die Christenheit, und f\u00fcrnemlich dass H. R\u00f6m. Reich der Teutschen Nation, diesen Sommer wiederum zu \u00fcberziehen, und seiner blutdurstigen Tyrannen nach darinn zu w\u00fcten. Seynd Wir aus solchen oberzehlten, und andern mehrern treffentlichen wichtigen Ursachen bewegt worden, obgemeldten Speyerischen Reichs Tag zu ver\u00e4ndern, und den in diese Unser und des Reichs Stadt Regenspurg zu verr\u00fccken, und auf n\u00e4chst verschienen der. H. drey K\u00f6nig Tag anzufahen, ausgeschrieben. Damit nun solcher Reichs=Tag f\u00f6rderlich gehalten, haben Wir Unsere Sachen in den Niederlanden so viel mehr gef\u00fcrdert, und Unserer Erb K\u00f6nigreich und Landen grosse Obligen angestellt, und Uns, nicht mit kleinen Unkosten, eigener Person, auch hieher, sobald immer m\u00fcglich gewesen, verf\u00fcgt, Gem\u00fcths, Willen und Meinung, die Zwyspalt in Unserm Heiligen Christlichen Glauben, so f\u00fcr und f\u00fcr je mehr beschw\u00e4rlicher eingerissen, aus Unserem Christlichen Kayserl. Gem\u00fcth, mit f\u00fcrbetrachtlichem zeitlichem Rath hinzulegen, und sonst also gute Einigkeit und Fried im Heil. Reich, in diesem und anderen Obligen zu machen, auffzurichten, zu beschliessen und zu halten, alles fernern Inhalts Unsers Ausschreibens dieses Reichs=Tags.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>\u00a7. 2. Auf welchem Reichs Tag Wir auch Churf\u00fcrsten, F\u00fcrsten und andere St\u00e4nde des Heil. Reichs in guter Anzahl, eigener Person, und etliche durch ihre Bottschafft, mit vollm\u00e4chtigem Gewalt bey Uns erschienen sind.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"LEFT\"><i>Der T\u00fcrck fa\u00dft mehr Hertz wegen Zwyspalt der Religion in Teutschland.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>\u00a7. 3. Wiewol nun an Christlicher Vereinigung des Zwyspalt an Unserm Heil. Christlichen Glauben treffentlichen und viel gelegen, und derselb Artickel, als nicht der geringsten Beschw\u00e4rung eine, billich f\u00fcr das erst f\u00fcr die Hand genommen, berathschlagt, und zu einm\u00fcthigem Christlichen Verstand, und guter Endschafft bracht worden seyn solt. Und aber Wir achten und besorgen, da\u00df sonder Zweiffel der T\u00fcrck aus solchem Zwyspalt durch Verh\u00e4ngnu\u00df des Allm\u00e4chtigen, zu Straff Unserer S\u00fcnden, desto mehr Hertz lassen, das Christlich K\u00f6nigreich Hungern, so am n\u00e4chsten an das H. Reich Teutscher Nation gr\u00e4ntzer, zu erobern, dadurch er f\u00fcrter in der Teutschen Nation mit Mord, Brand und Tyranney in das Christlich Blut, wie in dem n\u00e4chst=verschienen neun und zwantzigsten Jahr auch gesche= <\/i>[p. 354]<i> hen, grausamlich w\u00fcten, und dieselben unter seinen Tyrannischen Gewalt bringen m\u00f6chte.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"LEFT\"><i>Kundschafft der \u00fcberaus grossen R\u00fcstung des T\u00fcrcken.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>\u00a7. 4. Und dann Wir, auch Unser Bruder der R\u00f6m. K\u00f6nig Ferdinand, rc. je mehr Zeitung und gewisse Kundschafft gehabt, wie sich der gemeldt Erb=Feind Unsers Heil. Christl. Namens und Glaubens der T\u00fcrck mit mehr und gr\u00f6sser Gewalt und Macht, dann zuvor nie geschehen, in st\u00e4tiger embsiger R\u00fcstung, und des endlichen F\u00fcrsatz seyn soll, die obgemeldte Christenheit zu \u00fcberziehen, und bereits ein Theil Reysigen und Schiff mit allerley Munition, in grosser Anzahl die Thonau auf f\u00fcrgeschickt.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"LEFT\"><i>Dessen Anzug gegen Oesterreich, rc.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>\u00a7. 5. Es haben Uns, auch Churf\u00fcrsten, F\u00fcrsten und des Reichs gemeine St\u00e4nde, auf diesem Reichs=Tag hie, die Gesandten Unsers Ertz=Hertzogthums Oesterreich, auch anderer Unserer F\u00fcrstenthumen und Landen, nemlich, Oesterreich, unter und ob der Ens, auch Steyer, K\u00e4rndten und Crain, die hohe und beschw\u00e4hrliche, sorgliche und gef\u00e4hrliche Obliegende, Nothzwang und Tr\u00e4ng des T\u00fcrcken, darinn dieselbe Unsere Land und Unterthanen stehen, und da\u00df der T\u00fcrck mit aller seiner Macht auf sie im Anzug ist, unterth\u00e4niglichen anbracht und zu erkennen gegeben, da\u00df Wir dann in Mitleiden Unser Kayserl. Gem\u00fcths gn\u00e4diglich vernommen. Und haben darauff dieselbe Gesandten Uns, auch Churf\u00fcrsten, F\u00fcrsten und St\u00e4nde dem\u00fcthiglichen angeruffen und gebetten, da\u00df Wir in Bedacht solcher und ihrer h\u00f6chsten, gr\u00f6sten und gef\u00e4hrlichsten Noth, darinnen sie seyen, zu H\u00fclff, Rettung und Beschirmung kommen, und sie aus solcher Noth zu erledigen, gn\u00e4diglich geruhten.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"LEFT\"><i>Al\u00df der geh\u00e4\u00dfigste und blutd\u00fcrstigste Erb Feind.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>\u00a7. 6. Derhalben Churf\u00fcrsten, F\u00fcrsten und St\u00e4nde, auf Unser gn\u00e4digs Begehren, und Uns zu unterth\u00e4nigem Gefallen, aus oberzehlten Ursachen, und dieweil das H. Reich und gemeine Christenheit keinen geh\u00e4\u00dfigern noch blutd\u00fcrstigern Feind dann den T\u00fcrcken haben, der unvermeidlichen Nothdurfft nach, den Artickel der eilenden H\u00fclff wider den T\u00fcrcken f\u00fcrst erst f\u00fcr die Hand genommen, denselben mit h\u00f6chstem und bestem Flei\u00df ermessen, erwogen und berathschlagt.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"LEFT\"><i>Zu Abwendung des Tyrannischen F\u00fcrnehmens.<\/i><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><i>Einer eilenden T\u00fcrcken H\u00fclff sich verglichen an Leuten und nicht an Geld.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>\u00a7. 7. Und damit solcher beschw\u00e4rlicher, verderblicher, und unversehenlicher Einfall und Uberzug des T\u00fcrcken, von der Christenheit, dem Heil. R\u00f6m. Reich und Teutscher Nation abgewendt und verh\u00fctet werden m\u00f6ge, haben Churf\u00fcrsten, F\u00fcrsten und St\u00e4nde nicht allein ihnen selbst zu gutem, sonder auch, und zuf\u00f6rderst GOtt dem Allm\u00e4chtigen zu Ehren, und zur Handhabung Unsers Christlichen Namens und Glaubens, auch zur Abwendung solches des T\u00fcrcken Tyrannischen F\u00fcrnehmens sich jetzo allhie verglichen, vereinigt und Uns zugesagt, die eilende H\u00fclff, auf j\u00fcngst gehaltenem Reichs=Tag zu Augspurg bewilliget, auf Zeit und Ort in Unsern ausgangenen Auffmahnungen und Mandaten | gemeldt, zu Beschirmung Unsers H. Christlichen Glaubens, f\u00f6rderlich und unges\u00e4umet in das Werck zu bringen, gegen den T\u00fcrcken, wie gemeldt, zu gebrauchen, alles Inhalts gemeldts Augspurgischen Abschieds, den gemeine St\u00e4nde auf diesem Reichs=Tag f\u00fcr Hand genommen, erneuert, und wiederum beschlossen haben, wie hernach folgt: Nemlich, da\u00df solche eilende T\u00fcrcken=H\u00fclff durch alle St\u00e4nde, samt und sonders, an Leuten und nicht an Geld geleist werden soll, mit diesem Zusatz, welche seine H\u00fclff nicht an Leuten, sonder in andere Weg, wie die w\u00e4ren, dardurch die Anzahl des Reichs Kriegs=Volcks geringert werden m\u00f6chte, zu erstatten vermeinet, da\u00df der oder dieselbe diesem Abschied nicht gelebt, und um die Straff im Augspurgischen Abschied verleibt, wider sie durch den Fiscal procedirt werde, darwider den oder dieselben keine Freyheit oder Befehl f\u00fcrtragen. Doch soll hiemit keinem Stand dem andern sein Volck zu bestellen verbotten seyn, dergestalt, da\u00df nicht desto minder dieselbe bestellte auf dem gemeinen Muster=Platz, und eines jeden Krey\u00df Hauptmann gemustert und angezeigt werden, damit man wissen m\u00f6ge, da\u00df an der Anzahl kein Abgang sey.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"LEFT\"><i>Kriegs=Proviant Zol und Maut=frey,<\/i><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><i>ohn Gef\u00e4hrde.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>\u00a7. 8. Und nachdem die hohe und unvermeidliche Nothdurfft erfordert, zu Unterhaltung des obgemeldten Kriegs=Volcks, der Proviant halben stattliche F\u00fcrsehung zu thun, damit daran gar kein Mangel erschein, ist f\u00fcr gut angesehen, da\u00df der Proviant durch die Proviant=Meister f\u00f6rderlich verordnet, bestellt und zugef\u00fchrt, doch da\u00df der \u00fcberm\u00e4ssig und unordentlich F\u00fcrkauff in solchem f\u00fcrkommen und vermitten, sonder damit ein freyer Marck, wie Kriegs=Brauch und Herkommen, gehalten, da\u00df auch solch Proviant, Zoll und Maut frey, an allen St\u00e4dten, Z\u00f6llen und Orten gelassen werden soll, alles Inhalts des Artickels im Augspurgischen Abschied, verleibt. Und da\u00df solches denen, so Z\u00f6ll und Mauten haben, in andere Weg unsch\u00e4dlich, auch sonst kein Gef\u00e4hrd, unter dem Schein dieses guten Wercks, bey geb\u00fchrlicher Straff, gebraucht. Darzu soll eine jede Oberkeit in ihren Gebieten ein Einsehens haben, damit die Proviant auf der Proviant=Meister Ansuchen um ein ziemlichen Pfenning zu diesem Christlichen Werck mitgetheilt werde.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"LEFT\"><i>Wie die Moderation f\u00fcrzunehmen.<\/i><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><i>Ungeacht der nicht erscheinenden sollen die andere fortfahren<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\">[p. 360]<i> VI. Ringerung der Anschl\u00e4g betreffend.<\/i><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>\u00a7. 1. Als auch den Commissarien die Ringerung der Anschl\u00e4g zu thun befohlen worden, Inhalt des Augspurgischen Abschieds, uns aber dieselbige aus Ursachen und Verhinderung Uns, auch Churf\u00fcrsten, F\u00fcrsten und St\u00e4nden durch die gemeldte Commissarien angezeigt und verabschiedet, ihren F\u00fcrgang nicht gewonnen, haben Wir Uns mit Churf\u00fcrsten, F\u00fcrsten und St\u00e4nden, und sie herwiederum mit Uns verglichen, da\u00df solche Ringerung durch de\u00dfmals ernennte Commissarien, und der Krey\u00df Verordneten, so derhalben auf prima Aprilis zu Speyer ankommen sollen, vollzogen. Und wo etliche der Commissarien, oder Krey\u00df=Verordneten nicht erscheinen, solle nichts destoweniger durch die andern in solchem f\u00fcrgefahren, gehandelt und beschlossen werden.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"26%\">\n<p align=\"LEFT\"><i>Der Krey\u00df Obrist soll den Tag ank\u00fcnden.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><i>\u00a7. 2. Es soll auch der Ober eines jeden Krey\u00df, den andern Pr\u00e4laten, Graffen <\/i>[p. 361]<i> und St\u00e4tten, in demselben Krey\u00df begriffen, den angesetzten und f\u00fcrgenommenen Tag anzeigen und zu erkennen geben, damit ein jeder des Wissens haben, und auf demselben Tag seine Nothdurfft f\u00fcrbringen m\u00f6ge.<\/i><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><b>Letztes Update: 21. Juli 2016<\/b><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><b>Ralph Jackmuth<\/b><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reichsabschied Regensburg vom 27.07.1532 \u00a7\u00a7 1-8\u00a0(nach Edition Koch 1747) Kaysers Neigung zu der Teutschen Nation, zu Hinterlegung Zwispalts im Glauben, Widerstand gegen den T\u00fcrcken, und Erhaltung Friedens, guter Policey und Wolfahrt. 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