{"id":12161,"date":"2026-05-13T11:34:01","date_gmt":"2026-05-13T11:34:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/?page_id=12161"},"modified":"2026-05-13T12:52:23","modified_gmt":"2026-05-13T12:52:23","slug":"beilagen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/?page_id=12161","title":{"rendered":"Beilagen"},"content":{"rendered":"<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-size: 14pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><b>Beilagen zu den Rechnungen der Emser Armenbadkasse 1707-1770<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">Liegen jeder einzelnen Rechnung bei<\/span><\/p>\n<h1 class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711\"><\/a>Rechnung 1707-1711<\/b><\/span><\/h1>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-01\"><\/a>[1] Amtskellner Johann Christian Kriegsmann zu Braubach an Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">Braubach 1712 M\u00e4rz 5<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">(pr\u00e4s. Darmstadt 1712 April 5)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Nachdem Kriegsmann<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><sup>1<\/sup><\/a> seit 1707 die Emser Armenbadgelder verwaltet, die nunmehr auf ein Kapital von 2975 fl. angewachsen sind, ist er jetzt bereit die ihm dar\u00fcber obliegende Rechnung abzulegen und bittet jemanden zu bestimmen, der die Rechnung abh\u00f6rt.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Durchleuchtigster F\u00fcrst, gn\u00e4digster F\u00fcrst und Herr!<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdem ich seither a[nn]o 1707 die Embser Armenbaadsgelder, welche nunmehro zu einem Capital von 2975 fl. angewachsen sind, administriret und dannenhero anitzo parat bin, die davon mir obliegende Rechnung unterth\u00e4nigst abzulegen, al\u00df habe E[uer] hochf\u00fcrst[lichen] D[urc]hl[auch]t ein solches hiermit unterth\u00e4nigst berichten und Dero gn\u00e4digsten Disposition \u00fcberlassen sollen, ob E[ure] hochf\u00fcrst[lichen] D[urc]hl[auch]t geruhen m\u00f6chten, jemandt zu deputiren, umb mir sothane Rechnung der Geb\u00fchr nach abzuh\u00f6ren, der ich in tieffster Devotion verharre. <\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>E[uer] hochf\u00fcrst[lichen] D[urc]hl[auch]t unterth\u00e4nigst-treu-gehorsamster Knecht J[ohann] C[hristian] Kriegsmann [manu propria] <\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 5ten Martij 1712.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Dem durchleuchtigsten F\u00fcrsten und Herrn, Herrn Ernst Ludwigen, Landgraffen zu Hessen, F\u00fcrsten zu Her\u00dffeld, Graffen zu Catzenelnbogen, Dietz, Ziegenhain, Nidda, Schaumburg, Jsenburg und B\u00fcdingen, meinem gn\u00e4digsten F\u00fcrsten und Herrn. Darmstatt \u2014 Zum f\u00fcrst[lichen] Geheimen Rath \u2014 Pr[ae]s[entatum] Darmstatt, den 5ten April[is] 1712<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-02\"><\/a>[2] Gutachten des hessen-darmst\u00e4dtischen Konsistoriums<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Darmstadt 1712 April 7<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Die Rechnungsabh\u00f6rung erfolgt in Gegenwart von Regierungsrat Rudolph Friedrich von Schultt<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote2sym\" name=\"sdfootnote2anc\"><sup>2<\/sup><\/a> und Kammerrat Johann Christoph Oberzeller<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote3sym\" name=\"sdfootnote3anc\"><sup>3<\/sup><\/a>. Die Einnahmen der Rechnung werden durch das Kollektenbuch best\u00e4tigt. Da aber die Bl\u00e4tter dieses Buches aus gewissen Gr\u00fcnden zusammengen\u00e4ht und versiegelt (verpitschiert) seien, k\u00f6nne nicht nachgepr\u00fcft werden, ob die Summen im Kollektenbuch mit denen in der Rechnung \u00fcbereinstimmen. Der Amtskellner Kriegsmann aber habe beteuert, dass er das, was w\u00e4hrend seiner Jahre gefallen sei und von ihm aufgenommen und versiegelt (verpitschiert) wurde, treulich und redlich berechnet und die sich ergebende Summe nach Abzug der durch die Gewohnheit (Observanz) hergebrachte Kollektengeb\u00fchr, von jedem Gulden 3 alb., richtig in Einnahme genommen habe, wie sie in seiner \u00fcbegebenen Rechnung enthalten sei. Er lie\u00df es dahin gestellt sein, ob man \u201eselbige entsiegeln, aufschneiden\u201c und nachpr\u00fcfen wollte und berichtete, es sei \u201eallerhand Geld\u201c, Schillinge, Peterm\u00e4nnchen usw. miteinander vermischt gewesen, wenn wieder Verhoffen etwas fehlen sollte, h\u00e4tten die Hermannischen Erben<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote4sym\" name=\"sdfootnote4anc\"><sup>4<\/sup><\/a> daf\u00fcr zu antworten, was man aber einer h\u00f6heren Entscheidung anheim gestellt habe, da eine solche Pr\u00fcfung viel Zeit brauchen, aber wenig einbringen w\u00fcrde. Mit der Rechnungsabh\u00f6rung wurde fortgefahren und es finden sich die Jahre 1695 bis 1707 mit eingerechnet. Da der Amtskellner aber aber 1707 mit der Aufstellung einer ordentlichen Rechnung beauftragt wurde, habe er diese Jahre als eine Zurechnung von dem verstorbenen Vogt Hermann, der zuvor diese Gelder verwaltet hatte, angenommen und in diese Rechnung einbezogen, mithin also diese Berechnung in eine ordentliche Form und Richtigkeit gebracht. Dass aber dem verstorbenen Vogt Hermann von jedem Gulden 3 alb. Kollektengeb\u00fchr wegen Einsammlung solcher Almosengelder gutgeschrieben und an der in die Rechnung gebrachten Summe abgezogen wurden, daf\u00fcr finde sich keine Verwilligung. Der Stiefsohn des Vogts, der Auditeur Archenholz, der bei der Rechnungsabh\u00f6rung dabei war, um die Interessen seiner Mutter zu wahren, wei\u00df auch keine Erkl\u00e4rung dazu zu geben. Der Amtskellner aber vermeldet, dass es vor seiner Zeit schon eingef\u00fchrt war. Falls nun der Hausmarschall von Bobenhausen<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote5sym\" name=\"sdfootnote5anc\"><sup>5<\/sup><\/a> davon nichts berichten k\u00f6nne, k\u00f6nnte sich der Vogt diese Einkunft eigenm\u00e4chtig angeeignet haben.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Von den Obligationen, wie die Gelder ausgeliehen wurden, sind sieben vorhanden und der Rechnung beigelegt, ihre Seiten- und Endsummen (Lata und Summen) sind in der Rechnung ordentlich am Ende spezifiziert. Man habe diese Obligationen als Beilage beibehalten und es wird nun darauf ankommen, ob sie dem Berechner gegen Bescheinigung wieder ausgeh\u00e4ndigt werden sollen, um sie zur Hand zu haben, falls der eine oder andere Debitor sein Kapital wieder ablegen wollte, oder ob man sie beim f\u00fcrstlichen Konsitorium registrieren und falls eine Kapitalblage geschehen sollte, dem Berechner wieder zur\u00fcckschicken wollte. Diese Kapitalblage h\u00e4tte der Amtskellner jedesmal zu berichten, da die Kapitalien beizeiten vorher aufgek\u00fcndigt werden m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Ansonsten habe sich eine Obligation des verstorbenen Vogts vom 7. Juni 1704 \u00fcber 284 fl. 16 alb. 5 d. Armengelder bei den Akten befunden, die der Auditeur Archenholz deswegen wieder zur\u00fcckgefordert habe, weil die Erben diese Summe nicht schuldig zu sein angeben und der Landesherr unter den 615 fl. 29 alb. 4 d. Zinsen diesen Posten mit \u00fcbernommen und aus den Braubacher Amtsrenten danach richtig bezahlt h\u00e4tte. Nachdem man nun befunden habe, dass 270 fl. Zinsen von 3 Jahren Zinsen in diesen 615 fl. 29 alb. 4 d. enthalten seien, so w\u00fcrde die Obligation herauszugeben sein aber nicht eher, als bis sie vorher der Rest von 14 fl. 16 alb. 5 d. der Armenschaft (<i>dem Armuth<\/i>) wieder zugef\u00fchrt oder klar gemacht h\u00e4tten, ob und wo dieser Rest der Armenschaft zugute kam.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Die ausgeliehenen Kapitalien bestehen wie gesagt in 7 Posten und betragen in Summe 2975 fl. zu <\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">6 % j\u00e4hrlichen Zinsen, wovon die Armenschaft (<i>das Armuth<\/i>) f\u00fcr dieses Jahr (1712) 178 \u00bd fl. Zinsen zu erwarten h\u00e4tte.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Man stelle es auch einer h\u00f6heren Entscheidung \u201eunma\u00dfgeblich und mit geziemendem Respekt\u201c anheim, ob nunmehr nicht Anstalten zum Aufbau eines Armenbades gemacht werden, damit sich die Armenschaft (<i>das Armuth<\/i>) an dieser \u201echristf\u00fcrstlichen\u201c Intention, die schon 1698 ge\u00e4u\u00dfert wurde, erfreue. Falls die Gelder aber noch l\u00e4nger auf Zinsen stehen bleiben und vom Amtskellner berechnet werden sollen, verlange dieser f\u00fcr seine Bem\u00fchung eine Verg\u00fctung und dass ihm das Kollektenbuch wieder zur\u00fcckgeschickt werden m\u00f6ge.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum Darmstatt, am 7ten April &lt;1712&gt; \u2014 Pr\u00e6sentibus des ade[liche]n Regierungs-Raths Herrn von Schult und des f\u00fcrst[lichen] Cammerraths Herrn Oberzellers \u2014 Exh[ibitum] den 15 Apr[ilis]1712<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurde die von f\u00fcrst[liche]n Ambtskeller Kriegsmann zu Braubach \u00fcbergebene Rechnung \u00fcber die Emb\u00dfer Armenbaadgelder von 1707 bi\u00df 1711 inclusive auff gn\u00e4digste Verordnung vorgenommen und soviel die Einnahm betrifft, befunden, da\u00df selbige zwar durch Allegirung <\/i>[Heranziehung]<i> des Collecten-Buchs beschienen wird, weil aber in solchem Collecten-Buch bey den Jahrg\u00e4ngen die Bl\u00e4tter, worinnen die gesteuerten Posten und wie hoch iedes Jahr sie Summa des gesteuerten Gelds sich betr\u00e4gt, eingeschrieben sind, gewisser Ursachen wegen zusammengenehet und verpitschirt wahrgenommen werden, so hat die Probation und Nachrechnung, ob die darinnen enthaltene Summen mit denen, welche in die Rechnung \u00fcber- <\/i>[pag.]<i> -tragen, conform seyen, nicht beschehen k\u00f6nnen.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Der Ambtskeller Kriegsmann aber hat contestirt <\/i>[beteuert]<i>, da\u00df von seinen Jahren so viel gefallen und von jhme uffgenommen und verpitschirt worden, er solches tre\u00fclich und redlich calculirt, die ausgefallene Summam nach Abzug der durch die Observanz angeblich hergebrachte Collectengeb\u00fchr, von iedem Gulden 3 alb., richtig in Einnahm genommen, wie in seiner \u00fcbergebenen Rechnung, solche enthalten seye, dahin stellende, ob mann selbige entsiegeln und auffschneiden, sodann nachprobiren wolte, mit fernerem Vorgeben, es seye allerhand Geld, Schilling, Peterm\u00e4nger etc. untereinander vermengt gewe\u00dfen, wann wieder Verhoffen was manquiren <\/i>[fehlen]<i> sollte, hetten allenfalls die Hermannische Erben davor zu respondiren, so mann zu h\u00f6herer Erkantnus ausgesezt, weil solche Prob ein zimbliche Zeit consumiren, <\/i>[pag.]<i> aber doch nicht viel importiren <\/i>[einbringen]<i> w\u00fcrd, jmmittelst aber wurde mit Abh\u00f6r der \u00fcbergebenen Rechnung fortgefahren &lt;&#8230;&gt; zwar der Rubric nach nur von a[nn]is 1707 &lt;bis&gt; 1711 beedes inclusive eingerichtet ist. <\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es sind jedoch aber diejenigen dem Armuth geste\u00fcerte Gelder von a[nn]o 1695 bi\u00df 1707 beedes inclusive darinnen eingef\u00fchrt und berechnet, ma\u00dfen ihm, dem Ambtskeller, die Formirung einer ordentlichen Berechnung nicht eher al\u00df in a[nn]o 1707 anbefohlen worden, dahero er solche vorhergehende Jahre al\u00df eine Zurechnung von dem verstorbenen Vogt Hermann, al\u00df der vorhero solche Gelder administrirt hat, angenommen und damit in die\u00dfe Rechnung eingezogen, mithin also diese Berechnung in eine ordentliche Form und Richtigkeit gebracht, da\u00df aber dem verstorbenen Vogt Hermann von iedem Gulden 3 alb. Collectengeb\u00fchr wegen Einsamlung solcher Allmosengelder gut gethan und an der eingebrachten Summen abgezogen worden, davon findet sich keine Verwilligung.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Der Stiffsohn des Vogts, Auditeur Archenholz, <\/i>[pag.] <i>so sich bey dieser Abh\u00f6r mit beybefunden, umb seiner Mutter Interesse darbey zu observiren, weis di\u00dffalls auch keine Erla\u00fcterung zu geben. Der Ambtskeller aber hat vermeldet, da\u00df es vor seiner Zeit alschon eingef\u00fchrt gewe\u00dfen, falls nun der H[err] Hau\u00df-Marschall von Bobenhau\u00dfen davon keinen Bericht zu geben weis, so m\u00f6chte der Vogt sich solch Accidens wohl eigenm\u00e4chtig zugeeignet haben.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Der Obligationen, wie und welchergestalt die Gelder ausgelehnt worden, seynd sieben vorhanden und der Rechnung beygelegt, derer Lata und Summen ordentlich in der Rechnung am Ende specificirt seyn. Mann hat selbige Obligationes al\u00df eine Beylage beybehalten und wird nun darauff beruhen, ob solche dem Berechner gegen Schein wieder extradirt <\/i>[ausgeh\u00e4ndigt]<i> werden sollen, umb solche bey der Hand zu haben, im Fall ein oder der ander Debitor sein Capital wieder ablegen wolte, oder ob mann sie bey dem f\u00fcrst[liche]n Consistorio registriren und da einige Ablage geschehen sollte, es dem Berechner wieder zur\u00fcck schicken <\/i>[pag.]<i> wolte, welche vorhabende Ablage dann der Ambtskeller jedesmahls zu berichten h\u00e4tte, weilen doch die Capitalia in Zeiten vorhero m\u00fcssen auffgek\u00fcndiget werden.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sonsten hat sich bey den Actis eine Obligation vom verstorbenen Vogt de dato 7ten Junij 1704 befunden \u00fcber 284 fl. 16 alb. 5 d. Armengelder, welcher de\u00dfen Stiffsohn, der Auditeur Archenholz von deswegen zur\u00fcckgefordert, weil sie Erben solche 284 fl. 16 alb. 5 d. nicht schuldig zu seyn vermeynen und Jhre hochf\u00fcrst[liche] Durch[lauch]t unter den 615 fl. 29 alb. 4 d. Interesse solchen Posten mit \u00fcbernommen, auch au\u00df den Braubachischen Ambtsrenthen nach der Hand richtig bezahlt hetten. Nachdeme mann nun befunden, da\u00df 270 fl. von 3 Jahrg\u00e4ngen Interesse davon unter sothanen 615 fl. 29 alb. 4 d. begriffen seyen, so m\u00f6chte solche Obligation zwar zu extradiren seyn, aber ehender nicht, al\u00df bi\u00df sie vorhero den \u00dcberrest der 14 fl. 16 alb. 5 d. dem Armuth entweder w\u00fcrcklich abgestattet oder klar gemacht haben w\u00fcrden, ob und wo solcher demselben zu gut gekommen?<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[pag.]<i> Die ausgeliehen Capitalien bestehen wie obgemelt in 7 Posten und betragen in einer Summa 2975 fl. \u00e0 6 p[ro] c[en]to j\u00e4hrlicher Inte[ress]e, worvon also das Armuth auff die\u00df instehende Jahr 178 \u00bd fl. Inte[ress]e zu gewartten hette.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Man stellt auch h\u00f6herer Dijudicatur ohnmaasgeblich und mit geziemendem Respect anheim, ob nicht nunmehr zur Auffbauung des Armenbads Anstalt gemacht werden, mithin der christ-f\u00fcrst[lichen] Intention welche schon a[nn]o 1698 dahin gerichtet gewe\u00dfen, das Armuth sich nunmehr zu erfreuen haben m\u00f6chte, falls aber die Gelder noch l\u00e4nger also uff Pension stehen bleiben und von dem Ambtskeller Kriegsmann berechnet werden sollen, praetendirt derselbe vor seine Bem\u00fchung auch eine Erg\u00f6zlichkeit und da\u00df das Collectenbuch wieder in Zeiten hinunter geschickt werden m\u00f6chte.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Datum ut supra.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>[Rudolph Friedrich] Schultt [subscripsit] \u2014 J[ohann] Christoph Oberzeller [subscripsit]<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-03\"><\/a>[3] Gutachten der hessen-darmst\u00e4dtischen Rentkammer<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Darmstadt 1712 Juni 3<\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Das Kollektenbuch, in dem die zugen\u00e4hten Bl\u00e4tter nicht nachgepr\u00fcft wurden, hat man mit allem Flei\u00df nachrechnen lassen und da sich nicht mehr als 1 fl. und einige alb. Differenz ergaben, wird man die Sache auf sich beruhen lassen und das Kollektenbuch kann wieder nach Ems geschickt werden. Dies geschah unverz\u00fcglich. Der genannte Posten von 120 fl. unter Nr. 10 findet sich richtig unter den 1680 fl., die verstorbene Landgr\u00e4fin<a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote6sym\" name=\"sdfootnote6anc\"><sup>6<\/sup><\/a> hatte sie gestiftet.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Es hat sich befunden, dass die Witwe und die Erben des Vogtes Hermann, weil ihnen statt der 6 kr. nur 2 kr. Kollektengeb\u00fchr zugestanden werden soll, 10 fl. 5 alb. wieder zu ersetzen h\u00e4tten, die vom Amtskellner von ihnen erhoben und den Armen zum Besten verrechnet werden k\u00f6nnten.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Wegen der Verordnung, dass die Original-Obligationen hier im f\u00fcrstlichen Archiv bleiben und nur die Abschriften zur\u00fcckgesandt werden sollen, hat man nichts weiter zu erinnern.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Weil sich bei der Rechnungsabh\u00f6rung dieses <i>Monitum<\/i> richtig befunden habe, so bleibt es als eine abgemachte Sache auf sich beruhen, jedoch haben die Witwe und die Erben den Passivrezess von 14 fl. 16 alb. 5 d. zu erstatten.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Was jemandem, der f\u00fcr die Armen die Kollekten zu erheben \u00fcbernimmt, an Verg\u00fctung zu geben sei, da w\u00e4re den dort seienden Kommissaren der Auftrag zu erteilen, jemanden auszumachen und mit ihm zu verhandeln.<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>895 \u2014 Ad cons: ad vatandum ad \u2026 \u2026 \u2014 Die abgelegte Berechnung \u00fcber die Emb\u00dfer Armenbadgelder betrefend \u2014 Exh[ibitum] den 3 Junij 1712<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Der f\u00fcrst[lichen] Rentcammer unterth\u00e4nigstes Guthachten<\/i><\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>das Collectenbuch, worinnen die zugenehete Bl\u00e4ter bey der Rechnungsabh\u00f6r nicht nachprobirt gewe\u00dfen, hat mann mit allem Flei\u00df nachrechnen la\u00dfen, da sich nicht mehr als 1 fl. und etliche alb. mit der Rechnung different befunden, so uf sich beruhen und weiter nichts daraus zu machen seyn wird, welchemnach al\u00dfo sothanes Collectenbuch nun wieder nacher Embs geschickt werden k\u00f6nnte. \u2014 Fiat cito \u2014 N[ot]a. Der vermeldete Post von 120 fl. sub n[umer]o 10 findet sich unter denen 1680 fl. richtig, so wey[land] Jhro hochf\u00fcrst[liche] Durch[laucht]die Frau Landgr\u00e4fin hochsee[ligen] Andenckens gesteuert.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Hat sich befunden, da\u00df des verstorbenen Vogt Hermanns Wittib und Erben, weil jhnen anstatt der 6 xr nur 2 xr Colligirgeb\u00fchr passirt werden soll, wieder 10 fl. 5 alb. zu ersetzen hetten, so von dem Ambtskeller Kriegsmann von jhnen erhoben und denen Armen zum Besten verrechnet werden k\u00f6nnte.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Hat mann wegen der Verordnung, da\u00df die Original-Obligationes hier im f\u00fcrst[lichen] Archiv bleiben und nur die Abschrifften zur\u00fcckgesand werden sollten, nichts zu erinnern.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Weil bey Justificirung der Rechnung sich die\u00dfes Monitum richtig befunden, so wird es auch al\u00df eine abgemachte Sach uf sich beruhen, jedoch da\u00df die Wittib und Erben den Passiv-Recess der 14 fl. 16 alb. 5 d. so fort abstatten solten.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Die\u00dferwegen, was einem der vor die Armen die Collecten zu erheben \u00fcbernimbt pro honorario zu geben, m\u00f6chte denen jetzigen dort seyenden Commissariis Commission ufzutragen seyn, jemand auszumachen und mit jhme zu accordiren.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmbstatt, am 3ten Junij 1712 \u2014 Oberzeller \u2014 Plus.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-04\"><\/a>[4] Einzelne Stellungnahmen zu den Gutachten des Konsistoriums und der Rentkammer<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Darmstadt 1712 Juni 3<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b>1) Stellungnahme des Philipp Bindewald<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Gehorsamstes Bedencken ad n[ume]r[um] 895. Wie die perlustratio <\/i>[Betrachtung]<i> des unterth[\u00e4nigen] Gutachtens der f\u00fcrst[lichen] Renthcammer cl\u00e4rlich zeiget, da\u00df das momentum hui[us] rei ac negotij nach allen bedenck[lichen] Puncten wohlbedacht und mit g\u00fcltigen rationib[us] gr\u00fcnd[lich] abgefa\u00dfet seye, nicht weniger der unterth[\u00e4nige] Bericht des hochf\u00fcrst[lichen] Marchalls de Bobenhaussen Nr. D 2069 nebst de\u00dfen Gutachten ebenfal\u00df christlich und billich ist, al\u00dfo confirmire ich diesen beyden per omnia. Salvo m[eliore] \u2014 Darmstatt, am 3ten Junij 1712. \u2014 Philipp[us] Bindewaldt [manu propria]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b>2) Stellungnahme des Rudolph Friedrich von Schultt<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Similiter addendo, da\u00df auf die im Consistorial-Gutachten in fine angehenckte, von der f\u00fcrst[lichen] Renthcammer aber untouchirt gelassene Erinnerung wegen des ins Werck zu stellenden Anbaues des Armenbads reflectirt und das Collectenbuch ehistes umb der anwesenden G\u00e4ste willen wieder hinunter gesendet werden m\u00f6chte, umb welches der Ambtskeller bereits Instanz gethan, imgleichen wessen sich der verstorbene Vogt pro accidenti angema\u00dft, nach des H[errn] Hau\u00dfmarschalls a ser[enissi]mo gn[\u00e4dig] aggreirten voto und dessen Passiv-Recess cum interesse sonderlichst einzubringen ja nicht ges\u00e4umet werde. \u2014 Eod[em] \u2014 [Rudolph Friedrich] Schultt<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b>3) Stellungnahme des ? <\/b>(Paraphe nicht aufl\u00f6sbar)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>\u00dcber da\u00df votu camerae bin folgender meinung, da\u00df ad (1) da\u00df Collecten-Buch allerforderlich durch sichere Gelegenheit an den Keller Krieg\u00dfman zu schicken, \u2014 ad (2) die Hermannische Erben zu Erstattung der von dem Vogten ihme zugeeigneten 6 [kr.] Hebegeb\u00fchr anzuhalten, \u2014 ad (3) also an Krieg\u00dfman zu rescribiren, \u2014 ad (4) der Passiv-Reces forderlich durch diesen einzubringen \u2014 ad (5) heute noch an die zu Emb\u00df anwesende Deputaten zu befehlen seyn, da\u00df sie derentwegen mitt dem Praeceptore zu Embs tractiren und subratificatione schlie\u00dfen, auch da\u00df Buch von dem Krieg\u00dfman abfordern und dem Praeceptori zustellen sollen. \u2014 sodan \u2026 (6) da\u00df monitu[m] in H[err]n v[on] Schultt voto woll zu attendiren und serenissimo zur gn\u00e4digsten Resolution zu referiren. \u2014 Darmst[adt], den 3 Jun[ii] 1712. \u2014 J. v. H.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b>4) Stellungnahme des ? <\/b>(Paraphe nicht aufl\u00f6sbar)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Jch bin in omnib[us] et per omina hiemit conferirt. \u2014 Eod[em] \u2014 RL.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Exped[iatur]<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-05\"><\/a>[5] Hessen-darmst\u00e4dtische Rentkammer an Kellner Johann Christian Kriegsmann <\/b>(Konzept)<\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">1714 November 21<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">In der von Kellner Kriegsmann abgelegten Rechnung finde sich nicht, wie die 17 fl. 2 alb. 2 d. j\u00e4hrlicher Zinsen zu 6 % von 284 fl. 16 alb. 5 d. Kapital vom 4. April 1704 an bis zur R\u00fcckzahlung, wie es die Obligation besage, der Armenschaft (<i>dem Armuth<\/i>) gutgeschrieben wurden. Er habe dar\u00fcber Auskunft zu geben, sich allenfalls die Zinsen von der Witwe Hermann noch verg\u00fcten zu lassen und in Rechnung zu bringen, sowie \u00fcber diesen Vorgang zu berichten.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>PS. \u2014 Auch erbarer guter Freund! Findet sich in Eurer abgelegten Rechnung nicht, wo die von denen 284 fl. 16 alb. 5 d. Capital erschienene j\u00e4hr[liche] Intere[ss]e der 17 fl. 2 alb. 2 d. ad 6 vom Hundert gerechnet, vom 4ten April 1704 an, wie es die Obligation besagt bi\u00df zu Wiederablag dem Armuth vergn\u00fcgt worden, al\u00df habt Jhr dar\u00fcber Erla\u00fcterung zu geben, auch allenfalls die betragende Inte[ress]e von der Hermannischen Wittib annoch verg\u00fcthen lasset, gleichfalls Rechnung bringet, sodann wie es geschehen, demnechsten berichtet.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Dat[um] ut in rescripto am 21 [Novem]b[ris] 1714 \u2014 F[\u00fcrstlich] h[essische] und Cammerr\u00e4the das[elbst]<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An Ambtskeller zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[ot]a. Es findet sich nicht in dieser Rechnung, wo die 17 fl. 2 alb. 2 d. j\u00e4hr[lichen] Int[eress]e von den 284 fl. Capital dem Armuth zugut kommen (\u2026)<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-06\"><\/a>[6] Kellner Johann Christian Kriegsmann an hessen-darmst\u00e4dtische Rentkammer<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Braubach 1715 M\u00e4rz 11<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Die Witwe Hermann wolle sich zur Zahlung nicht bereit erkl\u00e4ren mit der Erkl\u00e4rung, dass alle diese Gelder die hochf\u00fcrstlich gn\u00e4digste Herrschaft unter dem Namen ihres verstorbenen Mannes geliehen h\u00e4tte. Kriegsmann aber sei von alledem nichts bekannt.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>1307 \u2014 Die Acta beyzulegen, welche in dergleichen bereits verhandelt sind, sind beygelegt \u2014 Die Rechnung beyzulegen \u2014 Liegt bey<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>P. S., auch hochwohlgebohrne, hochedelgestreng- und hochgel\u00e4hrte, gn\u00e4dige und hochgebietende Herren!<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Haben E[uer] hochwohlgeb[ohrne] Excell[enz] Gn[a]d[en] und Hochedelgestr[enge] in einem P[ost] S[criptum] vom 21ten [Novem]br[is] 1714 Erla\u00fcterung verlanget, wo die von denen 284 fl. 16 alb. 5 d. Capital Embser Armenbaadsgelder erschienene j\u00e4hrliche Interesse der 17 fl. 2 alb. 2 d. ad 6 vom 100 gerechnet, vom 4ten April 1704 an, wie es die Obligation besaget, bi\u00df zu Wiederablag dem Armuth vergn\u00fcgt worden, auch dabey verordnet, da\u00df die Hermannische Wittib die betragende Interesse annoch ebenfalls verg\u00fcten soll.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Gleichwie aber dieselbe sich hierzu ebenm\u00e4\u00dfig nicht verstehen will unterm Vorwand, da\u00df alle diese Gelder hochf\u00fcrst[lich] gn\u00e4digste Herrschafft unter ihres Mannes see[lig] Nahmen geliehen hette, mir hingegen von allen diesen Sachen nichts bekant ist. Also habe ein solches hiermit unterth\u00e4nig berichten sollen ut in literis. Braubach, den 11ten Martij 1715<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>E[uer] hochwohlgeb[ohrne] Excell[enz] Gn[a]d[en] und Hochedelgestr[enge] unterth\u00e4nig gehorsamster J[ohann] C[hristian] Kriegsmann [manu propria]<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-07\"><\/a>[7] Hessen-darmst\u00e4dtische Rentkammer an Kellner Kriegsmann<\/b> (Konzept)<\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Darmstadt 1715 Mai 27<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Man habe aus dem von Kriegsmann am 11. M\u00e4rz diesen Jahres erstatteten Bericht ersehen, dass die Witwe des verstorbenen Vogts Hermann zu Ems die 17 fl. 2 alb. 2 d. r\u00fcckst\u00e4ndigen Zinsen der 284 fl. 16 alb. 5 d. Kapital Emser Armenbadgelder deswegen nicht zahlen wolle, weil ihr Mann diese Gelder auf hochf\u00fcrstlich gn\u00e4digste Herrschaft geliehen habe. Nachdem ihr Vorgeben aber nicht erwiesen sei, da ihr verstorbener Mann die Obligation auf sich ausgestellt habe, befiehlt man Kellner Kriegsmann im Namens des Landesherrn, die Witwe dahin anzuweisen, ihre Angaben zu beweisen oder die Bezahlung zu tun.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Erbarer guter Freund! Wir haben aus Eurem am 11 Martij dieses Jahrs erstatteten Bericht ersehen, wasma\u00dfen des verstorbenen Vogt Hermanns Wittib zu Embs die ruckhstendige Interesse derer 17 fl. 2 alb. 2 d. von denen 284 fl. 16 alb. 5 d. Capital Embser Armenbaadgelder umb deswillen nicht zahlen wolle, weilen diese Gelder jhr Mann auf hochf\u00fcrst[lich] gn\u00e4digste Herrschafft geliehen. Nachdeme aber dieses jhr Vorgeben noch nicht erwie\u00dfen, \u2026 die Obligation jhr Mann see[lig] vff sich ausgestelt, <\/i>[pag.]<i> so befehlen in Jhro hochf\u00fcrst[lichen] Durch[laucht], unsers g[n\u00e4]d[ig]sten F\u00fcrsten und Herrn Nahmen wir Euch hiermit vor uns g[n\u00e4dig] gesinnende, da\u00df Jhr sie dahin anwei\u00dfet, solch jhr Vorgeben noch zu verificiren oder die Bezahlung zu thun. Verstehens p. <\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmbstatt, am 27 May 1715.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">\u2026 <i>und Cammerr\u00e4the daselbsten<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An Ambtskeller Kriegsmann zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-08\"><\/a>[8] Kellner Johann Christian Kriegsmann an hessen-darmst\u00e4dtische Rentkammer<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Braubach 1715 Juni 22<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">(pr\u00e4s. Darmstadt 1715 Juli 9)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Kriegsmann \u00fcbersendet abermals seine Rechnung \u00fcber die von ihn in den Jahren 1712-1714 erhobenen Emser Armenbadgelder in doppelter Ausfertigung und bittet, diese ordnungsgem\u00e4\u00df abzuh\u00f6ren und ihm ein Exemplar wieder zur\u00fcckzusenden. Und da er f\u00fcr die nicht in seine Funktion fallende T\u00e4tigkeit bisher nicht das Geringste bekommen, er aber gro\u00dfe M\u00fche damit und die Kapitalien schon auf 3575 fl. gebracht habe, stelle er es in das Ermessen der Rentkammer, was man ihm wegen der vergangenen achtj\u00e4hrigen Berechnung der Jahre 1707 bis 1714 und auch k\u00fcnftig daf\u00fcr j\u00e4hrlich verg\u00fcten wolle.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>2674 \u2014 Hochwohlgebohrne, hochedelgestreng und hochgel\u00e4hrte, gn\u00e4dige und hochgebietende Herrn! E[uer] hochwohlgeb[ohrne] Excell[enz] Gn[a]d[en] und Hochedelgestr[enge] \u00fcbersende hierbey abermahlen meine Rechnung in duplo \u00fcber die von mir in annis 1712 bi\u00df 1714 beedes inclusive erhobene Embser Armenbaadgelder und bitte gehorsamst, selbige beh\u00f6rig justificiren und ein Exemplar davon mir ohnschwehr remittiren zu lassen. Und weilen ich wegen Berechnung dieser in meine Function nicht lauffender Gelder bi\u00dfhero noch nicht das Geringste bekommen, ich hingegen damit gro\u00dfe M\u00fche und die Capitalia schon auff 3575 fl. gebracht habe, al\u00df stelle zu E[urer] hochwohlgeb[ohrne] Excell[enz] Gn[a]d[en] und Hochedelgestr[enge] Belieben, was dieselbe sowohl wegen der verflossenen 8j\u00e4hrigen Berechnung de a[nn]o 1707 bi\u00df 1714 beedes inclusive, al\u00df auch k\u00fcnfftighin mit etwas j\u00e4hrlich passiren lassen wollen. Der ich in unterth\u00e4nigem Respect verharre. E[uer] hochwohlgeb[ohrne] Excell[enz] Gn[a]d[en] und Hochedelgestr[enge] unterth\u00e4nig gehorsamster J[ohann] C[hristian] Kriegsmann<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 22ten Junij 1715.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Denen hochwohlgebohrnen, hochedelgestreng und hochgel\u00e4hrten, hochf\u00fcrst[lichen] hessischen hochverordneten Herrn Pr\u00e4esidenten und Cammer-R\u00e4then, meinen gn\u00e4digen und hochgebietenden Herren \u2014 Darmstatt \u2014 P[raesenta]tum Darmstatt am 9 Julij 1715.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-09\"><\/a>[9] Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt an Regierungsrat Rudolph Friedrich von Schultt und Kammerrat Johann Christoph Oberzeller<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Darmstadt 1715 September 9<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">(pr\u00e4s- Darmstadt 1715 September 10)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Aufgrund des Schreibens von Amtskeller Kriegsmann zu Braubach vom 22. Juni 1715 weist Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt Regierungsrat Rudolph Friedrich von Schultt und Kammerrat Johann Christoph Oberzeller an, die von Kriegsmann erstellte Rechnung der Emser Armenbadgelder von 1712 bis 1714 abzuh\u00f6ren und \u00fcber das Ergebnis zu berichten.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An Reg[ierungs]-Rath von Schultt, sodann Cammer-Rath Oberzellern<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Von Gottes Gnaden Ernst Ludwig, Landgraff zu Hessen, F\u00fcrst zu Her\u00dffeld, Graff zu Cazenelnbogen, Diez, Ziegenhain, Nidda, Schaumburg, Y\u00dfenburg und B\u00fcdingen<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Edle, sodann ehrsame R\u00e4the, liebe Getreue! Wir geben durch den Anschlu\u00df gn\u00e4digst zu vernehmen, wasgestalten Unser Ambtskeller Kriegsmann zu Braubach abermahlen f\u00fcr eine Rechnung \u00fcber die von ihme in annis 1712 bi\u00df 1714 beydes inclusive erhobenen Embser Armenbaadgelder zur beh\u00f6rigen Justificirung eingeschicket und wie derselbe ihme wegen die\u00dfer Gelder Berechnung tam ratione praeteriti quam futuri etwas zu verordnen gebeten. Nachdem Wir nun euch beyden wiederumb gleich dabevor beschehen zu Abh\u00f6rung sothaner Rechnung gn\u00e4digste Commission aufzutragen f\u00fcr gut befunden haben, so ist Unser gn\u00e4digster Befehl hiermit, da\u00df jhr euch derselben geb\u00fchrend unterziehet, sothane Rechnungs-Abh\u00f6r vernehmet und Uns, wie jhr solche befunden sowohl <\/i>[pag.]<i> als auch \u00fcber gemeldten Ambtskellers Nachsuchen euren unterth\u00e4nigsten Bericht und Gutachten mit Zur\u00fcckgebung des Anschlu\u00dfes erstattet und einschicket. Versehens Uns und seynd euch mit Gnaden wohl gewogen.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmbstatt, den 9ten Sept[em]br[is] 1715.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>E[rnst] Ludwig [subscripsit]<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[pag.] <i>Dem edlen, sodann ehrsamen, Unsern Regierungs-, wie auch Cammer-R\u00e4then alhier und lieben getreuen Rudolph Friederich von Schultt, sodann Johann Christoph Oberzellern. Darmbstatt \u2014 Praes[entatum], den 10 Septem[bris] 1715.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-10\"><\/a>[10] Hessen-darmst\u00e4dtische Rentkammer an Kellner Kriegsmann<\/b> (Konzept)<\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Darmstadt 1715 September 12<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Nachdem Regierungsrat Rudolph Friedrich von Schultt und Kammerrat Johann Christoph Oberzeller von Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt beauftragt wurden, die eingeschickte Rechnung der Emser Armenbadgelder abzuh\u00f6ren und es n\u00f6tig sein wird, dass Kriegsmann zur Ersparung einer Reise und anderer Unkosten jemand zu Darmstadt bevollm\u00e4chtige, der dieser Abh\u00f6rung beiwohne, will man Kriegsmann davon in Kenntnis gesetzt haben, dass er jemand beauftrage, der sich an dem bestimmten Tag einfinde und Rede und Antwort gebe.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">\u2026 <i>den 12ten [Septem]bris<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wohledler und vergeachter, jnsonders hochgeehrter Herr Ambtskeller! Nachdeme von Jhro hochfurst[lichen] Durch[laucht], unserm gn\u00e4digsten Fursten und Herrn, uns beeden die gn\u00e4digste Commission aufgetragen worden, die von Euch eingeschickte Armenbaadgelder-Rechnungen de annis 1712, 1713 et 1714 abzuh\u00f6ren und n\u00f6thig seyn will, da\u00df derselben an seine Stelle zu Ersparung der Rey\u00dfe und anderer Unkosten iemand alhier bevollm\u00e4chtige, der solcher Abh\u00f6r beywohne, so haben wir ihme solches wissend <\/i>[pag.]<i> machen und anbegehren wollen, da\u00df er jemanden darzu commitire, welcher auf den bestimmenden Tag darbey sich einfinde vnd \u2026 Red vnd Antwortt gebe. Die wir verbleiben<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmbstatt, am 12 [Septem]ber 1715<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An Ambtskeller zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1707-1711-11\"><\/a>[11] Kellner Johann Christian Kriegsmann an hessen-darmst\u00e4dtische Rentkammer<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Braubach 1715 September 25<\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">(pr\u00e4s. Darmstadt 1715 Oktober 1)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Kellner Kriegsmann bezieht sich auf das Schreiben der hessen-darmst\u00e4dtischen Rentkammer vom 12. September 1715 und ernennt den Kammersekret\u00e4r Plaustrarius zu seinem Bevollm\u00e4chtigten bei der Rechnungsabh\u00f6rung oder wen dieser sonst an seine Stelle setze.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Hochwohlgebohrne, hochedelgestreng, hochgel\u00e4hrte, gn\u00e4dige und hochgebietende Herrn!<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Auff E[uer] hochwohlgeb[ohrne] Gn[a]d[en] und Hochedelgestr[enge] unterm 12ten hujus an mich zu erlassen beliebtes Schreiben die Abh\u00f6rung meiner \u00fcberschickten Rechnung \u00fcber die Emb\u00dfer Armenbaadgelder betreffend ohnverhalte hiermit gehorsamst, da\u00df ich den f\u00fcrst[lichen] Cammer-Secretarium Herrn Plaustrarium ersuchet habe, entweder selbsten meo nomine sothaner Rechnungs-Abh\u00f6r beyzuwohnen oder sonsten jemand darzu zu substituiren. Womit in gehorsamstem Respect verharre.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>E[uer] hochwohlgeb[ohrne] Gn[a]d[en] und Hochedelgestr[enge] unterth\u00e4nig gehorsamster J[ohann] C[hristian] Kriegsmann<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 25ten [Septem]bris 1715.<\/i><\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Denen hochwohlgebohrnen, hochedelgestreng und hochgel\u00e4hrten Herrn von Schultt und Herrn Johann Christioph Oberzellern, f\u00fcrst[lichen] hessischen hochverordneten Regierungs- und Cammer-R\u00e4then, meinen gn\u00e4digen und hochgebietenden Herren \u2014 Darmstatt \u2014 P[raesenta]tum den 1 Oct[obris] 1715.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1729-1730\"><\/a>Rechnung 1729-1730<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1729-1730-01\"><\/a>[1] Nebenrechnung<\/b><\/span><\/p>\n<table style=\"width: 100%;\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">fl.<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">alb.<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">d.<\/span><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Einnahm Geld 1729<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>568<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>14<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>ist der eygen Recess in voriger Rech[nung]<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>100<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>hat Johann Georg Hammes abgelegt <span style=\"text-decoration: line-through;\">zu Anfang des Jahrs<\/span> den 7ten Maij 1729<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>668<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>14<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Summa<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Au\u00dfgab 1729<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>45<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>An Ludwig Fischer au\u00dfgeliehen l[aut] Oblig[ation] vom 15ten Martij 1729<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>75<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Dem gemeinen Muller Jacob M\u00fcller gleichfal\u00df eodem<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>75<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Dem M\u00fcller Jacob Sch\u00e4ffer l[aut] Oblig[ation] 1ten Junij 1729<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>3<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>22<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>4<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em><span style=\"text-decoration: line-through;\">Besoldung wegen dieser Gelder in \u00be Jahr von 5 fl.<\/span><\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>195<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em><span style=\"text-decoration: line-through;\">22<\/span><\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em><span style=\"text-decoration: line-through;\">4<\/span><\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Summa<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em><span style=\"text-decoration: line-through;\">469<br \/>\n<\/span><\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>474<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em><span style=\"text-decoration: line-through;\">21<br \/>\n<\/span><\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>14<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em><span style=\"text-decoration: line-through;\">4<br \/>\n<\/span><\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Verglichen ist Recess<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>407<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>21<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>4<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Hierauff sind an Herrn Cammer-Rath Drachen baar gelieffert<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>65<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 7%;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>22<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; width: 6%;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>4<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"width: 80%;\" width=\"80%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>restiren noch<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1729-1730-02\"><\/a>[2] Ernennung von Personen zur Abh\u00f6rung der Armenbadrechnungen 1715-1720<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"RIGHT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Darmstadt 1722 M\u00e4rz 24<\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F\u00fcrst[liche] Regierung \u2014 unterth[\u00e4ni]gste Anzeige ad R 954<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bet[reffend] die Abh\u00f6rung der Rechnung \u00fcber die Armenbaads-Pensiones de 1715 bis 1720<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es ist jezo der Ambtsverwe\u00dfer zu Braubach alhier und bittet in der Anlage, da\u00df auf nechstk\u00fcnfftigen Sambstag nebenbemeldte Rechnung abgeh\u00f6ret werden m\u00f6ge. Weilen nun besag der beyliegenden Acten das vorige Mahl der verstorbene \u2026 Reg[ierungs]- und Consistorial-Rath von Schultt see[lig] und der Camer-Rath Oberzeller die\u00dfem Gesch\u00e4fft beygewohnet, so stellet man h\u00f6herer Verordnung un[ter]th[\u00e4ni]gst anheim, vor die\u00dfmahl dazu deputiret und ernennet werden wolle.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmbstatt, am 24 Martij 1722<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>FWL\u00f6wenstern \u2014 FrGemingen \u2014 KSchwartzenaw \u2014 LSauigny \u2014 Riedesel<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Herr Regierungs- und Consistorial-Raht von Gemmingen und Herr Cammer-Raht Oberzeller, wan aber dieser kranck sein solte, Herr Cammer-Raht Eymes konnen diese Rechnung abhohren. Den 24 Mart[ii] 1722. \u2026<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1737\"><\/a>Rechnung 1737<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1737-01\"><\/a>[1] Beilage zur M\u00fcnzabwertung <\/b>(Devalvierung)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey Devalvirung der goldnen und silbern Muntzsorten, da die 10 fl. Carolin auf 9 fl. 10 alb. und die gantze und halbe Kobst\u00fccke auf 18 und die halbe auf 9 Xer reduciret worden, habe ich an Em\u00dfer Armenbaadsgelder in cassa gehabt und vor voll eingenommen und zwar wie solches eydlich best\u00e4rcken kann, wovon al\u00dfo verlohren gehet wie folget:<\/i><\/span><\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" colspan=\"3\" width=\"17%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>vor voll eingenommen<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"63%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" colspan=\"3\" width=\"19%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>gehet verlohren<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">fl.<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">alb.<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">d.<\/span><\/td>\n<td width=\"63%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">fl.<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"8%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">alb.<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">d.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>700<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"63%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>an 10 und 5 fl. St\u00fcck allerhandt Carolins \u00e0 10 fl., nunmehr aber nach der Devalvirung nur 9 19 alb.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>46<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"8%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>20<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>100<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"63%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>an gantz und halbe Kobst\u00fccker \u00e0 10 und 5 alb., nunmehro aber 18 und 9 Xer<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>10<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"8%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>100<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"63%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>an allerhand halben neuen Gulden \u00e0 15 alb. eingenommen, nunmehro aber 25 Xer<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>16<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"8%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>20<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"63%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Sum[m]a<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"5%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>73<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"8%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>10<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 18ten Martij 1737<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] Christoph Drach \u2014 Johann Jacob Hammes, Collector<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><a id=\"rech1741\"><\/a>Rechnung 1741<\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1741-01\"><\/a>[1] Konsistorium zu Darmstadt an Amtmann Schenck zu Braubach (18.09.1741)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">23 fl. Zinserlass f\u00fcr die Witwe des Philipp Jakob Heiler zu Braubach<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Von Gottes Gnaden Ludwig, Landgraff zu Hessen, F\u00fcrst zu Her\u00dffeldt, Graff zu Catzenelnbogen, Dietz, Ziegenhain, Nidda, Schaumburg, Isenburg und B\u00fcdingen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ehrsamer und liebe Getreue! Wir haben Un\u00df referiren la\u00dfen, was Ihr auf Philip Jacob Heilers Wittib zu Braubach dem\u00fcthigstes Gesuch um gn\u00e4digsten Erla\u00df der von einem der Emser Armen Baad Casse schuldig gewe\u00dfenen Capital noch restirenden 23 fl. Interesse unterm 27ten Julii a[nni] c[urrentis] unterth\u00e4nigst berichtet habt. Nachdene Wir nun bey so bewanden Umst\u00e4nden und in Ansehung der Supplicantin gro\u00dfen D\u00fcrfftigkeit gn\u00e4digst verwilliget haben, da\u00df derselben diese r\u00fcckst\u00e4ndige Interessen in Gnaden erla\u00dfen und ihr ex massa ihres verstorbenen Mannes ausbezahlet werden sollen, so habt Ihr Euch darnach zu achten und das n\u00f6thige darunter zu besorgen. Versehens Un\u00df und seynd Euch mit Gnaden wohlgewogen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstatt, den 18ten Septembris 1741<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex speciali commissione Serenissimi<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F\u00fcrst[lich] he\u00df[ischer] Praesident, Cantzlar und geheimbde R\u00e4the daselbst<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>K[ilian] v[on] Schwartzenaw. J[ohann] J[akob] Wieger<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>an die Beambten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] Braubach, den 1ten Oct[obris] 1741.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1741-02\"><\/a>[2] Quittung der Margaretha Elisabeth Heiler (07.11. 1741)<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Margaretha Elisabeth Heiler quittiert \u00fcber den Empfang von 23 fl.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Dem ehrsamen, Unserm Regierungs-Secretario und Interims-Beambten zu Braubach, und lieben Getreuen Georg Wilhel, Schenck. Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zwantzig drey Gulden r\u00fcckst\u00e4ndige Interesse von einem in die Embser Armen Baads Cass schuldig gewesenen Capital, welche mir von gn\u00e4digster Herrschafft in Gnaden erla\u00dfen worden, sind mir he\u00fct dato von dem f\u00fcrst[liche]n Regierungs Secretario Schenck in Uhrkund dieses richtig ausbezahlet worden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 7ten Nov[embris] 1741<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Margaretha Elisabetha Heilerin <\/i>[Original-Signatur]<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1743\"><\/a>Rechnung 1743<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1743-01\"><\/a>[1] Bestellung des Stadt- und Amtsphysikus zu Braubach Dr. Philipp Ludwig Br\u00fcckmann zum Hof- und Badmedikus (21.06.1743)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Copia<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdem von Gottes Gnaden Wir Ludwig, Landgraff zu He\u00dfen, F\u00fcrst zu Her\u00dffeldt, Graff zu Catzenelnbogen, Dietz, Ziegenhain, Nidda, Schaumburg und B\u00fcdingen pp, Un\u00dfern bisherigen Stadt- und Amts-Physicum zu Braubach, Doctorem Philipp Ludwig Bruckmann, in gn\u00e4digstem Betracht, de\u00dfen zur Auffnahme Un\u00dfers Baad zu Embs und in sorgf\u00e4ltiger Bedienung derer alda eintreffenden Cur-G\u00e4sten bishero bezeigten Flei\u00dfes, auch \u00fcbrigen gleisteten und ferner von ihme verhoffenden treuen und ersprie\u00dflichen Diensten, zu Un\u00dferm ordentlichen Medico in ged[achtem] Baad-Embs krafft dieses bestellt und angenommen, auch ihm anbey das Praedicat als Hoff Medicus gn\u00e4digst beygeleget, sodann demselben zu seiner do be\u00dferen Subsistenz \u00fcber die bereits geniesende Physicato Besoldung \u00e0 50 fl. und 3 Ohm Wein aus der Braubacher Kellerey, noch weiter aus Un\u00dfern dortigen Amts Reven\u00fcen drey\u00dfig Gulden an Geldt, zehen M[a]lt[e]r Korn und zwey und ein halb M[a]lt[e]r Gersten Popparter Maases, ferner aus der Ember Armen Baad Cassa drey\u00dfig Gulden zur j\u00e4hr[liche]n Bestallung und zwar vom 1ten Julii anni currentis an, in Gnaden zugeordnet haben, so ist sich darnach unterth\u00e4nigst zu achten, derselbe von nun an vor Un\u00dfern Hoff- und ordinairen Emb\u00dfer Baad Medicum von jederm\u00e4nniglich zu halten und zu respectiren, auch von Un\u00dferer f\u00fcrst[liche]n Renth-Cammer der gew\u00f6hnliche Bestallungs Brief gn\u00e4digst verordnetermassen vor denselben auszufertigen und \u00fcbrigens vor die richtige respective Bezahl- und Liefferung obbenahmter Geld- und Natural Besoldung beh\u00f6rig zu sorgen. Urkundlich eigenh\u00e4ndigen Unterschrifft und aufgedruckten f\u00fcrst[liche]n Insiegels.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstatt, den 21ten Junii 1743<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ludwig<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1743-02\"><\/a>[2] Dr. Philipp Ludwig Br\u00fcckmann quittiert \u00fcber 30 fl. (04.01.1744)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[umer]o 1<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zehen R[eichs]th[aler] j\u00e4hrliche Besoldung aus der Armen Bads Cassa vom ersten Julii bie\u00df zu Ne\u00fc Jahr de anno 1743 haben mit H[err] Krieg\u00df Cassierer Engelhard urkund die\u00dfes richtig zahlt.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 4 Jan[uarii] 1744<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ph[ilipp] Ludwig Bruckmann<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1743-03\"><\/a>[3] Bescheinigung des Amtmanns Georg Wilhelm Schenck (04.05.1743)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[ume]ro 2<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Da\u00df das Capital der achtzig zwey Gulden, so der <b>Conrad Steuber<\/b> allhier in die Emb\u00dfer Armen-Baads-Cassam schuldig gewe\u00dfen, ererst heut dato abgetragen werden k\u00f6nnen, die davon r\u00fcckst\u00e4ndige Interessen aber nicht weiter al\u00df bi\u00df auf den10ten Decemb[ris] 1740, da der gegen die\u00dfen Schuldner instituirt gewordene Concurs-Process seinen Anfang genommen, mit 2 fl. 5 alb. 5 d. bezahlt worden, ein solches bescheinen hiermit.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 4ten Maii 1743<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>G[eorg] W[ilhelm] Schenck<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1744\"><\/a>Rechnung 1744<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1744-01\"><\/a>[1] Dr. Philipp Ludwig Br\u00fcckmann quittiert \u00fcber 20 fl. (07.01.1745)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>n[umer]o 1<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zwantzig Reichsthaler j\u00e4hrliche Besoldung aus der Armen Baads Cassa de anno 1744 sind mir von Herrn Krieg\u00df Cassierer Engehard urkundt die\u00dfes richtig zahlt worden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 7 Jan[uarii] 1745<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ph[ilipp] Ludwig Bruckmann<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1744-02\"><\/a>[2] Besoldung von Kriegskassierer Johann Ludwig Engelhard (27.01.1745)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>n[umer]o 2<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Copi[ia]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme Wir auf unterth\u00e4nigst beschehenes Nachsuchen gn\u00e4digst verordnet haben, da\u00df Unserm Kriegs-Cassierer Johann Ludwig Engelhard zu Braubach die Rechnungen \u00fcber die Emser Armen Baads Gelder in Ansehung seines dabey bezeigten Flei\u00dfes und Accuratesse nicht nur fernerhin gela\u00dfen, sondern ihme auch von denen Jahren 1739, 1740 und 1741 f\u00fcr jedes Jahr zw\u00f6lff Gulden, mithin ratione solche \u00fcber die abschon j\u00e4hr[lich] verrechnete 5 fl., annoch \u00fcberhaupt zwanzig ein Gulden in Ausgab zu bringen erlaubt, pro a[nn]is 1742, 1743 und ferner hingegen deswegen inclusive der Schreibmaterialien j\u00e4hr[lich] zwanzig Gulden zu verrechnen in Gnaden verstattet, und wofern er in Eintreibung der Liquidation flei\u00dfig ist, demselben alsdann ein Douceur verabreicht werden solte, so ist sich darnach unterth\u00e4nigst zu achten. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sig[natum] Darmstatt, den 27ten Jan[uarii] 1745<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ludwig<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Concordat mit dem orig[inal] Concept \u2026<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1744-03\"><\/a>[3] Kopialgeb\u00fchr f\u00fcr den Amtsschreiber Johann Philipp Frowein (29.08.1744)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Mit Bemerkung von Amtmann Schenck zum geliehenen Kapital des Bergrat Wagner<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>n[umer]o 3<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Von denen mir zur Abschrifft gegebenen 3 Pieces al\u00df 1) dem Wiederkauffs-Contract \u00fcber das catzenelnbog[ische] Schmeltz- und H\u00fcttenwesen zwischen des Herrn Landgraffen zu He\u00dfen-Darmstatt hochf\u00fcrst[liche] Durch[laucht] und dem Berg-Rath Wagner auf 8 Jahr lang; 2) dem 7j\u00e4hrigen Pacht-Contract und de\u00dfen h[och]f[\u00fcr]st[licher] Confirmation und Ratification zwischen dem gedachten Berg-Rath Wagner und dem Handelsmann Pauli zu C\u00f6llen \u00fcber das nehmb[liche] Catzenelnboger Berg- und H\u00fctten We\u00dfen, thun die Copialgeb\u00fchren \u00e0 3 alb. p[ro] Bogen von 9 Bogen die\u00dfer 3 Pieces 27 alb.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 29 Aug[usti] 1744<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Joh. Phil. Frowein [manu propria]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Vorstehende Copial-Geb\u00fchr wolle der f\u00fcrst[lich]e Kriegs Cassierer H[err] Engelhard allhier al\u00df dermahliger Berechner der Emb\u00dfer Armen Baad-Gelder gegen Quittung bezahlen und beh\u00f6rig verrechnen, ma\u00dfen der advocatus piarum causarum H[err] Blanck zu Darmstatt vorbemelte beede Copias zu der ihme aufgetragenen Process-Sache gegen den dermahligen Catzenelnboger H\u00fcttenbest\u00e4nder Pauli p[un]cto derer ehemahlen vom gewesenen Cammer-Rath und Ambtsverweser H[err] Drach dem Berg-Rath H[err] Wagner vorgeliehenen Armen-Baads Capitalien n\u00f6htig gehabt und bey allhiesigem Ambt darum nachgesucht hat.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 29 Aug[usti] 1744<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>G[eorg] W[ilhelm] Schenck, f\u00fcrst[licher] hess[ischer] Ambtmann daselbsten<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><a id=\"rech1746\"><\/a><strong>Rechnung<\/strong><b> 1746<\/b><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1746-01\"><\/a>[1] Notamina zur Rechnung 1746 und 1747<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum Darmstatt, den 4 Mey 1748<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurden dem Herrn Kriegs Cassier Engelhard die Rechnungen \u00fcber die arme Baadsgelder de a[nnis] 1746 et 1747 abgenommen und folgendes dabey zu erinnern befunden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ad p[agina] 1 der Rechnung de a[nno] 1741 fragte Rechner an, ob die auff den gewesenen CammerRath Drach liquidirte Capitalien mit Pensiones pro futuro in Ausgab zu bringen, alldieweilen dahier doch nichts zu erlangen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ad p[agina] 2: vide Notamen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ad p[agina] 4: Ist der Jud S\u00fc\u00dfm\u00e4nnische Capital Posten zu reguliren.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ad p[agina] 10: ohne Vorbewu\u00dfte des f\u00fcrst[lichen] Consistorii seynd an f\u00fcrst[liche] Rent[cammer] keine baare Gelder mehr abzufolgen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ad p[agina] 19: Ist jedesmahlen zu melden, wo der liquidirte Posten in Einnahm stehet.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Post meridiem wurde ferner abgeh\u00f6rt die Rechnung de a[nno] 1747<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 18: Rechner hat die Pensiones nicht auff 3 Jahr anwach\u00dfen zu la\u00dfen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 22: Pro futuro hat Rechner von dem H[errn] Amtmann Schenck attestiren zu lassen, da\u00df s\u00e4mmtliche Obligationes noch in originali vorhanden.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1748\"><\/a>Rechnung 1748<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1748-01\"><\/a>[1] Notamina zur Rechnung 1747 und 1748<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum, den 11 Apr[ilis] 1750<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurde die Armen Baad Rechnung de a[nno] 1748 zu Emb\u00df dem Kriegs Cassier Engelhard abgenommen und <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>ad p[agina] 1 notirt, da\u00df anzufragen, ob die auff den Cammerrath Drach zur Einnahm gebrachte Capitalien und Pensiones also weiter fortzuf\u00fchren oder, da er mit denen Seinigen in die a\u00fc\u00dferste Armuth gerathen und nichts mehr zu erlangen, in Ausgab zu bringen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Eodem wurde mit Abh\u00f6r der Rechnung de a[nno] 1747 contoniuirt und<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 7 w\u00e4re anzufragen, ob diejenige 666 fl. 20 alb., welche der Cammerrath Drach aus der Armen Baad Vassa genommen, nicht von f\u00fcrst[licher] Rent Cammer zu ersetzen, weilen dieselbe die Caution auf 1000 fl. eingezogen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ferner hat der Rechner erinnert, ob ihme von denen singulatim mit gro\u00dfer M\u00fche eingetriebenen Posten \u00e0 3450 fl. \u2026 an dem Geld ziemlichen Einbu\u00df erlitten, nicht 1 fl. pro cento zur Douceur verwilliget werden wolle, wor\u00fcber beh\u00f6rig anzufragen.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1748-02\"><\/a>[2] Summarischer Extrakt der Rechnungen 1748-1751<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1748-03\"><\/a>[3] Dr. Philipp Ludwig Br\u00fcckmann quittiert \u00fcber 20 fl. (04.01.1749)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zwantzig R[eichs]th[aler] j\u00e4hrliche Besoldung aus der Armen Bads Cassa de anno 1748 haben Herr Krieg\u00df Cassierer Engelhard urkundt die\u00dfes richtig zahlt<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 4 Jan[uarii] 1749.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>P[hilipp] Ludwig Bruckmann, p[ro] t[empore] Hof- und Baad Medicus<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1750\"><\/a>Rechnung 1750<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1750-01\"><\/a>[1] Notamina zur Rechnung 1750 und 1751<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 552<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum, den 22 April[is] 1752.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurde die Emb\u00dfer Armen Baads Rechnung de a[nno] 1750 abgeh\u00f6rt und<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 1 angefragt, ob nicht der Drachische Recess wegen des Debitoris nototischer Armuth in Ausgaab zu verschreiben.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 14. D[octor] Bruckmann sorgt nicht vor die Arme und hat doch 30 fl. Besoldung aus derselben<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sodann wurde die Rechnung de a[nno] 1751 abgeh\u00f6rt.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sollen denen Capital Brieffen die Taxat. Zettel beygelegt werden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sollen nach und nach Betten und alle Jahr eines angeschafft werden in das Steinerne Hau\u00df.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum quo supra. W[ilhelm] L[udwig] Steck<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pr[aesentatum] D[arm]stadt, den 24ten April[is] 1752<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><a id=\"rech1754\"><\/a>Rechnung 1754<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1754-01\"><\/a>[1] Betrifft die Notamina zur Rechnung 1752 und 1754 <\/b>(Notizen in fl\u00fcchtigerSchrift)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actu[m] den 24 Juli 1755<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurden die Armen Baad Rechnungen de anno 1752 und 1754 zu Emb\u00df dem H[errn] Kriegs Cassirer Engelhard abgenommen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Die bey voriger abgeh\u00f6rten Rechnungen gemachten Notamina sind noch nicht in Anfrage gebracht, mithin auch noch nicht decidiret und wird also nochmahls erinnert, in specie wegen Anschaffung der Moebel. Die von den Curg\u00e4sten eingesammelte Gelder werden theils den Armen ausgetheilt, th[ei]ls zum Bauen des Armen Baads angewendet. R[&#8230;] Ob dar\u00fcber nicht soll Rechnung gethan werden. Der H[err] Pf[arrer] producirte eine Rechnung, darin alles notiret, sowohl Einnahm als Ausgab. Soll aber k\u00fcnfftig alle Capitalia, so zu 6 P[ro]cent stehen (\u2026) unterschrieben \u2026, aber eben deswegen aufgek\u00fcndiget werden, sollen wen die Hypothec sicher ist, auf 5 P[ro]cent gesetzt und beybehalten werden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>P[agina] 11. Ist wegen des Anthon Glasmann ein schriff[liche]er Contract zu machen und beyzulegen und so auch wegen des Chirurgi Rup ist die Verg\u00fcnstigung zu produciren, damit keine \u2026 draus wird.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>P[agina] 19. Wegen des Juden Interesse angerechnet worden vor 1739, welches damahls eingegangen, aber nicht berechnet worden, \u2026 \u2026 daran verlohren gangen, weil in die Subhastation des \u2026 \u2026 verlohren worden und da ich die gantze Summ von 51 fl. als jahrige Interesse in die Einnahm gebracht worden, da nur 22 fl. 27 alb. 4 d. baar eimgangen, so ist dieses gestrichen und sich vber diesem Punct bey hochf\u00fcrst[lich] \u2026 \u2026 melden angegeben worden \u2026, ob die 28 fl. 4 d. passiren sollen in der Rechnung de anno 1755<\/i><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Die Obligationes sind in Original vorgelegt worden. Summarischer Extract der Rechnung liegt bey und soll der Recess dieses Jahr eingetrieben werden. \u2026 Dietz<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey dem gemeinschafft[lichen] Armen Baad finden sich 75 fl. Capital, wor\u00fcber der H[err] Pf[arrer] die gericht[liche]e Obligat[ion] hat. Dieses Capital soll in das \u2026 Buch in die Einnahm kommen zur Notiz eines k\u00fcnfftigen Successoris.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Weil die Mans- und Weibsleut untereinander liegen, so soll ein Unterscheid \u2026 gemacht werden ,in dem schon allerley Unfug entstanden.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1754-02\"><\/a>[2] Bestellung von Superintendent, Vikar und Hofprediger Johann Hector Dietz und dem Braubacher Amtmann Georg Wilhelm Schenck zur Abh\u00f6rung der Rechnungen 1752-1754<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[pr\u00e4s. 07.06.1755]<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ludwig p<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Liebe Getreue! Wir geben euch hierdurch zu vernehmen, welchergestalten die Rechnungen \u00fcber die Emb\u00dfer Armen Baad-Gelder de anno 1752, 53 et 54 annoch abzuh\u00f6ren stehen. Nachdeme Wir nun euch unserm Superintendus Vicario und Hof Prediger M. Dietz, sodann Euch, unserm Beamten zu Braubach zu dem Abh\u00f6r speciale Commission zu \u00fcbertragen f\u00fcr gut befunden haben, so habt ihr die bemeldete Rechnungen mit beh\u00f6riger Reflexion auff die vorherige Notamina beh\u00f6rig durchzusehen und vi specialis huius commissionis abzuh\u00f6ren. Zu welchem Ende Wir euch auch die Acta hiermit beyschliesen und seynd euch p<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstadt, den 5ten Junii 1755<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex comissione<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey[lage]: Acta die Abh\u00f6r der Armen Baads Rechnung<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den Superintend. Vicarium und Hofprediger M. Dietz und auch an den Beamten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1754-03\"><\/a>[3] Einsendung der Armenbadrechnungen 1752-1754<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1085<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nigster Bericht<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme zu unterth\u00e4nigster Befolgung des an uns unterm 5ten vorigen Monaths ergangenen gn\u00e4digsten Rescripts mir die Emb\u00dfer Armen-Baad-Rechnungen de a[nn]is 1752, 1753 et 1754 abgeh\u00f6rt, so haben wir solche benebst denen dabey gemachten Anmerkungen hiermit unterth\u00e4nigst einzusenden ohnermangeln sollen. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Emb\u00df, den 24ten Julii 1755<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] H[ector] Dietz G[eorg] W[ilhelm] Schenck<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1754-04\"><\/a>[4] Summarischer Extrakt der Rechnungen 1752-1754<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><a id=\"rech1755\"><\/a>Rechnung 1755<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1755-01\"><\/a>[1] Notamina zur Rechnung 1755<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1044<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum den 22 Jun[ii] 1756<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurde dem f\u00fcrst[lichen] Kriegs Cassirer Engelhard zu Braubach die 1755ter Rechnung unter obigem Dati abgeh\u00f6rt.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p. 1 Ist anzufragen, ob die Drachischen 4 Posten, davon nichts zu hoffen, pro futuro nur pro nota zu f\u00fchren. <\/i>\u2014 <i>ist befolgt<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p. 25 Der Beampte mit zu attestiren, da\u00df die Obligationes nicht nur originaliter vorgezeigt, sondern auch gerichtlich und in der verbindlichen Form ausgefertiget befunden worden. \u2014 ist befolgt<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pr. D[arm]stadt, den 8ten Julii 1756<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1756\"><\/a>Rechnung 1756<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1756-01\"><\/a>[1] Konsistorium in Darmstadt an Amtmann Schenck: Notamina zur Rechnung 1755<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Besonders guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme dem f\u00fcrst[lichen] Kriegs-Cassier Engelhard zu Braubach die Embser Armen-Baads-Gelder-Rechnung von a[nn]o 1755 unt[er]m heutigen Dato abgeh\u00f6ret und dabey angemercket worden, da\u00df von dem gewesenen Cammer-Rath Drach 4 Posten, davon jedoch nicht zu hoffen, p. 1 dieser Rechnung befindlich sind, so begehren in des Durchlauchtigsten p, da\u00df Ihr berichtet, ob nicht diese Drachische Posten pro futuro nur in der Rechnung pro nota nachzuf\u00fchren, auch habt Ihr insk\u00fcnftige mit zu attestiren, da\u00df die Obligationes nicht nur originaliter vorgezeigt, <\/i>[pag.]<i> sondern auch gericht[lich] und in verbindlicher Form ausgefertiget befunden worden. Versehens p<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstadt, den 22ten Junii 1756<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F. H. P. C. D. C. das[elbst]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den Beamten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1756-02\"><\/a>[2] Amtmann Schenck an Konsistorium in Darmstadt betreffend Schulden von Drach<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1266<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig-gehorsambster Bericht<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Auf das von einem hochf\u00fcrst[lichen] hochl\u00f6b[lichen] Consistorio zu Darmstatt an mich erla\u00dfene Rescript vom 22ten elapsi berichte hiermit unterth\u00e4nig-gehorsambst, wie ich schon mehrmahlen und noch j\u00fcngsthin geh\u00f6ret, da\u00df der gewe\u00dfene Cammer-Rath Drach auf dem Westerwald elendiglich herumgehen und sich k\u00fcmmerlich ernehren soll und da solchergestalten doch keine Hofnung vorhanden ist, da\u00df derselbe als ein alter, abgelebter etlich und siebentzig j\u00e4hriger Mann in die\u00dfer Zeitlichkeit ad meliorem fortunam und in solchen Stand kommen wird, etwas auf seinen, der Emb\u00dfer Armen Baads-Cass schuldigen ansehn[lichen] Recess abtragen zu k\u00f6nnen, so halte meines Orts unterth\u00e4nig, jedoch gantz ohnzielsetz[lich] daf\u00fcr, da\u00df die pag. 1 der letztern abgeh\u00f6rten Emb\u00dfer <\/i>[pag.]<i> Armen Baads-Rechnung befind[lichen] 4 Posten in k\u00fcnfftiger Rechnung, wo nicht g\u00e4ntz[lich] zur Ausgab geschrieben, dannoch wenigstens pro nota nachgef\u00fchret werden k\u00f6nnten. Wie dann der Recess, so derselbe gn\u00e4digster Herrschafft schuldig geblieben, schon seit verschiedenen Jahren in meiner Ambts-Rechnung auch nur pro nota nachgef\u00fchret wird.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 19ten Aug[usti] 1756<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>G. W. Schenck<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat] <i>Zum hochf\u00fcrst[lichen] he\u00dfischen hochl\u00f6b[liche]n Consistorio die\u00dfes al\u00dfo einzuliefern \u2014 Darmstatt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1756-03\"><\/a>[3] Konsistorium in Darmstadt an Amtmann Schenck betreffend Schulden von Drach<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Besonders guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Auf Euren wegen des gewe\u00dfenen Cammer Rath Drach der Embser Armen Baads Cass noch schuldigen Recesses unt[erm] 19ten elapsi erstatteten Bericht, begehren in des D[ur]ch[lauchtigsten] p wir hiermiet, da\u00df Ihr diesen Recess einberichteten Umst\u00e4nden nach in k\u00fcnfftiger Rechnung nur pro nota nachf\u00fchren la\u00dfet. Versehens p<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>D[arm]statt, den 2ten Sept[embris] 1756<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F. H. P. C. D. Cons. das[elbst]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den Beamten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1758\"><\/a>Rechnung 1758<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1758-01\"><\/a>[1] \u00dcbersicht der Einnahmen und Ausgaben<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1758-02\"><\/a>[2] Notamina zur Rechnung 1758<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Besonders guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey Abh\u00f6r der Embser Armen-Baads-Rechnung vom vorigen Jahr hat sich ergeben, da\u00df 424 fl. 16 alb. 7 d. in Cassa baar vorr\u00e4thig geblieben sind. Nachdeme wir nun darauf verordnet haben, da\u00df Ihr Euch diesen baaren Vorrath vorzeigen la\u00dfen und mit dem Rechner bedacht seyn sollet, da\u00df diese Gelder der Arme Cass zum Besten je eher, je be\u00dfer, sicher ausgelehnet werden, so begehren in des Durch[lauchtigsten], da\u00df Ihr Euch hiernach unterth\u00e4nig-gehorsamst achtet und das n\u00f6thige darunter besorget. Versehens p<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>D[arm]statt, den 5ten Apr[ilis] 1759 <\/i>[pr\u00e4s. 19.04.1759]<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F. H. P. C. D. Cons. p das[elbst]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den Beamten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1760\"><\/a>Rechnung 1760<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1760-01\"><\/a>[1] Notamina zur Rechnung 1759 und 1760<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 629<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum Darmstatt, den 22ten Maii 1761.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurden die Armen Baads-Rechnungen de a[nn]is 1759 und 1760 von Ihro Hochw\u00fcrden H[errn] Superintendenten M[agister] \u2026 und des Herrn Oberappellations-Rath \u2026 Stecken Wohlgebohren abgeh\u00f6rt.<\/i><\/span><\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"17%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>ad pag[ina] 4<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sich zu erkundigen, wie es mit dem Wagnerischen Prosess stehe.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"17%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>cessat<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey denen ausgelehnten Capitalien ist pro futuro der Monath vom Debitore, sodann der Tag und Jahr des ausgelehnten Capitals bey jedem Posten beyzusetzen.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"17%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 11<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ist angezeigt worden, da\u00df der Chirurgus Rupp das Pl\u00e4tzgen zur Mist-Statte nicht mehr vor 3 fl. verlange, sondern wolte nur 2 fl. j\u00e4hr[lich] zahlen. Res[olutum]. Rechner hat mit dem Rupp einen neuen Bestand auff 4 Jahr zu errichten und solchen in k\u00fcnfftiger Rechnung beyzulegen.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"17%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 25<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ist ein Attestat beyzubringen, da\u00df wegen des Drachischen Recesses nichts mehr zu erlangen.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pr[aesentatum] D[arm]stadt, den 25 Maii 1761<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Summarische Rechnungsausz\u00fcge 1759 und 1760: kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1760-02\"><\/a>[2] Notamina zur Rechnung 1760<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Den 9ten Julii accepi \u2026<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p. Besonders guter Freund.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ab beykommenden summarischen Extract der Emb\u00dfer Armen-Baads-Rechnung de a[nn]o 1760 habt Ihr des mehreren zu ersehenm wie viel zu Recess an baarem Geld vorr\u00e4thig geblieben.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme nun der Rechner, f\u00fcrst[licher] Kriegs-Cassierer Engelhard bey Ablag dieser Rechnung angezeigt, wie nicht nur der Recess, sondern auch noch mehrere Gelder, so inzwischen eingegangen, vorr\u00e4thig seyen, welche er aber zu 5 p[ro] c[en]to unterzubringen nicht im Stande seye, als begehren in des D[urc]h[lauchtigsten] Wir hiermit <span style=\"text-decoration: line-through;\">bemelten Kriegs-Cassier Engelhard dahin zu bedeuten, da\u00df er so bewandten Umst\u00e4nden nach die vorr\u00e4thige Gelder, welche er zu 5 p[ro] c[en]to nicht anbringen kann, al\u00df dann<\/span> bemeldten Kriegs-Cassier Engelhard als Berechner der Armen Badgelder den baaren Vorrath wie bisher al\u00df auch noch furs Kunfftige ad 5 p[ro] c[ento] auff sicheres Capital anzuleyhen beh\u00fclfflich zu seyn, oder im Fall darzu keine Gelegenheit vorhanden, solch&#8230; \u2026 es \u2026 lassen zu 4 p[ro] cen[to], <span style=\"text-decoration: line-through;\">doch dergestalt, da\u00df diejenige, so Capitalia darauff machen werden, solches verschwiegen halten solte, auszulehnen soll<\/span> sicher auslehnen lasset.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Und weilen man auch nicht wei\u00df, wie es mit dem Wagnerischen Process dermahlen stehet, als habt Ihr Euch de\u00dfen zuverl\u00e4\u00dfig zu erkundigen und davon unterth\u00e4nig gehorsamsten Bericht zu erstatten. Versehens p<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstatt, den 28 Maii 1761<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F. H. P. C. D. Cons pp<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey[lag] cop[ia] summarischen Extractus de a[nn]o 1760<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den f[\u00fcrstlichen] Ambtmann Schenck zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1761\"><\/a>Rechnung 1761<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1761-01\"><\/a>[1] Quittung Nr. 1<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zwantzig R[eichs]th[aler] j\u00f6hrliche Besoldung de anno 1761 sind mir aus der Armen Bads Cassa von Herrn Krieg\u00df Cassierer Engelhard urkundt die\u00dfes zahlt worden. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 4 Jan[uarii] 1762<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ph[ilipp] Ludwig Bruckmann<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[ro] t[empore] Hoff- und Baad Dr. Medicus<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1762\"><\/a>Rechnung 1762<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-01\"><\/a>[1] Amtmann Kekule an Konsistorium in Darmstadt (02.02.1764)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat] <i>Zu hochf\u00fcrst[lichem] hochl\u00f6b[lichem] he\u00dfischen Consistorio die\u00dfes al\u00dfo einzulieffern. Darmstatt<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 142<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig gehorsamster Bericht<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme mir die verwittibte \u00e4ltere Kriegs Cassierer Engelhardtin allh[ier] die\u00dfen Morgen ansagen la\u00dfen, wasma\u00dfen ihr eintziger Sohn, der bi\u00dfherig f\u00fcrst[liche] Kriegs Cassierer Engelhardt hieselbst, gestern abend zwischen 5 v[nd] 6 Uhr verstorben seye, wobey sich die\u00dfelbe erkl\u00e4hret, ihres Sohnes aufhabende Em\u00dfer Armen Baads Casse Rechnung ohnverl\u00e4ngt fertigen zu la\u00dfen, als habe ich solches hiermit unterth\u00e4nig gehorsamst zu berichten ohnermanglen sollen. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 2ten Febr[uarii] 1764.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] P[eter] Kekule<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-02\"><\/a>[2] Notamina zur Rechnung 1762 (04.06.1764)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum Darmstadt, den 4ten Junii 1764<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurde die Emb\u00dfer Armen Baads-Rechnung de a[nn]o 1762 in praesentia der F[rau] Kriegs Cassirerin Engelhardin und dem Mandatori H[err] Cammer Consulent Sch\u00f6ndorffs beh\u00f6rig abgeh\u00f6rt und zuvorderist die bey der Rechnung von a[nn]o 1761 gestelte Notamina binnen 3 Monathen zu erlautern und re[spectiv]e zu adimpliren <\/i>[erf\u00fcllen] <i>auffgegeben.<\/i><\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Hiernechst wurde ad pag[inam] 1 der Rechnung de a[nn]o 1762 den in fine der Rubric \u201eEinnahm Geld Recess\u201c befind[liche] Posten ad 1218 fl. 8 alb. 5 d. zu erl\u00e4utern sub eod[em] termino injungirt <\/i>[auferlegt]<i>, indem verm\u00f6g der vorhergehenden Jahrs Rechnung der baare Vorrath nur 1039 fl. 9 alb. 7d. ausgemacht.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wegen der abgelegten Capitalien ist das Monitum <\/i>[Beanstandung] <i>von voriger Jahrs Rechnung ad pag[inam] 13 zu repetiren dergestalt, da\u00df von dem H[errn] Beambten der terminus ad quem <\/i>[Endzeitpunkt, letztm\u00f6glicher Termin]<i> vom H[errn] Beambten noch besonders attestirt werde.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey der Rubric \u201ePension\u201c sind die allegirte Obligationes zusammen originaliter dem H[errn] Beambten zu Braubach vorzuzeigen und von demselben, da\u00df sie vorhanden gewesen, in der Rechnung attestiren. Hierbey wird ex officio <\/i>[von Amts wegen] <i>das Monitum pro futuro beygef\u00fcgt, da\u00df ein zeitiger Rechner alle Jahr die vorhandene Obligationes genau durchgehen wo der mindeste Anstand ratione securitatis oder ratione der unrichtig bezahlten Int[er]e[ss]e sich erg\u00e4be, sofort zur Lo\u00dfk\u00fcndigung und Eintreibung des Capitals zu schreiten<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wird das vorhergehende Monitum hieher repetiret.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>In fidem<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Huber [manu propria]<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-03\"><\/a>[3] Erm\u00e4\u00dfigung Hauszins Kelterhaus (09.12.1763)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdem wir dem Best\u00e4nder des so genanten Kelter-Hau\u00dfes zu Baad Emb\u00df, Anthon Gla\u00dfmann, auf sein beschehenes geziemendes Ansuchen, wie auch bewandten und berichteten Umst\u00e4nden nach die Helffte an dem diesj\u00e4hrigen Hau\u00df-Zin\u00df mit 5 fl. krafft dieses in Gnaden erla\u00dfen haben, so ist sich darnach unterth\u00e4nigst zu achten.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstadt, den 9ten Dec[embris] 1763<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex commissione<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-04\"><\/a>[4] Einsch\u00e4tzung zum Gesuch des Anton Glasmann (03.11.1763)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F\u00fcrstlichen consistorii alhier unterth\u00e4nigstes Bedencken ad n[umerum] C 1171<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Das von dem Inquilino <\/i>[Mieter] <i>des Kelter Hau\u00dfes zu Baad Emb\u00df Anthon Gla\u00dfmanns beschehene Nachsuchen um Hau\u00dfZin\u00dfErla\u00df betreff[end]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Der Supplicant hat bemeldtes Kelterhau\u00df wegen einer entstandenen gro\u00dfen Wasserfluth, wodurch es schadhaft worden und eingest\u00fcrtzt ist, testantibus actis ein gantz halbes Jahr lang nicht bewohnen k\u00f6nnen, mithin ist dessen Suchen remissionis in der Billigkeit gegr\u00fcndet. Man ist demnach mit dem f\u00fcrst[lichen] Beamten des ohnzielsetzlichen Davorhaltens, da\u00df ihme der halbj\u00e4hrige Hau\u00df Zin\u00df mit 5 Gulden erlassen werden k\u00f6nne. Doch dependiret alles von h\u00f6herer gef\u00e4lliger Verordnung.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstadt, am 3ten [Novem]bris 1763.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Unterschriften]<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Conform, und ist nach dem Antrag zu expediren. In \u2026 secret., den 9ten Decemb[ris] 1763.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Unterschriften]<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>P[rae]s[en]t[atum], den 8ten [Decem]br[is] 1763.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-05\"><\/a>[5] Amtmann Kekule an Konsistorium in Darmstadt (24.10.1763)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1171<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig gehorsamster Bericht Anton Gla\u00dfmanns zu Baad Emb\u00df Nachsuchen um Hau\u00df-Zin\u00df-Erla\u00df<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme es wie in der hierbey zur\u00fcckgehenden mir per rescriptum unterm 18ten elapsi zum Bericht zugefertigten Anlage angef\u00fchret wird, in facto gantz richtig ist, da\u00df supplicirender Anton Gla\u00dfmann zu Baad Emb\u00df das gegen j\u00e4hrliche Entrichtung von 10 fl. in der Miethe habende, durch einen unterm 19ten Junii a[nno] p[raeterito] p[raeterito] <\/i>[vorvergangenen Jahres = 19.06.1761]<i> sich ereignete gro\u00dfe Wa\u00dferfluth eingest\u00fcrtzte so genannte Kelter-Hau\u00df, ein gantzes halbes Jahr lang, w\u00e4hrend welcher Zeit es befohlenerma\u00dfen repariret worden, nicht bewohnen k\u00f6nnen, sondern sich anderw\u00e4rts unterzubringen suchen m\u00fc\u00dfen, einfolglich allerdings billig ist, da\u00df ihm w\u00e4hrender Zeit, da er das Hau\u00df nicht bewohnen k\u00f6nnen, auch kein Hau\u00df-Zin\u00df abgenommen werde, als w\u00e4re nach meinem unterth\u00e4nig ohnma\u00dfgeblichen Erme\u00dfen demselben sothaner halbj\u00e4hrige Hau\u00df-Zin\u00df mit 5 fl. in Gnaden zu erla\u00dfen und ihme dar\u00fcber das erforderliche Erla\u00df-Decret zu ertheilen, so fort darmit von dem Armen Baads Cassen Administratore f\u00fcrst[lichen] Kriegs-Cassirer Engelhard allhier geb\u00fchrend zu verrechnen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 24ten Oct[obris] 1763<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] P[eter] Kekulle<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pr[aesentatum] D[arm]statt, den 1ten Nov[embris] 1763<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-06\"><\/a>[6] Konsistorium zu Darmstadt an Amtmann Kekule (08.09.1763)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>ausgeth[eilt] den 4ten Oct[obris]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Besonders guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Welchergestalten Anthon Gla\u00dfmann zu Baad Embs bey uns supplicando eingekommen und gebethen, da\u00df ihm, weilen er das so genannte Kelter-Hau\u00df w\u00e4hrend einem halben Jahr nicht bewohnen k\u00f6nnen, der Zin\u00df daf\u00fcr m\u00f6chter erla\u00dfen werden. Ein solches habt Ihr aus dem Anschlu\u00df des mehreren zu ersehen. Nachdem wir nun Euch mit neuem Bericht dar\u00fcber zu h\u00f6ren f\u00fcr gut gefunden, so habt Ihr solchen fordersamst anhero einzusenden. Versehens uns.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstatt, den 8ten Sept[embris] 1763<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstliche] H[essische] P[raesident] C[antzlar] D[irectores] C[onsistorii] u[nd] \u00fcbr[rige]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey[lage] n[umerus] C 909<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den f[\u00fcrstlichen] Beambten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-06a\"><\/a>[6a] Beilage: Anton Glasmann vom Emser Bad an Konsistorium zu Darmstadt (08.08.1763)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 909<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Hochwohlgebohrne, hochw\u00fcrdige, hochedelgebohrne, hochgelahrte, hochf\u00fcrst[lich] hess[ische] hochverordnete Herrn Praesident, Cantzlar, Director Consistorii, wie auch \u00fcbrige geist- und welt[lich]e R\u00e4the und Assessores, gn\u00e4dig und hochgebiethende Herrn!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ew[re] hochwohlgeb[ohrne] Exell[enzen], Hochw\u00fcrden, wie auch Hochedelg[ebohrne] habe ohnl\u00e4ngst die unterth\u00e4nige Ansuchung gethan, mir den Zin\u00df wegen Bewohnung des so genanten Kelter Hausses (weilen ich solches ein halb Jahr lang nicht bewohnen k\u00f6nnen) in Gnaden zu erlassen. Nachdeme mir aber hierinnen bis dato noch nicht willfahret worden, der f\u00fcrst[liche] Kriegs-Cassier Herr Engelhardt aber auch die Bezahlung gedachten Zin\u00dfes ernstlich treibet, als ergehet an Ew[re] hochwohlgeb[ohrne] Exell[enzen], Hochw\u00fcrden, wie auch Hochedelg[ebohrne] mein nochmalig unterth\u00e4niges Bitten, mir mehrgedachten Hau\u00df-Zin\u00df wegen des 1762ten Jahres in Gnaden zu erlassen, sodann auch an ersagten f\u00fcrst[lichen] Kriegs-Cassier den ben\u00f6thigten Befehl ergehen zu lassen, da\u00df solcher mich zur Bezahlung mehrerwehnten Hau\u00df-Zinsses weiters hin nicht mehr dringe. Gn\u00e4digster Erh\u00f6rung getr\u00f6stend verharre.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ew[re] hochwohlgeb[ohrne] Exell[enzen], Hochw\u00fcrden, wie auch Hochedelgebohrnen unterth\u00e4nigster Knecht Anthon Gla\u00dfmann<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Baad Embs, den 8ten August 1763<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-07\"><\/a>[7] Konsistorium zu Darmstadt an Amtmann Kekule (18.02.1763)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Besonders guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wir haben referiren h\u00f6ren, was Ihr wegen der vorgenommenen Reparation des zum Steinern Hau\u00df geh\u00f6rigen Kelterhau\u00df zu Baad Emb\u00df vom 31ten Jan[uarii] a[nni] &lt;currentis&gt; berichtet habt.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdem wir nun die hierneben zur\u00fcckgehende Arbeits Zettel nach Eurem Antrag moderiret und kraft dieses ratificiret haben, da\u00df sothane Reparations-Kosten, welche &lt;in&gt; Summa 137 fl. 22 alb. 4 d. a&lt;us&gt;machen, von dem f\u00fcrstlichen Kriegs-Cassirer Engelhard ausbezahlet werden sollen, so lassen wir Euch solches zu Eurer Nachricht und Besorgung der Nothdurfft hierdurch ohnverhalten und seynd Euch p<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstadt, am 18ten Febr[uarii] 1763<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstliche] H[essische] P[raesident] C[antzlar] D[irectores] C[onsistorii] u[nd] \u00fcbr[rige]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey[lage] die sub n[umero] C 130 befind[lich]e ArbeitsZettel<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den f[\u00fcrstlichen] Beamten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-07a\"><\/a>[7a] Zettel<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex resolutione consistorii d[e] d[ato] 18ten Febr[uarii] 1763 ad num[erum] C 130<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Moderentur et ratificentur nach diesem Amts-Bericht die anliegende 6 ArbeitsZettel deinde rescribatur approbatorie. Exped.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-07b\"><\/a>[7b] Beilage: Bericht Amtmann Kekule an Konsistorium zu Darmstadt (31.01.1763)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] D[arm]stadt, den 8ten Febr[uarii] 1763.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 130<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig gehorsambster Bericht der Reparation des zum Steinernen Hau\u00df geh\u00f6rigen ehemahligen Kelter-Hau\u00dfes zu Baad Emb\u00df betr[effend]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es ist mir wegen n\u00f6thig gefundener Reparation oben rubricirten, durch die unterm 19ten Jun[ii] a[nno] p[raeterito] praet[erito] <\/i>[vorvergangenen Jahres = 19.06.1761]<i> entstandene gro\u00dfe Wa\u00dfer-Fluth gr\u00f6sten Theils eingest\u00fcrtzten, zu dem sogenanndten Steinernen Hau\u00df geh\u00f6rigen ehemahligen Kelter-Hau\u00dfes zu Baad-Emb\u00df unterm 1ten Jul[ii] d. a. der gn\u00e4dige Befehl per Rescriptum dahin ertheilet worden, da\u00df ich mich alsbalden ad locum verf\u00fcgen und mit Beyziehung des f\u00fcrst[liche]n Kriegs-Cassirer Engelhards einen gr\u00fcndlichen Uberschlag \u00fcber die Wiederherstellung des eingest\u00fcrtzten H\u00e4u\u00dfgens in wohnbaren Stand machen, sofort darunter aus der Armen-Baads-Casse die erforderliche Remedur <\/i>[Verbesserung] <i>fordersambst vorkehren la\u00dfen und demnechst dar\u00fcber berichten solte.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme ich mich um dem zur schuldigsten Folge nicht allein mit dem f\u00fcrst[liche]n Kriegs-Cassirer Engelhard ad locum verf\u00fcget, sondern auch von denen Handwercks-Leuthen beykommende \u00dcberschl\u00e4ge fertigen und unter Vorsch\u00fc\u00dfung einiges Geldes aus der Armen Baads-Casse als dem darzu verordneten Fond das H\u00e4u\u00dfgen in solchen Stand wieder setzen la\u00dfen, da\u00df der Inquilinus <\/i>[Mieter] <i>Gla\u00dfmann solches seit dem Winter wieder w\u00fcrck[lich] bewohnet, als habe ich solches hiermit unterth\u00e4nig-gehorsambst zu berichten ohnermanglen wollen, des ohnmaasgeb[liche]n Daf\u00fcrhaltens, es seyen bemelte \u00dcberschl\u00e4ge und Arbeitszettelen und zwar<\/i><\/span><\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"6%\"><\/td>\n<td width=\"74%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>fl.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>alb.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>d.<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>1)<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"74%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Vor den Schlo\u00dfer Anton M\u00fcller an Arbeits-Lohn auf<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>8<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>22<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>4<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>2)<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"74%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Vor den Leyendecker R\u00f6mer an Arbeits-Lohn exclusive der Materialien auf<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>10<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>3)<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"74%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Vor den Zimmer-Meister Sybert an Arbeits-Lohn ohne Materialien auf<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>40<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>4)<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"74%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Vor den Maurer und Wei\u00dfbinder Sturm an Arbeits-Lohn auschl\u00fc\u00df[lich] der Materialien auf<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>52<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>15<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>5)<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"74%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Vor den Gla\u00dfer Meyerer vor Arbeits-Lohn und Zugeh\u00f6r auf<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>10<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>6)<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"74%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>Vor den Schreiner Meister Kay\u00dfer an Arbeits-Lohn und Materialien auf<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>16<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>15<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"6%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"74%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>S[umma]<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>127<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><em>22<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>zu moderiren und gn\u00e4dig und hochgr[o\u00df]g[\u00fcnstig] zu ratificiren, sofort die Hand-Wercks-Leuthe aus der Armen Baads-Casse durch den f\u00fcrst[liche]n Kriegs-Cassierer Engelhardin v\u00f6llig auszuzahlen. Alles jedoch gn\u00e4dig gef\u00e4lliger Verordnung in geziemendem Respect ledig anheim stellen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 31ten Jan[uarii] 1763.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] P[eter] Kekule<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Zu hochf\u00fcrst[lichem] he\u00dfisch hochl\u00f6b[lichem] Consistorio die\u00dfes al\u00dfo einzulieffern. Darmstadt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-08\"><\/a>[8] Ludwig IX von Hessen-Darmstadt an Amtmann Kekule (23.03.1770)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ludwig p<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Lieber Getreuer!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme Wir zu verordnen gn\u00e4digst gut befunden haben, da\u00df die Int[er]e[ss]e von denen bey Unserer General Cass nunmehro stehenden dreyen zur Armen Baad Cass geh\u00f6rigen Capitalien ad re[spectiv]e 333 fl. 10 alb., 600 fl. und 609 fl. 12 alb. anstatt 3 \u00bd p[ro]c[en]to fernerhin zu 4 proc[en]to ausbezahlet werden sollen, als la\u00dfen Wir Euch solches nachricht[lich] mit dem gn\u00e4digsten Befehl hierdurch ohnverhalten, da\u00df Ihr die von obigen Capitalien fallende Int[er]e[ss]e zu 4 p[ro]c[ent]to gegen Quittung an die Beh\u00f6rde bezahlet und beh\u00f6rig verrechnet. Versehens Uns. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstadt, den 23ten Martii 1770<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex commissione<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den f[\u00fcrstlichen] Amtmann Keckule zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[o]ta. Post expeditionem \u2026 Acta an das f[\u00fcrstliche] Consistorium allhier ad notitiam, jedoch p[ro] \u2026 com[m]unicat[ione]<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-09\"><\/a>[9] Ex resolutione consistorii (08.03.1770)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>RC 1710<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex resol[utione] consistorii d[e] d[ato] Darmst[a]dt, den 8ten Mart[ii] 1770 ad n[umerum] C 292<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Communicetur <\/i>[Es m\u00f6ge mitgeteilt werden]<i> in Freundschafft mit f\u00fcrstlicher RentCammer, da die Interessen zu 4 p[ro] Cent gesetzet worden, so m\u00f6chten Sie den de\u00dffals n\u00f6thigen Befehl an den Beamten ergehen la\u00dfen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] D[arm]bstadt, den 21ten Martii 1770<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-10\"><\/a>[10] Friedgen an Konsistorium zu Darmstadt (17.02.1770)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig gehormbster Bericht<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es hat der hie\u00dfige f\u00fcrstliche Beambte Herr Keckule allemahl bey Antritt des Ne\u00fcen Jahres von folgenden herrschafftlichen Capitalien die Interesses zur Arme-Baadt Cassa richtig abgef\u00fchret, al\u00df:<\/i><\/span><\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><\/td>\n<td width=\"62%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>fl.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>alb.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>d.<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>von n[umer]o 4<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"62%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">\u2026 <em>Obligation von den sogenannten 333 fl. 10 alb. Strobelische Caution a 6 p[ro] C[en]to<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>20<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>von n[umer]o 20<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"62%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Von denen 600 fl. Capital a 5 p[ro] C[en]to<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>30<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>von n[umer]o 33<\/em><\/span><\/td>\n<td width=\"62%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Von denen 609 fl. 12 alb. Capit[al] a 5 p[ro] C[en]to<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>30<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>13<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>6<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"18%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: right;\" width=\"62%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Al\u00dfo<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>80<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"7%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>13<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"6%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>6<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Dahe nun die\u00dfe Interesses dermahlen wieder f\u00e4llig, so will er von die\u00dfen dreyen Capitalien verm\u00f6g von Ser[enissi]mo an ihn ergangen sein sollender gn\u00e4digste Befehls nicht mehr al\u00df 3 \u00bd p[ro] C[en]to die Interessen mit 52 fl. 29 alb. entrichten und die Quittungen dar\u00fcber au\u00dfgestellet haben. Weyhlen mir aber nun dar\u00fcber der gn[\u00e4]d[i]gste Befehl abegehet, so habe zu vor solches unterth\u00e4nigst anzeigen und mir die gn[\u00e4]digste Verhaltungs Befehlige unterth\u00e4nig gehorsambst au\u00dfbitten wollen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 17ten Febr[uarii] 1770<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Friedtgen<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] D[arm]st[a]dt, den 22 Febr[uarii] 1770<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Dem hochf\u00fcrst[lichen] he\u00dfischen hochverordtneten Consistorio werdte die\u00dfes also verwahrlich geliefert \u00e2 Darmstadt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-11\"><\/a>[11] Konsistorium zu Darmstadt an Kriegskassierer Engelhard zu Braubach (20.08.1755)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wir haben empfangen und verlesen, was Ihr wegen r\u00fcckst\u00e4ndigen Interessen von 28 fl. 4 d., welche der Jud S\u00fc\u00dfmann von einigen der Embser Baad Armenstiftung schuldigen Capitalien an Euch zu zahlen hat unt[erm] 4ten h[uius] m[ensis] berichtet habt. In des D[urc]hl[auch]t p begehren wir p, da\u00df Ihr bemelten R&lt;&#8230;&gt; a 28 fl. 4 d. als inexigibel <\/i>[uneintreiblich] <i>denen von Euch berichteten Umst\u00e4nden in Rechnungs-Ausgabe verschreibt. Vers[ehens Uns]. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>D[arm]st[a]dt, den 20ten Aug[usti] 1755 <\/i>[pr\u00e4s. 29.08.1755]<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstliche] H[essische] P[raesident] C[antzlar] D[irectores] C[onsistorii] \u2026<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An Kriegs Cassier den Rentmeister Engelhard zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-12\"><\/a>[12] Kriegskassierer Engelhard an Konsistorium zu Darmstadt (04.08.1755)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] D[arm]stadt, den 11ten Aug[usti] 1755<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ad Consistorium<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1070<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig-gehorsambster Bericht<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wie die durch mich gef\u00fchrte Embser Armen-Baads-Rechnungen anzeigen, habe ich die Interessen von denen vom Juden S\u00fc\u00dfmann schuldigen 3 Capitalien nur von a[nn]o 1740 an bi\u00df hierher liquidiret, da ich doch solche auch von dem Jahr 1739 hette liquidiren sollen, indeme mir solche von dem Juden eben so wenig bezahlt worden, als in denen nachgefolgten Jahren. Da\u00df ich aber solches unterla\u00dfen, ist daher gekommen, weilen besag des copey[lichen] Anschlu\u00dfes der Jud vor dem gegen ihn instituirten Concurs-Process mir verschiedenes Leinen Ze\u00fcg und Zinnwerck zur Versicherung seines Pension-R\u00fcckstands de a[nn]o 1739 in Verwahrung gegeben und ich geglaubt gehabt, da\u00df diese St\u00fccke eben so viel als dieser einjahrige Pension-R\u00fcckstand von 51 fl. werth seyen. Nachdeme aber der Jud solche nicht wieder eingel\u00f6set und ich gen\u00f6thiget worden, solche verschiedene Jahre hernach versteigern zu la\u00dfen, bey der Versteigerung aber daraus mehr nicht als 22 fl. 29 alb. 4 d., mithin 28 fl. 4 d. weniger al\u00df vorwerwehnter Betrag des quaestionirten R\u00fcckstands erl\u00f6set worden, so hette ich auch billig damahls in dem Jahr, da die Versteigerung geschehen, mit diesen 28 fl. 4 d. liquidiren sollen. Es ist mir aber solches aus dem Sinn gekommen und die Beylage, welche mich daran hette erinnern k\u00f6nne, habe ich verlegt gehabt und solche eher nicht wieder gefunden, als da ich meine 1752te Rechnung gemacht, in welcher ich dann mit diesen 28 fl. 4 d. weiters liquidirt gehabt, welche mir aber von denen hochgeehrtisten Herrn Commissariis, so meine von denen 3 leztern Jahren abgeh\u00f6ret, bi\u00df zur h\u00f6herer Verordnung gestrichen worden. Da ich nun aber diese 28 fl. 4 d. niemahlen bekommen, auch solche nicht mehr zu erhalten wei\u00df, indeme mann sich mit des Juden Kindern nur \u00fcber den bi\u00dfhero in meinen Rechnungen nachgef\u00fchrten Pensions-R\u00fcckstand vom Jahr 1740 an verglichen, so habe solches unterth\u00e4nig berichten und gehorsambst bitten wollen, gn\u00e4dig und hochgeneigt zu verordnen, da\u00df mir diese 28 fl. 4 d. in meiner di\u00dfj\u00e4hrigen Rechnung in Ausgab passiret werden m\u00f6gen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 4ten Aug[usti] 1755<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] L[udwig] Engelhardt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-12a\"><\/a>[12a] Anlage: Versteigerungsliste (12.03.1743)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Copia<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Specification desjenigen Wei\u00dfze\u00fcg und Zinne\u00df, so der alhiesige Schutz Jud Su\u00dfmann vor Anfang seines Concurs-Processes zu Abtragung seiner r\u00fcckst\u00e4ndigen Armen Baads Pensionen in meine Verwahrung \u00fcberbracht. Als<\/i><\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>2 gro\u00dfe Leylachen von 3 Breiten<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>3 Tisch-T\u00fccher<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>4 damastene Servietten<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>2 kleine dergleichen<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>6 wei\u00dfe K\u00fc\u00dfen Ziechen mit Modeln <\/i>[Kissenbez\u00fcge mit Mustern]<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>1 alte blaue Zieche<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>6 grose flache Zinn Sch\u00fc\u00dfeln<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>1 grose Suppe Sch\u00fc\u00dfel<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>1 kleiner Suppen Kumpf <\/i>[Napf, Schale]<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>12 Teller von englischem Zinn <\/i>[Pewter, Hartzinn]<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>6 Teller von anderem Zinn<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>1 klein Sch\u00fc\u00dfelgen<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>4 kleine Teller<\/i><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>5 L\u00f6ffel mit runden Stiehlen<\/i><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 12ten Martii 1740<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] L[udwig] Engelhardt<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 12ten Martii 1743<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurden folgende St\u00fccke aus anderseitigen Specification, auch vorher beschehener Publication versteigert und dem Meistbiethenden anheimgeschlagen, als:<\/i><\/span><\/p>\n<table style=\"width: 100%; height: 578px;\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 57px;\">\n<td style=\"height: 57px; text-align: justify;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>30 <span style=\"text-decoration: line-through;\">lb<\/span> an 6 grosen flachen Sch\u00fc\u00dfeln und 12 Tellern, alles von eng[lischem] Zinn, jedes <span style=\"text-decoration: line-through;\">lb<\/span> pro 11 Peter[menger] 4 d., facit<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 57px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>9 fl.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 57px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>20 alb.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 57px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 395px;\">\n<td style=\"height: 184px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>19 <span style=\"text-decoration: line-through;\">lb<\/span> an 1 gro\u00dfen Suppen Kumb<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>6 Teller<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1 klein Sch\u00fc\u00dfelgen<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>4 kleine Teller<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1 kleiner Suppen Kumb<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>5 L\u00f6ffell<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>alles gemein und schlecht Zinn, jedes <span style=\"text-decoration: line-through;\">lb<\/span> 12 x, facit<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 184px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>4 fl.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 184px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>3 alb.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 184px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>4 d.<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>H[err] Carl Bruckmann<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>13 fl.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>23 alb.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>4 d.<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1 gebild gemein Tischtuch, Stattschreiber Frowein<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>29<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>4<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1 dito etwas schlechter, H[err] Chirurgus Friedge<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>20<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1 dito etwas be\u00dfer als ersteres, H[err] Chirurgus Friedge<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>2<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1 dreybreitiges halbreines Leintuch, Jud Aron<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>2<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>2<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1 dito von 2 \u00bd Breiten, so d\u00fcnn und schlecht, Joh[annes] S\u00f6hn<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>5<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>19 fl.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>22 alb.<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>6 kleine ungleiche Serviette, H[err] Chirurgus Friedge<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>12<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>4<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>4 K\u00fc\u00dfen Z\u00fcchen, Jud Aron<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>15<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 57px;\">\n<td style=\"height: 57px;\" width=\"70%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>3 dito, worunter aber eine blaue, so gantz alt und fast von keinem werth, Jud Abraham Jonas<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 57px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 57px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<td style=\"height: 57px; text-align: center;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"70%\"><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>3<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>27<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px; text-align: center;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>4<\/em><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Summa 23 fl. 19 alb. 4 d.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex commissione f\u00fcrst[liche]n Ober Ambts dahier<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Joh[ann] Ph[ilipp] Frowein<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Hiervon gehen ab die Versteigerungsgeb\u00fchr vor H[errn] Statt-Schreiber mit 20 alb., verglichen, bleiben 22 fl. 29 alb. 4 d.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 12ten Mart[ii] 1743<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>G[eorg] W[ilhelm] Schenck<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-13\"><\/a>[13] Kriegskassierer Engelhard an Konsistorium zu Darmstadt (pr\u00e4s. 16.04.1750)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Engelhard bittet um eine Erkenntlichkeit wegen seiner au\u00dferordentlichen M\u00fchle bei der Beschaffung des Kaufschillings zum Erwerb des Steinernen Hauses<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>praes[entatum] den 16 Ap[ril] 1750<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Hochwohlgebohrne, hochw\u00fcrdige, auch hochedelgebohrne und hochgelahrte, zum hochf\u00fcrst[lichen] Consistorio hochverordnete Herrn, Herrn Praesident, Cantzlar, Director und \u00fcbrige dazu bestellte, so geistl- als weltliche R\u00e4te und Assessores, gn\u00e4dige und hochgebietende Herren!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es wird ab meiner j\u00fcngsten Rechnungs-Ablage des Mehrern gn\u00e4dig und hochgeneigt zu ersehen seyn, wasmassen wegen des zu Emb\u00df erkaufften Hau\u00dfes viele au\u00dferordentliche M\u00fche in Eintreib- und Herbeyschaffung des Kaufschillings gehabt habe. Nachdeme nun bekandtlich ein geringes mir von dieser Administration zuflieset, dabey auch von selbsten leicht zu erme\u00dfen, da\u00df bey EinCassirung derer Capitalien und dermalig difficilen Valor <\/i>[Wert]<i> derer Geldsorten hier und da einb\u00fc\u00dfen \u2026, weilen bey denen Landleuten, welchen es zumal mit der Zahlung ohnehin hart gehalten, nicht so genau darauf zu sehen, als habe Ew[re] Hochwohlgeb[ohrne], Excellenz, Hochw\u00fcrden und Hochedelgeb[ohrne] ein solches hiermit geziemend vorstellen und unterth\u00e4nig gehorsamst bitten sollen, ob mit nicht wegen dieser extraordinairen M\u00fche und zu einiger Schadlo\u00dfhaltung ein billigm\u00e4\u00dfiges Gratiale <\/i>[Erkenntlichkeit]<i> zu g\u00f6nnen seyn m\u00f6chte. De\u00dfen mich getr\u00f6stende Ew[re] Hochwohlgeb[ohrne], Excellenz, Hochw\u00fcrden und Hochedelgeb[ohrne] unterth\u00e4nig geh[orsamster] J[ohann] L[udwig] Engelhardt, qua Receptor derer Emb\u00dfer Armen Baads Gelder<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> An hochf\u00fcrst[liches] hochl\u00f6b[liches] Consistorium unterth\u00e4nig-gehorsambste Vorstellung mit gleichm\u00e4\u00dfiger Bitte masen des f\u00fcrst[lichen] Kriegs-Cassier Engelhardts zu Braubach, qua receptoris derer Embsischen Armen Baadts Gelder<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-14\"><\/a>[14] Konsistorium zu Darmstadt an Kriegskassierer Engelhard (16.04.1750)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Engelhard erh\u00e4lt 12 fl. f\u00fcr seine au\u00dferordentliche M\u00fche lt. seinem Gesuch<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme die dem f\u00fcrst[lichen] Kriegs Cassier Engelhard zu Braubach &lt;&#8230;&gt; Verrechner derer Embsischen Armen Baads Gelder, wegen der bey Eintreibung derer zu Erkauffung des in Embs gelegenen so genannten Steinern Hauses erforderlichen Gelder, gehabten auserordentlichen M\u00fche und bey dem Gelde erlittenen Verlustes, \u00fcberhaupt und ein vor allemahl zw\u00f6lff Gulden als eine Douceur <\/i>[Geschenk] <i>in Gnaden verwilliget haben, so wird demeselben ein solches pro resolutione hiermit angef\u00fcgt und hat er solche 12 fl. in der Armen Baads Rechnung zur Ausgabe zu bringen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sig[natum] Darmstadt, den 16ten Apr[ilis] 1750.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex spec[iali] commissione<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Port. exped: app: des gewesenen Cammer Rath Drachen Recess acte et \u2026 \u2026 distribut:<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>liegen bey<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-15\"><\/a>[15] Gesuch des Christian Philipp Wagner aus Dachsenhausen (Januar 1749)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Durchleuchtigster Landgraff, gn\u00e4digster F\u00fcrst und Herr!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ew[re] hochf\u00fcrst[liche] Durch[lauch]t geruhen gn\u00e4digst, sich hierdurch unterth\u00e4nigst vortragen zu la\u00dfen, da\u00df, als mein Vatter bereits vor 15 Jahren verstorben <\/i>[Georg Daniel Wagner, + 25.04.1733] <i>und eine Wittib mit 6 ohnerzogenen Kinder und dabeneben viele Schulden hinterla\u00dfen, meine Mutter im Witwen-Stand die Hau\u00dfhaltung fortgef\u00fchret und sich mit ihren Kindern bi\u00df an ihr Lebensende k\u00fcmmer[lich], doch ehrlich zu ernehren gesucht. Als aber nicht lange hernach und zwar in a[nn]o 1736 auch meine Mutter mit Todt abgangen <\/i>[Anna Christina Wagner geb. Oppel, + 06.12.1735] <i>und ich allein unter meinen Geschwistern etwa\u00df erwach\u00dfen gewe\u00dfen, ist mit damahls von dem damahligen Beambten zu Braubach, dem gewe\u00dfenen Cammer-Rath Drach aufgeb\u00fcrdet worden, mich der geringen und mit vielen Schulden beschwerten Verla\u00dfenschafft, so in einem Wohnhau\u00df und wenigen G\u00fcthern bestanden, anzunehmen, die G\u00fcther zu bauen und davon meine s\u00e4mbt[lich]e Geschwister, bi\u00df sie alle erwach\u00dfen und ihr Brod selbsten verdienen k\u00f6nten, zu erhalten, welches ich dann auch al\u00df treulich befolget, da\u00df ich selbige bi\u00df nach ihrer erfolgter Confirmation nicht nur flei\u00dfig zur Kirch und Schule angehalten und mit nothd\u00fcrfftiger Kleidung versehen, sondern auch von der elterlichen Verla\u00dfenschafft ohne selbige weiters sonderlich zu abaeriren <\/i>[aberrieren]<i>, alle herrschafft[lichen] Beschwerden bi\u00df daher richtig, auch so viel m\u00f6g[lich] die Interessen von denen elter[liche]n Capital-Schulden abgetragen. Nachdeme ich aber jedoch bey denen mittlerweil gewe\u00dfenen verschiedenen Mi\u00df-Wach\u00df und brod-theuren Jahren, auch ausgestandenen frantz\u00f6sischen und andern V\u00f6lcker Einquartirungen, auch erlittenen gro\u00dfen Vieh-Schaden, indeme mir in a[nn]o 1740 bey der damahligen grassirten Seuche 5 St\u00fcck Rindviehe und in a[nn]o 1746 abermahlen 2 Och\u00dfen crepirt, nicht alles, so wie ich zwar gewolt, ausrichten k\u00f6nnen, sondern von einem von meinen Eltern bey der Emb\u00dfer Baads-Cass bereits in a[nn]o 1735 aufgeborgten Capital a 225 fl. die Interessen ziemlich aufwach\u00dfen la\u00dfen m\u00fc\u00dfen al\u00dfo, da\u00df sich die\u00dfer Interesse R\u00fcckstand bi\u00df Ende des 1748ter Jahres verm\u00f6g beyliegenden Scheins von dem Administratore gedachter Cassae auf 48 fl. 21 alb. 4 d. belaufet, welche alle nachzuzahlen mir und meinen \u00fcbrigen armen Geschwistern allzu schwer f\u00e4llet, als gelanget an Ew[re] hochf\u00fcrst[lich]e Durch[lauch]t mein unterth\u00e4nigstes Bitten, H\u00f6chstdie\u00dfelben geruhen in mehrerem gn\u00e4digsten Betracht, da\u00df von die\u00dfem Capital bereits seit dem Jahr 1735 die Pension j\u00e4hr[lich] mit 6 pro Cento entrichtet worden, mir und meinen \u00fcbrigen bed\u00fcrfftigen Geschwistern die Gnade zu erwei\u00dfen und un\u00df die\u00dfen Interesse-R\u00fcckstand, wo nicht gantz, dannoch bi\u00df auf \u2153 nicht nur zu erla\u00dfen, sondern auch gn\u00e4dig zu verordnen, da\u00df von die\u00dfem auf sichere Unterpf\u00e4nder stehenden Capital von Anfang die\u00dfes Jahrs an und k\u00fcnfftig j\u00e4hr[lich] mehr nicht als 5 pro Cento, gleich auch bey andern piis coporibus gew\u00f6hnlich, erhoben werden m\u00f6ge. Gn\u00e4digster Erh\u00f6rung sich getr\u00f6stend<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ew[re] Hochf\u00fcrst[liche] Durchleucht pp unterth\u00e4nigster Knecht Christian Phil. Wagner nahmens meiner undt meiner armen Geschwister<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Ahn Ihro Hochf\u00fcrst[lich]e Durchleucht zu He\u00dfen-Darmstatt pp unterth\u00e4nigstes Memoriale mein Christian Phil. Wagners zu Dach\u00dfenhau\u00dfen Ambts Braubach nahmens meiner und meiner Geschwister. Pro ut intus<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Kinder des Georg Daniel Wagner in Dachsenhausen (OFB Dachsenhausen, Nr. 2684)<\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Philipp Friedrich * 13.09.1711; + 18.12.1735<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Christian Philipp * 31.08.1713; + 24.04.1758; oo 27.04.1738 mit Maria Margaretha Ludwig; In einer Notiz bei Geburt des 1. Kindes wird er \u201eunordentlich lebender Hofmann\u201c genannt (weiteres s. OFB Dachsenhausen, Nr. 2691)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Anna Elisabeth * 20.09.1715<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Johann Georg * 03.03.1717; + 21.01.1718<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Johann Jost * 04.04.1721; + 17.04.1727<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Elisabeth Magdalena * 21.06.1723; oo 04.07.1752 mit Johann Henrich Harlos<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Maria Veronika * 23.01.1727<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Anna Margaretha * 16.02.1730; + 29.06.1744<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Anna Maria * 01.07.1733; oo 25.11.1760 mit Johann Daniel Schmidt<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-16\"><\/a>[16] Bescheinigung von Kriegskassierer Johann Ludwig Engelhard (10.01.1749)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Da\u00df wey[land] Georg Daniel Wagners Erben zu Dachsenhau\u00dfen der Embser Armen-Baads Cass von einem von ihrem Vatter see[lig] in a[nn]o 1735 gegen j\u00e4hr[lich] abzutragen versprochene 6 p[ro] Cento Interessen entlehnten Capital \u00e0 225 fl. bi\u00df Ende nechst abgewichenen 1748ten Jahrs an Interesse annoch 48 fl. 21 alb. 4 d. schuldig sind, selbige aber solche allesambt ohne etwas von ihrem wenigen G\u00fcthern zu vereu\u00dfern und sich solcher gestalten wehe zu thun, abzutragen nicht im Stande sind, ein solches wird von mir hierdurch beschienen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 10ten Januarii 1749<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Johann Ludwig Engelhardt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-17\"><\/a>[17] Amtmann Schenck an Konsistorium zu Darmstadt (10.01.1749)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pr[aesentatum] D[arm]stadt, den 29ten Jan[uarii] 1749<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 97<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig-gehorsambster Bericht Christian Wagners zu Dach\u00dfenhau\u00dfen unterth\u00e4nigstes Memoriale betr[effend]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Supplicant bittet in dem hier beygehenden unterth\u00e4nigsten Memorial nahmens seiner und seiner 4 Geschwister, da\u00df ihm der Interesse-R\u00fcckstand a 48 fl. 21 alb. 4 d. von einem in die Emb\u00dfer Armen Baads-Cass schuldigen Capital \u00e0 225 fl. bi\u00df auf \u2153theil nicht nur gn\u00e4digst erla\u00dfen, sondern auch verordnet werden m\u00f6gte, da\u00df k\u00fcnfftig von die\u00dfem Capital statt 6 pro Cento nur 5 pro Cento Interesse j\u00e4hr[lich] zu entrichten seyen. Nachdeme nun alle in Supplica angef\u00fchrte Umbst\u00e4nden und Motiven der Wahrheit gem\u00e4\u00df und so beschaffen, da\u00df denen Supplicanten er erklecklicher Erla\u00df an dem Interessen-R\u00fcckstand wohl zu g\u00f6nnen, auch nicht unbillig, da\u00df denenselben als d\u00fcrfftigen Personen und dahingegen die Armen Baads-Cassa bey guten Mitteln stehet, an denen k\u00fcnfftigen Interessen der 6te pro Cento nachgela\u00dfen werde, so habe solches zu weiterer gn\u00e4dig gef\u00e4lligen Disposition unterth\u00e4nig-gehorsambst zu berichten ohnermangeln wollen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 10ten Jan[uarii] 1749<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>G[eorg] W[ilhelm] Schenck<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Zum hochf\u00fcrst[lichen] he\u00df[ischen] hochl\u00f6blichen Consistorio die\u00dfes al\u00dfo verwahr[lich] einzuliefern. Darmstadt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1762-18\"><\/a>[18] Konsistorium zu Darmstadt an Amtmann Schenck zu Braubach (30.01.1749)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Besonders guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme wir Christian Philipp Wagners zu Dach\u00dfenhau\u00dfen nahmens seiner und derer 4 Geschwistern beschehen unt[er]th[\u00e4ni]gsten Petito berichteten Umst\u00e4nden nach insoweit uns dergestalt deferiret haben, da\u00df ihnen der Intere[ss]e-R\u00fcckstand \u00e0 48 fl. 21 alb. 4 d. von einem in die Emb\u00dfer Armen Baads Cass schuldig seyenden Capital \u00e0 225 fl. bi\u00df auf \u2153t[eil] erla\u00dfen, dahingegen die \u00fcbrige \u2154t[eil] gleich bezahlt werden sollen, sodann das Capital \u00e0 6 pro C[en]to von a[nn]o 1749 pro futuro auf 5 pro C[en]to gesetzet werde, so la\u00dfen wir Euch solches hierdurch ohnverhalten und habt Ihr Supplicanten de\u00dfen zu bedeuten. Vers[ehens uns].<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstatt, den 30ten Jan[uarii] 1749<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstliche] H[essische] P[raesident] C[antzlar] D[irectores] C[onsistorii], auch \u00fcbrige pp<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den Amtmann zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1763\"><\/a>Rechnung 1763<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-01\"><\/a>[1] Notamina zur Rechnung 1763 (04.06.1764)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1369<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>In praes[entia] H[errn] Superint[endent] Weitz, Hochw\u00fcrden<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>H[errn] \u2026 \u2026 \u2026<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>H[errn] \u2026 \u2026<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum Darmstadt, den 4ten Junii 1764.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurde die Engelhardische Schlu\u00df-Rechnung vor die Hand genommen und dabey in den 2 nechst vorhergehenden Jahren sub n[ume]ris 1, 2, 3 et 4 simpliciter hierher wiederhohlet.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[umer]o 1. Sind die Obligationes \u00fcber die neu ausgelehnte Capitalia dem H[errn] Beamten vorzuzeigen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>N[umer]o 2. Die pag[ina] 18 der Stumpff-Rechnung als Vorrath und passive zu Recess verbliebene 1120 <\/i>[?]<i> fl. 25 alb. 2 d. sind \u00e0 dato dieses binnen 4 Wochen entweder baar oder mit annehm[lichen] G\u00fcterbrieffen ohnfehlbar dahin abzusichern, wo f\u00fcrst[liches] Consistorium es hin rescribiren und \u2026 zu commitiren gut befunden wird.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[umer]o 3. Fiat copia der Stumpff Rechnung vor die Fr[au] Kriegs Cassirin Engelhardin. <\/i>\u2014 <i>Ist geschehen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>In fidem Huber<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>P[rae]s[entatum] D[arm]st[a]tt, den 13ten Dec[embris] 1764<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-02\"><\/a>[2] Zettel (13.12.1764)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex res[olutione] consist[orii] d[e] d[ato] 13ten Dec[embris] 1764 ad n[umerum] C 1369 a et b<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Appon[atur] <\/i>[Es ist beizulegen] <i>des wegen des Kriegs-Cassier Friedge erstattete Votum, welches wohl auf f\u00fcrst[liche]r Kriegs-Cantzley befindlich seyn d\u00f6rfte.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Dieses Gutachten ist nicht zum f\u00fcrst[liche]n Kriegs-Rath gekommen.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-03\"><\/a>[3] Maria Katharina Engelhard an einen Regierunsrat (08.12.1764)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1369 b<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>P[rae]s[entatum] Darmstadt, den 13ten Dec[embris] 1764<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wohlgebohrner, hochgelahrter, sonders hochgeehrtester Herr Regierungs Rath!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ew[er] Wohlgebohrn werden hochgeneigt erlauben, da\u00df ich durch diese Zeilen meiner Schuldigkeit gehorsambst nachkomme, um zu vernehmen, wie ich mich zu verhalten mit der bis daher machgelassenen Armenbaads Casse, weillen nunmehro da\u00df 1764 Jahr zu Ende la\u00fcfft und nothwendig ein Manual wegen Einnahm Interese, so anjetzo im Anfang des Januarii erhoben werden mu\u00df, verfertigt werden, zumahlen da schon verschiedene Schuldner bey mir angefragt, ob ich die Pensieonen noch einnehme, so wolten sie mir sie bringen. Da ich nun nicht wei\u00df, wie ich mich zu verhalten, ob ich ein Manual oder der ne\u00fce Kriegs Cassirer Friedgen, &lt;&#8230;&gt;fals habe hierdurch gehormbst anfragen sollen. Meine abgelegte Stumpffrechnung ist zwar bis Ende Junii geschlossen, weillen mir aber bis hieher die Casse noch anvertrauet, so habe mit Consens des H[errn] Ambtmans gegen gerichtliche Versicherung 3 Capitalien au\u00dfgeliehen, so bey 600 fl. au\u00dfmachen werden und sind auch noch in der Zeit Pensionen eingangen, lebe also der zuversichtlichen Hoffnung, es werde ein hochf\u00fcrst[liches] hochl\u00f6blich Consistorium mir als einer dopelten betr\u00fcbten und verlassenen Wittib die halbj\u00e4hrige Besoltung bis Ende [Decem]bris gn\u00e4digst \u00fcberlassen, zumahlen da mein s[eliger] Mann diese Rechnung bey 25 Jahr mit schuldiger Sorgfalt und Tre\u00fce verwaltet und zwar anf\u00e4nglich j\u00e4hrlich um 5 fl., hernacher lange Jahre um 12, wie au\u00df denen bereits abgelegten Rechnungen zu ersehen. Solte nun der gnadigste Befehl erfolgen, da\u00df im Beyseyn des H[errn] Ambtsmans Kekule dem H[errn] Friedgen die Casse \u00fcberlieffern soll, so wolte gehorsambst anfragen, ob derselbe mir die Caution a 30 fl., welche mein Mann wegen dieser Rechnung gestellet, von seiner Caution nicht abzahlen soll. Ubrigens embfehle mich in dero hohe Gewogenheit und verharre mit volkomener Hochachtung.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ew[er] Wohlgebohrn, meines hochgeehrtesten H[errn] Regierungs Raths, die hochzuehrente Frau Regierungs R\u00e4thin ergehet meine gehormbste Embfehlung<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Gantz gehorsame Dienerin M[aria] C[atharina] Engelhardin<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 8ten Decembr[is] 1764.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-04\"><\/a>[4] Notamina zur Rechnung 1763 (04.06.1764)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum Darmstadt, den 4ten Junii 1764<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurde mit Abh\u00f6rung der Emb\u00dfer Armen Baads Rechnung de a[nn]o 1763 continuirt und folgendes notirt:<\/i><\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>soll das Notamen vorigen Jahrs n[umer]o 1 hieher wiederhohlt und der Anstand ratione summa, wie alldorten befind[lich] ins Klare gestellt werden<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>similiter ist allhier bey den abgelegten Capitalien das monitum 2dum protoc[olli] spec[ialis] ohnfehlsam zu befolgen<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>ad pag[imam] 12 ist dasjenige, so ad num[erum] praecedent[er] 2 ratione attestationis annotirt zu befinden ebenwohl bey der gantzen vorstehenden Rubric von Pensionen zu beobachten<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>desg[leichen] dasjenige, was monito quarto vorigen Jahrs enthalten<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>In fidem Huber<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-05\"><\/a>[5] Kriegskassierer Johann Christian Friedgen an Konsistorium zu Darmstadt (12.12.1764)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>P[rae]s[entatum] Darmstadt, den 17ten Dec[embris] 1764<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1381<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig-gehorsambster Bericht die Emb\u00dfer Arme-Bath Cassa betreffend vom f\u00fcrst[lichen] Kriegs-Cassierer Friedtgen<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme mir das g[n\u00e4]d[i]gste Decretum vom 11ten Julii \u00fcber die Verwaltung der Emb\u00dfer Armenbadt Cassa richtig zuhandten kommen und ich bi\u00df daher auf das g[n\u00e4]d[i]gste Rescript an den f\u00fcrst[lichen] Ambtman Kekule, wo durch denselben der Auftrag geschehe, der verwitibte Frau Kriegs Cassierin Engelhardtin besagte Cassa abnehmen und mir zu \u00fcbergeben, gewardtet.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Dahe aber die\u00dfes bi\u00df daher noch nicht erfolget, die Frau Kriegs Cassierin von dem vorr\u00e4thigen Geldt weder au\u00dflehnet, noch sich in der Einnahm der morossen <\/i>[verdrie\u00dflichen] <i>Interessen Zahler sich etwas bek\u00fcmmert, die Cassa aber in Ansehung der gegenw\u00e4rtigen Geldtdevalvation <\/i>[Geldabwertung]<i> einen gro\u00dfen Schaden leidet, al\u00df habe umb besagten Auftrag an den f\u00fcrst[lichen] Ambtman Kekule hiermit unterth\u00e4nigst anstehen wollen, damit die Cassa vor weitherm Schaden bewahret werde. Der ich in deren Erwarttung p eines hochf\u00fcrst[lichen] he\u00dfischen hochl\u00f6b[lichen] Consistorii unterth\u00e4nig gehormbster Johann Christian Friedtgen<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 12ten [Decem]bris 1764<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> An das hochf\u00fcrst[liche] he\u00dfen-darmst\u00e4dtische hochl\u00f6b[liche] Consistorium al\u00dfo verwahrlich einzulieffern a Darmstadt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-06\"><\/a>[6] Konsistorium zu Darmstadt an Amtmann Kekule (20.12.1764)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">\u2026 <i>den 11ten Jan[uarii] q[ui] acc. m.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Besonders guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme uns von dem f[\u00fcrstlichen] Kriegs-Cassier Friedtgen zu Braubach vor kurtzen die Anzeige geschehen ist, da\u00df ihme die Rechnung \u00fcber die Em\u00dfer Armen Bad Cass per decretum clementissimum vom 11 Julii a[nni] c[urrentis] \u00fcbertragen worden und dahero n\u00f6thig seye, da\u00df die verwittibte Kriegs Cassier Engelhardin ihres Mannes Rechnung in Richtigkeit setze, so begehren in de\u00df \u2026 f\u00fcr uns, da\u00df ihr vi specialis huius commissionis die Engelhardische Rechnung abh\u00f6ret und die Wittib alle zu der Armen Cass geh\u00f6rige Capital Briefe an den neuen Berechner extradiren la\u00dfet, nicht weniger dieselben zu Bezahlung de\u00df etwas verbleibenden Passic Recess Terminum von vier Wochen anberaumet, auch die Richtigkeit der Liquidation genau untersuchet, von dem Erfolg aber Euren Bericht fordersamst erstattet und einsendet. Versehens [uns].<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmbstadt, den 20ten Dec[embris] 1764<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstliche] H[essische] P[raesident] C[antzlar] D[irectores] C[onsistorii], u[nd] \u00fcbr[ige] das[elbst]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den f[\u00fcrstlichen] Beamten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-07\"><\/a>[7] Friedrich Jakob Sch\u00f6ndorf [Regierungsrat] zu Darmstadt als Erbe der Witwe des Johann Ludwig Engelhard (31.08.1775)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">Biographische Angaben (aus Arcinsys: HStAD, R 21 C 1, NACHWEIS):<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">1765 Polizeirat, Stadt-Syndikus in Darmstadt<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">Vater Benjamin Sch\u00f6ndorf, f\u00fcrstlicher Kammerdiener und Leibschneider zu Darmstadt, oo mit Elisabetha Dorothea<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">oo mit Maria Sybilla Philippina<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">Unterschrift der Eltern 16.03.1754 f\u00fcr ihren Sohn Friedrich Jakob und seine Frau Maria Sybilla Philippine mit Zustimmung von drei Geschwistern des Friedrich Jakob, und zwar Ludwig Benjamin, Konrad Ferdinand und Maria Elisabetha Dorothea<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">29.04.1771 Unterschriften des Friedrich Jakob Sch\u00f6ndorf und Ehefrau Maria Sybilla Philippine am Amtsgericht Darmstadt<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">1777 Geheimer Regierungsrat in Eppstein <\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b>Friedrich Jakob Sch\u00f6ndorf fordert als Erbe seines Onkels Johann Ludwig Engelhard die von jenem am 01.03.1746 hinterlegte Kaution von 300 fl. wieder zur\u00fcck. Verwandtschafts-verh\u00e4ltnisse werden dargelegt.<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Praes[entatum], den 31ten Aug[usti] 1775<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1048<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex resol[utione] consist[orii] d[e] d[ato] 7ten Septembr[is] 1775. Da der Recess nunmehro abgethan, so kann gegen Retradirung des Recognitions-Scheins dem Supplicanten die Original-Obligation extradirt werden. Ist geschehen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nigste Anzeige die R\u00fcckgabe der \u2026 dem gewesenen f\u00fcrst[lichen] Kriegscassier Engelhard zu Braubach wegen der auf sich gehabten Embser Armenbadsrechnung bei dem f\u00fcrst[lichen] Consistorium unt[erm] 9ten Junii 1746 cautionis loco hinterlegten f\u00fcrst[lichen] Obligation von 300 fl. betr[effend]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es hat mein Oncle, der wei[land] gewesene f\u00fcrstliche Kriegsca\u00dfierer Engelhard zu Braubach bekandtlich die Berechnung der Emser Armenbaadtgelder \u00fcber sich gehabt und zu dem Ende eine unterm 1ten Mart[ii] 1746 auf 300 fl. ausgestellte f\u00fcrstliche Obligation bei einem hochf\u00fcrst[lichen] Consistorium cautionis loco hinterleget, wie der dar\u00fcber ausgefertigte und in Abschrift hier beigehender Revers des mehrern besaget.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme nun ersagter mein Oncle und dessen gewesene Eheconsortin, eine gebohrne Ritterin ohne Hinterlassung ehelicher Leibes Erben bereits l\u00e4ngstens verstorben und deren Verlassenschaft nach der von dessen Wittib gemachten Disposition auf die beiderseitige Geschwisterkinder, mithin die eine Helfte auf mich und meine Geschwistern, die andere Helfte aber auf dessen \u2026 &#8230;kinder, die Pfarrer Granische T\u00f6chter, jure hereditario <\/i>[durch Ebrecht] <i>gekommen ist, und dann aus dem in originali hier anliegenden amtlichen Attestat des mehrern gef\u00e4lligst zu ersehen seyn wird, da\u00df ich, um aus der verdrieslichen Gemeinschaft zu kommen, denen anderseitigen Miterben, den gedachten Granischen T\u00f6chtern das in sothanem Capital zur Helfte gehabte Antheil baar herausbezahlet und dargegen solches ex jure cessio auch an mich gebracht habe, so habe hiervor die unterth\u00e4nigste Anzeige thun und in gleichm\u00e4sigem Respect bitten sollen, um an die Beh\u00f6rde die Verf\u00fcgung zu erlassen, da\u00df mir die quaestionirte Originalobligation gegen Aush\u00e4ndigung des in H\u00e4nden habenden Originalreverses so fordersamster ausgeliefert werden m\u00f6ge, als bekandt es ist, da\u00df die Engelhardische Rechnungen insgesamt abgeleget und alles \u2026 worden, so da\u00df nicht der mindeste Rece\u00df zur\u00fcckgeblieben ist.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstadt, den 31ten Aug[usti] 1775<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Friederich Jacob Sch\u00f6ndorf<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-07a\"><\/a>[7a] Anlage: Revers des Kriegskassierers Engelhard \u00fcber 300 fl. Kaution (09.06.1746)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme der f\u00fcrst[lich]e Kriegs Cassierer Engelhardt zu Braubach eine f\u00fcrst[liche] Obligation a drey hundert Gulden de dato 1ten Mart[ii] 1746 cautionis loco wegen der ihm anvertrauten Berechnung derer Em\u00dfer Armen Baad Gelder injungirterma\u00dfen an das f\u00fcrst[liche] Consistorium in originali w\u00fcrcklich eingeliefert, als wird demselben die\u00dfer Revers mit der Versicherung hiermit ertheilet, da\u00df sothane Caution ihme oder seinen Erben \u00fcber kurtz oder lang, wann er seine Rechnung abgelegt und praestanda praestiret haben, mithin also nichts schuldig bleiben wird, mittelst Zur\u00fcckliefferung der Original-Obligation wieder extradirt werden solle. Urkund[lich] des hierauf gedruckten f\u00fcrst[lichen] Consistorial Insiegels. Darmstatt, den 9ten Jun[ii] 1746.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Papiersiegel] <i>GMGreuhm, f\u00fcrst[licher] he\u00df[ischer] Reg[ierungs] Secretarius<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-07b\"><\/a>[7b] Abschrift von [7a]<\/b><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1763-08\"><\/a>[8] Amtliches Attestat von Amtmanns Kekule (21.08.1775)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wasma\u00dfen des ehemahls zu Sch\u00f6nborn gestandenen Pfarrer Grans beyde T\u00f6chter zweyter Ehe, als Catharina Su\u00dfanna verheirathete Cramerin zu Ems, Dau\u00dfenauer Seits, und Friederica Henrietta Martina verheurathete Buchholtzin zu Heddesdorf im Neuwiedtischen, ihr Antheil und die Helffte, welche sie als Kriegs Cassierer Engelhardische Miterben zu einem Stamm von Seiten wey[land] ihrer Mutter eine gebohrnen Ritterin her mit 150 fl. an denenjenigen 300 fl. Capital bi\u00dfhero mit bese\u00dfen und benutzet, welche wey[land] der gewe\u00dfene f\u00fcrst[lich]e Kriegs Cassierer Engelhardt allhier wegen der ihme anvertraut gewe\u00dfenen Administration der Em\u00dfer Armen Baads Casse bey f\u00fcrst[lichem] Consistorio zu Darmstadt p[ro] cautione eingeleget, an den f\u00fcrst[liche]n Ober Appellations Rath H[errn] Sch\u00f6ndorff zu Darmstadt cum omni jure et actione gegen eine gewi\u00dfe Geld Summe cediret haben, solche Geld Summe auch an gedachte beyde Pfarrer Granische T\u00f6chter von hie\u00dfigen Amts wegen richtig und baar gegen Quittung ausbezahlet worden, mithin die\u00dfelbe an sothanem Capital ad 300 fl. nicht mehr zu praetendiren haben, dahingegen solches nunmehro gantz und allein als eigenth\u00fcmlich ersagtem f\u00fcrst[liche]n Ober Appellations Rath H[errn] Sch\u00f6ndorff und de\u00dfen Geschwistern geh\u00f6ret, inma\u00dfen selbige die andere und ohncedirte Helffte daran bi\u00dfhero allschon ex jure haereditario bese\u00dfen haben, dar\u00fcber wird hiermit auf Verlangen die\u00dfes Attestat von Amts wegen ertheilet. Urkund[lich] des hierauf gedruckten f\u00fcrst[liche]n Amts Siegels und mein, des zeitigen Beamtens Unterschrift. So geschehen, Braubach, den 21ten Aug[usti] 1775.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] P[eter] Kekule, f\u00fcrst[licher] he\u00df[ische]r Amtmann daselbst<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1764\"><\/a>Rechnung 1764<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1764-01\"><\/a>[1] Summarischer Auzug der Rechnung 1. Halbjahr 1764 \u201eStumpfrechnung\u201c (Engelhard)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1764-02\"><\/a>[2] Summarischer Auzug der Rechnung 1764 (Friedgen)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1764-03\"><\/a>[3] Konsistorium zu Darmstadt an Kriegskassierer Friedgen (14.02.1765)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Verrechnung von 156 fl. 16 alb. 6 d. Baukosten (Kelterhaus)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unsern g[n\u00e4digen] Gru\u00df zuvor, ehrbarer guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme wir verordnet haben, da\u00df die in dem vorigen Sommer zu h\u00f6chst n\u00f6thiger Reparation des Armen Baadhau\u00dfes zu Embs verwendete, zu diesseitiger Helffte betragende 156 fl. 16 alb. 6 d. Baukosten aus der Armenbaad Cassa bezahlet werden sollen, so la\u00dfen wir Euch solches nachrichtlich hierdurch ohnverhalten und habt ihr sothane Baukosten an den Amtsverwe\u00dfer Gl\u00e4\u00dfer daselbsten gegen Quittung auszuzahlen und geb\u00fchrend zu verrechnen. Versehens uns und seynd Euch g[n\u00e4dig] geneigt.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstatt, den 14ten Febr[uarii] 1765<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F\u00fcrst[lich] He\u00dfische Praesident, Canzlar, Director Consistorii, auch \u00fcbrige geist- und welt[lich]e R\u00e4the und Assessores das[elbst]<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Schulz<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den f[\u00fcrstlichen] Kriegs Cassier Friedgen zu Braubach. Hoffmann<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]sentirt Braubach, den 14ten Martii 1765<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Dem erbaren unserm guten Freund N. N. Friedgen, f\u00fcrst[lich] he\u00dfischen Kriegs Cassier zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1765\"><\/a>Rechnung 1765<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-01\"><\/a>[1] Quittung Nr. 6 zur Rechnung (20.12.1765)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[umer]o 6<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Eilff alb. 2 d. Grund Zin\u00df von dem Steinern Hau\u00df zu Emb\u00df sind mir von dem f\u00fcrst[lichen] Kriegs Cassirer Friedgen von Braubach in Uhrkundt die\u00dfes richtig ausgezahlt worden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 20ten Dec[em]br[is] 1765.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] P[hilipp] Gl\u00e4\u00dfer<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-02\"><\/a>[2] Summarischer Auzug der Rechnung 1765<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-03\"><\/a>[3] Kriegskassierer Friedgen an Konsistorium zu Darmstadt (01.06.1768)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Friedgen muss den syndicus piorum corporum kennen, um einen Prozess mit dem Bergrat Wagner anzustrengen (Zinsen werden seit 1739 nicht mehr bezahlt)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 713<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] D[arm]st[a]dt, den 10 Junii 1768<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex resolut[ione] cons[istorii] d[e] d[ato] 16 Junii 1768 apponantur acta concernentia. Liegen bey.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nigster Bericht!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es hat mir der hie\u00dfige f\u00fcrst[liche] Ambtman Kekule den g[n]\u00e4d[i]gsten Befehl vom 17ten Mertz a[nni] c[urrentis] communiciret, verm\u00f6g we\u00dfes ich<\/i><\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>in der ferneren Emb\u00dfer Armen Baadt Cassa Rechnung jedesmahlen einen Schein vom gewe\u00dfenen Debitore, wann jedesmahlen ein Capital abgeleget worden, beylegen solle, umb darau\u00df Jahr und Tag, wann die Interesses abgehen, zu ersehen<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Die Interesses Restanten, womit liquidiret wirdt, jedesmahl der f\u00fcrst[lichen] Verordnung von denen Restantiariis zu attestiren und dann<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>da\u00df ich die Wagnerische Processangelegenheithen geh\u00f6rigs Orths flei\u00dfig urgiren <\/i>[darauf dr\u00e4ngen]<i> und zu einem gedeylichen Endte zu bef\u00fcrdern suchen solle.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ob ich nun wohl beyde erstere Posten leichtlich und unterth\u00e4nigst schuldigst befolgen werde, so stehe ich doch im 3ten Punct der h\u00f6chstn\u00f6thigen Wagnerischen Processangelegenheithen an, weyhlen ich nicht wei\u00df, wer dermahlen synthicus piorum corporum ist.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es haben mir zwaren des Herrn Superintentes Hochw\u00fcrden bey Ihrer letzteren dahie\u00dfigen Kirchenvisitation die Attresse an den Advocaten Pl\u00fcs zu geben beliebet und mich versichert, da\u00df die\u00dfer synthicus pior[um] corp[orum] seye, worauf ich al\u00dfo zweymahlen wegen die\u00dfer Sache geschrieben und angelegentlichst gebethen, geh\u00f6riges Orthes die Wagnerische Sache zu betreiben, allein bi\u00df dahero von ihme nicht die mintiste Antwordt erhalten, worau\u00df vermuthe, ob die\u00dfer vielleicht nicht mehr synth[icus] pior[um] corp[orum] seye.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Gleichwie ich aber nun nicht gerne in meiner Schuldigkeit etwas versa\u00fcmen will, die Wagnerische Process Sache aber auch h\u00f6chstn\u00f6thig zu betreiben ist, damit die Ar[men] Baadt Cassa nicht endtlich gar umb die\u00dfe Capitalien kommen m\u00f6gte, al\u00df ergehet an ein hochf\u00fcrst[liches] hochprey\u00df[liches] Consistorium mein unterth\u00e4nigstes Bitten, H\u00f6chstdieselbe geruhen gn\u00e4digst zu befehlen, an wen und wohin ich mich wegen die\u00dfer Wagnerischen Process Sache wendten solle.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 1ten Junii 1768<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Eines hochf\u00fcrst[lichen] hochprey\u00dflichen Consistorii unterth\u00e4nigst gehorsambster Knecht<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Friedtgen<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-04\"><\/a>[4] Konsistorium zu Darmstadt an Amtmann Kekule (18.03.1768)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Grundlage zu [3]<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zur Bottenmeisterey gekommen den 14ten Apr[ilis]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Abgelaufen den 16ten dito<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Besonders guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wir haben erhalten, was uns Ihr wegen der Euch vi specialis commissionis aufgetragenen und von Euch ordnungsm\u00e4sig geschehenen Abh\u00f6rung der Ambser Armen Baad Cassa Rechnungen de a[nn]is 1764 &amp; 1765 mit Beschliesung der lezten unterm 20ten vorigen Monats gehorsambst berichtet habt. Nachdeme wir nun darauf zu verordnen f\u00fcr gut gefunden, da\u00df<\/i><\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>in Ansehung derer abgelegten Capitalien pro futuro allemahl ein Schein, wann das Capital abgetragen worden und daraus Jahr und Tag zu ersehen, wann sich die Interesse endigen, beygelegt, und<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>die Interessen Restanten, womit liquidiret wird, jedesmahlen nach denen hierunter vorhandenen f\u00fcrst[lich]en Verordnungen von denen Restantiariis attestiret werde sollen,<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>so habt Ihr solches dem Kriegs-Cassierer Friedgen als Berechner dieser Casse bekannt zu machen und ihn zu dessen k\u00fcnftiger Befolgung sowohl als auch dahin anzuweisen, da\u00df er die Wagnerische Process Angelegenheiten geh\u00f6rigen Orts flei\u00dfig urgiren und zu einem gedeyhlichen Ende zu bef\u00f6rdern suchen sollte. V[ersehens] u[ns].<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>D[arm]st[a]dt, den 18ten Martii 1768<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstlich] h[essische] P[r\u00e4sident], C[antzlar], D[irectores] C[onsistorii] pp<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">\u2026<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den Beamten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-05\"><\/a>[5] Konsistorium zu Darmstadt an Amtmann Kekule (10.07.1766)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Einsendung der Rechnungen von 1764 und 1765<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>&lt;Zur&gt; Bottenmeisterey gekommen den 8ten Dec[embris]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Abgelaufen den 9ten dito<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>P. S. auch besonders guter Freund!<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme die Armen Baads Casse Rechnungen von denen Jahren 1764 und 1765 annoch abzulegen sind, so habt Ihr solche dem Berechner derselben, f\u00fcrst[lichen] Kriegs Cassier Friedgen vi specialis commissionis fordersamst abzunehmen und an uns hiern\u00e4chst zu weiterer Verordnung unterth\u00e4nig einzusenden. Versehens [uns].<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstadt, den 10ten Julii 1766<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstlich] h[essische] P[r\u00e4sident], C[antzlar], D[irectores] C[onsistorii] und \u00fcbrige<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An f\u00fcrst[lichen] Beamten zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-06\"><\/a>[6] Konsistorium zu Darmstadt an Kriegskassierer Friedgen (10.07.1766)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Bekanntgabe von [5]<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zur Bottenmeisterey gekommen den 8ten Dec[embris]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Abgelaufen den 9ten dito p[ro] conv. an den f[\u00fcrstlichen] Kr[iegs]Cassier Friedgen<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme wird dem f\u00fcrst[lichen] Beamten zu Braubach zu Abh\u00f6rung derer zwey noch r\u00fcckst\u00e4ndigen Armen Baads Casse Rechnungen speciale Commission unterm heutigen Dato ertheilet haben, so wird dem f\u00fcrst[lichen] Kriegs Cassier Friedgen daselbsten ein solches nachricht[lich] und um sich darnach achten zu k\u00f6nnen hiermit angef\u00fcget.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sig[natum] Darmstadt, den 10ten Julii 1766<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstlich] h[essische] P[r\u00e4sident], C[antzlar], D[irectores] C[onsistorii] und \u00fcbrige<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-07\"><\/a>[7] Amtmann Kekule an Konsistorium zu Darmstadt (20.02.1768)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Abh\u00f6rung der Rechnungen 1764 und 1765; Friedgen hat noch keine offizielle Ernennung zum Rechnungsf\u00fchrer und bisher keine Kaution gestellt<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 262<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] Darmstadt, den 24ten Febr[uarii] 1768<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>App[onatur] die Stumpff Rechnung vom vorigen und die Bestellungs Acten wegen des Friedgens. Liegen bey.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig gehorsambster Bericht die Emb\u00dfer Armen Baads Casse Rechnung betr[effend]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es ist mit per rescriptum vom 10ten Jul[ii] 1766 der h[och]f\u00fcrst[lich]e Befehl zugekommen vi specialis commissionis, die Emb\u00dfer Armen Baads Casse Rechnungen de a[nn]is 1764 &amp; 1765 abzuh\u00f6ren.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme mir darauf der dermahlige Administrator, f\u00fcrst[licher] Kriegs Cassierer Friedge die 1764er Rechnung unterm 4ten Aug[usti] a[nno] p[raeterito] pr[aeterito] <\/i>[vorvergangenen Jahres = 04.08.1764] <i>zur Abh\u00f6r \u00fcbergeben, ich auch dieselbe eodem abgeh\u00f6ret, so fort die 1765ter Rechnung unterm 8ten die\u00dfes exhibiret, die ich unterm vorgestrigen Dato ebenfals abgeh\u00f6ret habe, wie anschl\u00fc\u00dfige beyde Rechnungen sambt Urkunden des mehreren besagen, als ermangle ich nicht, solches mit dem Beyf\u00fcgen hiermit unterth\u00e4nig gehormbst zu berichten, wasma\u00dfen ich meines Orts bey solchen Rechnungen nichts weiters zu erinnern finde als da\u00df, wie in beyliegenden Notaminibus bemercket, pro futuro allemahl bey Ablegung eines Capital von dem Debitore ein Schein ausgestellet werden, wann das Capital abgetragen worden, um damit zu belegen und zuzusehen, in welchem Jahr und Tag die Interessen sich sistiren <\/i>[einstellen]<i>, so fort da\u00df ebenfalls in Zukunfft die Inte[ress]e Restanten, womit liquidiret wird, jedesmahlen nach f\u00fcrst[licher] Verordnung zu attestiren seyen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wobey ich die\u00dfes noch anf\u00fchren mu\u00df, welchergestalten meines Wi\u00dfens der dermahlige Administrator, f\u00fcrst[liche]r Kriegs-Cassierer Friedge, wegen der anvertrauten Armen Baads Cassen weder verpflichtet, noch Caution gestellet hat.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 20ten Febr[uarii] 1768<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] P[eter] Kekule<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-07a\"><\/a>[7a] Anlage zu [7]: Notamina zur Rechnung 1765<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Notamina zur Em\u00dfer Armen Baads Casse Rechnung de a[nn]o 1765<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i><span style=\"text-decoration: line-through;\">Ad pag. 3) mangelt bey dem 2ten Posten ad 10 fl. 4 alb. das Steigerungs Protocoll sub n[umer]o IIdo, so noch beyzulegen.<\/span> Liegt bey<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Und geb\u00fchret sich in Zukunft allemahl Schein beyzulegen, wann ein Capital abgetragen worden, um daraus Jahr v[nd] Tag zu ersehen, wann sich die Intere[ss]en endigen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ad pag. 4) Ist die Wagnerische Process Angelegenheit geh\u00f6riger Orten zu urgiren.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i><span style=\"text-decoration: line-through;\">Ad pag. 5) Ist bey dem zweyten Posten copia decreti beyzulegen.<\/span> Legt bey.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ad pag. 25) M\u00fc\u00dfen in Zukunft die Intere[ss]en Restanten, womit liquidiret wird, jedesmahlen nach denen f\u00fcrst[lichen] Verordnungen von denen Restantiariis attestiret werden.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-08\"><\/a>[8] Versteigerungsprotokoll G\u00fcter des Johann Georg Pfeiffer (15.12.1766)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Actum Braubach, den 15ten Decemb[is] 1766<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wurden nachfolgende zur Sicherheit der Em\u00dfer Armen-Baads-Casse bishero mit Arrest bestrickt gewe\u00dfene Pfeifferische Effecten <\/i>[G\u00fcter]<i> praevia publicatione an den Meistbiethenden versteigert:<\/i><\/span><\/p>\n<table style=\"width: 100%; height: 481px;\" width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"69%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 28px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">fl.<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 28px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">alb.<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 28px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">d.<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 85px;\">\n<td style=\"height: 85px;\" width=\"69%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Ein Ki\u00dfen mit blau und wei\u00dfem \u00dcberzug<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Die Abrahamin<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>2<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>11<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 85px;\">\n<td style=\"height: 85px;\" width=\"69%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Ein dito von Karget<\/em> [?]<em> mit derg[leichem] \u00dcberzug<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Joh: Phil: Artzb\u00e4cher<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>2<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>22<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 85px;\">\n<td style=\"height: 85px;\" width=\"69%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Ein blau leinene Sch\u00fcrtze<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Mousquetier Knittels Ehefrau<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>21<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 85px;\">\n<td style=\"height: 85px;\" width=\"69%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>6 St[\u00fcck] zinnene Teller, englisch Zinn<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Georg Conrad Schinckenberger<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>2<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>15<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 85px;\">\n<td style=\"height: 85px;\" width=\"69%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Ein goldenes Angeh\u00e4ng<br \/>\n<\/em><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>Salomon Mars<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>1<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>25<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 85px;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 28px;\">\n<td style=\"height: 28px; text-align: right;\" width=\"69%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">[Summe]<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 28px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>10<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: center; height: 28px;\" width=\"10%\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\"><em>4<\/em><\/span><\/td>\n<td style=\"height: 28px;\" width=\"10%\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>In fidem p[ro]tocolli J[ohann] P[eter] Kekule<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1765-09\"><\/a>[9] Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt ernennt Kriegskassierer Johann Christian Friedgen zum Rechnungsf\u00fchrer der Emser Armenbadkasse (11.04.1764)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Copia <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme Wir Unserm Kriegs-Cassier Friedgen zu Braubach befundenen Umst\u00e4nden nach die Rechnung \u00fcber die E[m]b\u00dfer Armen Baad-Cass gegen die davon abhangende Emolumenten praestita cautione [durch geleistete Kautin] krafft die\u00dfes in Gnaden conferiret und \u00fcbertragen haben, so ist sich darnach unterth\u00e4nigst zu achten.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstadt, den 11ten Ju[lii] 1764<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ludtwig<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1766\"><\/a>Rechnung 1766<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1766-01\"><\/a>[1] Vollmacht von Kriegskassierer Friedgen an Kriegssekret\u00e4r Hill in Darmstadt (27.08.1768)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Friedgen gibt Hill die Vollmacht, die Rechnung f\u00fcr 1766 in seinem Namen abh\u00f6ren zu lassen, da Friedgen die Reisekosten nach Darmstadt nicht erstattet werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Weyhlen ich gleich allen Menschen sterblich bin und den Meinigen nicht gerne nur zweyj\u00e4hrige Arme Baad Cassa Rechnung hinterla\u00dfen wolte, ich auch schon l\u00e4ngstens die Arme Baad Cassa Rechnung pro 1766 fertig habe, darin dann keine Rei\u00df- und Zehrungs Kosten, da\u00df selbsten darumb hinauf rei\u00dfen k\u00f6nte, g[n]\u00e4d[i]gst verstattet werden wollen, al\u00df gebe hiermit und krafft die\u00dfes dem hochf\u00fcrst[lichen] he\u00dfischen Kriegs Secretario Herrn Hill v\u00f6llige Vollmacht und Gewaldt, die pro 1766 hierbey gehende Arme Baads Cassa Rechnung vor mich und in meinem Nahmen in douplou bey dem hochf\u00fcrst[lichen] horverordneten Consistorio abzulegen und so dann ein Exemplar zu remittiren, forth was al\u00dfo derselbe hierin thun, schlie\u00dfen und handelen wirdt. soll mir so angenehm seyn, al\u00df wann solches selbsten gethan h\u00e4tte. Braubach, den 27 Aug[usti] 1768.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Friedtgen<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1766-02\"><\/a>[2] Anzeige des Kr\u00edegskassierers Hill dem Konsistorium zu Darmstadt (07.10.1768)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Kr\u00edegskassierer Hill zeigt dem Konsistorium zu Darmstadt die in [1] genannten Umst\u00e4nde an.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] Darmstadt, den 11 Octob[ris] 1768<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1160<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig-gehorsamste Anzeige<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Es hat der f\u00fcrst[lich]e Kriegs-Cassierer Friedge zu Braubach mir anliegende Vollmacht ertheilet, dessen 1766er Emser Armen-Bad-Gelder-Rechnung, weilen er vor die verordnete Di\u00e4ten die weite und kostspielige Reyse nicht anhero thun und solche in Person ablegen k\u00f6nnte, in seinem Nahmen abzulegen. Die Rechnung ist vom f\u00fcrst[lich]en Rechnungs-Probatore M\u00f6ller nicht nur probiret, sondern auch die bey der Prob sich ergebene Notamina, wie ab der fernerweiten Beylage sich ergiebt, beh\u00f6rig erl\u00e4utert worden, da\u00df dahero f\u00fcr deren Abh\u00f6r keine weitere Anst\u00e4nde obwalten d\u00f6rfften. Einem hochf\u00fcrst[lichen] hochl\u00f6b[lich]en Consistorio haben demnach hiervon die geziemende Anzeige thun und in gleichm\u00e4sigem Respect zu hohem Gutbefinden lediglich anheim stellen sollen, ob zu deren Ablag um so mehr ein fordersamster Termin anberaumet werden wolle, als die folgende 1767er Rechnung von der Abh\u00f6r dieser Rechnung lediglich abhanget und sothane 1767er Rechnung ebenfals zur hohen Abh\u00f6r des ohnverl\u00e4ngten eingegeben werden soll.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstatt, den 7ten Octob[ris] 1768<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">\u2026 <i>Hill<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1766-03\"><\/a>[3] Beauftragung zur Rechnungsabh\u00f6rung (13.10.1768)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex res[olutione] consist[orii] d[e] d[ato] 13 Oct[obris] 1768 ad n[umerum] C 1160<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Detur commissio dem f\u00fcrst[liche]n Herrn Superintendenten Weiz und dem Herrn Referenten, die Rechnung abzuh\u00f6ren.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1767\"><\/a>Rechnung 1767<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-01\"><\/a>[1] Begleitschreiben zu den Notamina zur Rechnung 1767 <\/b>(10.05.1770)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>acc. den 28ten Maii<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">\u2026 <i>den 29ten dito \u2026<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>abgelaufen, den 5ten Jun. c. c.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Anliegende, die Emser Armen-Baads-Gelder-Rechnung de a[nn]o 1767 betreffende, bey der beschehenen diesj\u00e4hrigen Abh\u00f6rung derselben gemachte Notamina, werden dem Kriegs-Cassierer Friedtgen zu Braubach zu dem Ende und mit dem Befehl hiermit zugestellet, um denselben k\u00fcnftighin genau nachzuleben.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sign[atum] D[arm]statt, den 10ten May 1770.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstlich] h[essisches] Cons[istorium] das[elbst]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey[lage]: \u2026dirte Notamina in Abschrifft<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den Kriegs Cassier Friedtgen zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-01a\"><\/a>[1a] Anlage zu [1]: Notamina zur Rechnung 1767<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Notamina, so bey Abh\u00f6rung der 1767er Rechnung \u00fcber die Emser Armen-Baad-Gelder sich ergeben:<\/i><\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Soll dieselbe k\u00fcnftighin kein Capital anders als gegen die gew\u00f6hn[lich]e Interess[en] zu 5 p[ro] Cento ausgelehnet worden.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Soll das Decret \u00fcber die erhaltene 10 fl Besoldungs Zulage annoch zu des Rechners k\u00fcnftigen Legitimation bey hochf[\u00fcr]st[lichem] Consistorio nach dem hochprey\u00df[lichen] geh[&#8230;] Raths-Resoluto expediret worden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Da das Decret test. act. w\u00fcrck[lich] expedirt worden, so f\u00e4llt dieses Notamen zwar hinweg, es h\u00e4tten aber diese 10 fl. billig erst in der [17]68er Rechnung zum erstenmahl vorkommen sollen.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>So viel, als es thun[lich], soll der Rechner retro verordnetermasen die Gelder zu Anfang des Jahres suchen unterzubringen<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Hat derselbe die beyde Rechnungen de a[nn]is 1768 und [17]69 ebenfals noch in diesem Jahr zu stellen und zur Abh\u00f6r einzusenden<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-02\"><\/a>[2] Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt an Superintendent Weiz und Kammerrat Hanitzsch (29.03.1770)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Betrifft Notamina [1a] Nr. 2<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ludwig p<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Lieber Getreuer! Nachdem von dem Administratore der Embser Armen Baad Cassa, Unserm KriegsCassier Friedgen zu Braubach die Rechnung \u00fcber diese Cassa Gelder pro a[nn]o 1767 zur Abh\u00f6r eingesandt worden und Wir Euch hierzu speciale Commission hiermit \u00fcbertragen haben, so habt Ihr Euch dieses Gesch\u00e4ffts geb\u00fchrend zu unterziehen und dabey die von dem Rechner sich zur Ungeb\u00fchr und zu viel angesezte 10 fl. Besoldungs Addition zu streichen und denselben damit ad supplicandum anzuweisen. Versehens uns p. Darmstadt, 29 Mart[ii] 1770<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ex commissione Bey[&#8230;] s\u00e4mt[lichen]Acta, welche H[errn] Superintendens Hochw\u00fcrden, zuzustellen<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den f[\u00fcrstlichen] Superintendenten Weiz und f[\u00fcrstlichen] C[ammer]Rath Hanitzsch<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-03\"><\/a>[3] Quittung des Johann Henrich Ru\u00dfwurm (24.07.1767)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Da\u00df ich unterschriebener da\u00df von meinem Schwieger Vatter Johann Phillipp Sch\u00fcck in die Arme Baad Cassa schuldige gewe\u00dfene Capital von 150 fl. abgetragen und \u00fcbernohmen und von dem f\u00fcrst[lichen] KriegsCassieren und Administratores noch 15 fl. darzu empfangen habe, so da\u00df ich dermahlen der Arme BaadCassa verm\u00f6g Obligation 165 fl. schuldig bin, ein solches wirdt von mir dato der Obligation hiermit attestiret den 24 Julii 1767. Johan Henrich Roswurm <\/i>[Originalsignatur]<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-04\"><\/a>[4] Begleitschreiben zu den Notamina zur Rechnung 1766 <\/b>(24.11.1768)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>abgelaufen cum notamin[ibus]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Gegenw\u00e4rtige, die Emser Armen-Baads Gelder Rechnung betreffende Notamina werden dem Kriegs-Cassierer Friedtgen zu Braubach zu dem Ende und mit dem Befehl hiermit zugeschickt, denenselben in Zukunft genau nachzuleben.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sig[natum] D[arm]st[a]dt, den 24ten Nov[embris] 1768<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstlich] h[essisches] Cons[istorium] das[elbst]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey[lage]: \u2026dirte Notamina in Abschrifft<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den Kriegs-Cassier Friedtgen zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-04a\"><\/a>[4a] Anlage zu [4]: Notamina zur Rechnung 1766 (18.11.1768)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Notamina, so bey Abh\u00f6rung der 1766er Emser Armen-Baad-Gelder-Rechnung sich ergeben:<\/i><\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>W\u00e4re sich zu bem\u00fchen, die baar vorr\u00e4thig seyende Gelder zum Vortheil der Casse, so bald als m\u00f6glich, gegen hinl\u00e4ng[liche] Sicherheit auszuleyhen<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>So viel, als es thunlich, die Gelder zu Anfang des Jahres suchen unterzubringen<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Die Capitalien jederzeit nach denen Jahren und Datis, so wie solche ausgeliehen werden, in die Rechnungen zu setzen<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Seynd die ausstehenden und liquidirten Interessen quovis modo <\/i>[wie auch immer]<i> einzubringen<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Darmstad, den 18ten Nov[embris] 1768<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-05\"><\/a>[5] Kriegskassierer Friedgen an Konsistorium zu Darmstadt (31.01.1770)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 217<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Apponantur acta die Zulage quaest[lich] betr[effend]. Liegen bey <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[ra]s[entatum] Darmstadt, den 9 Febr[uarii] 1770<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterthanig-gehor[am]ster Bericht, Vorstellung und Bitte<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Anbey solle gehorsambst die l\u00e4ngst verfertigte 1767te Armen Baadts Cassa Rechnung einsendten und dabey unterth\u00e4nigst vorstellen, da0 ich die mir unterm 26ten Maii a passati g[n]\u00e4d[i]gst vewrwilligste 10 fl. Besoltungs Zulaage in unterth\u00e4nigsten Zutrauen zwarn mit in Au\u00dfgab Besoltung gebracht. Es m\u00f6gte ein hochf\u00fcrst[liches] hochprey\u00df[liches] Consistorium solches gn\u00e4digst passiren la\u00dfen weyhlen, pro<\/i><\/span><\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Mir durch einen mir contrairen Amts Bericht von denen Engelhardischen vacant gewordenen 20 fl. Gnade nur 10 fl. gn\u00e4digst au\u00dfgeworfen, dahe mir doch vorhero durch den gewe\u00dfenen Secretarium Hill ex commissione eines hochf\u00fcrst[lichen] Consistorii geschrieben worden, da\u00df auch auf 20 fl. Besoltungs Addition gesichert halten k\u00f6nnte.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Wirdt sich (ohne eydlen Ruhm) in keiner meiner Rechnungen ein Posten finden von Geld Verlust, al\u00df in der ersten und 1765ter Rechnung, welcher sich nicht bey mir, sondern vielmehr bey der Engelhardtischen Wittib durch da\u00df Stillliegen der Geldter in den abgew\u00fcrthigsten w\u00fcrthenbergischen 6 Xr St\u00fccker ergeben, dahe ich im Gegentheihl zwaren die 1764ter Rechnung nachgef\u00fchret, die Wittib Engehardtin aber die 20 fl. Besoldung gezogen hat.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Habe ich die Arme Baads Cassa erst 1765 14 Tage von der Devalfacion <\/i>[Devalvation = Abwertung]<i>, dahe die Dehordatoria <\/i>[Dehortatorium = Abratungs- oder Abmahnungsschreiben]<i> vom 20 fl. Fu\u00df noch nicht publiciret waren, mit 1100 fl. baar mehrentheils in gantz ne\u00fc gem\u00fcntzten, hernacher aber a 4 Xr abgew\u00fcrthigten 6 Xr St\u00fc[cken] annehmen m\u00fc\u00dfen, solche aber so forth gegen gerichtliche Obligationes suchen forthzuschaffen und dahero die Cassa vor ohngefehr 3 bi\u00df 400 fl. Schaden bewahret. Und wirdt in der 1765ter Rechnung kein Heller Devalfacion sich finden und dahe ich qua[m] Administrator Pflichten geleistet, Caution gestellet, die viele Arbeit thun mu\u00df, forth prestantis prestiren soll.<\/i><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>So ergehet an ein hochf\u00fcrst[liches] hochprey\u00df[liches] Consistorium mein abermahlich unterth\u00e4nigstes Bitten, H\u00f6chstdie\u00dfelben geruhen gn\u00e4digst, mir die \u00fcbrige 10 fl. in hohen Gnaden angedeyhen zu la\u00dfen. Dar\u00fcber<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>eines hochf\u00fcrst[lichen] hochprey\u00dflichen Consistorii<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>unterth\u00e4nigst gehormbster Knecht Friedtgen<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 31ten Jan[uarii] 1770<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Dem hochf\u00fcrst[lichen] he\u00dfischen hochverordtneten Consistorio werdte die\u00dfes al\u00dfo verwahrlich eingeliefert \u00e2 Darmstadt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-06\"><\/a>[6] Vollmacht von Kriegskassierer Friedgen an Kriegssekret\u00e4r Helffmann in Darmstadt (30.01.1770)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Friedgen gibt Helffmann die Vollmacht, die Rechnung f\u00fcr 1767 in seinem Namen abh\u00f6ren und unterschreiben zu lassen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ich zu Endt Unterschriebener gebe hiermit dem f\u00fcrst[lichen] Kriegs Secretario Helffmann v\u00f6llige Vollmacht und Gewaldt, die\u00dfe mein hiebey kommende 1767te Ar[men] Baad Cassa Rechnung in meinem Nahmen bey einem hochf\u00fcrst[lichen] hochprei\u00dflichen Consistorio zu Darmstadt nicht allein vorzulegen und abzuthun, sondern auch zu unterschreiben dergestalten, da\u00df was besagte Herr Kriegs Saecreatrius Helffmann hierunter thun und handlen wirdt, soll mir angenehm seyn, als wann solches selbsten gethan h\u00e4tte.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 30ten Jan[uarii] 1770<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Friedtgen<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-07\"><\/a>[7] Notamina bei der Probatur der Rechnung 1767<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Notamina bey Probirung der Emb\u00dfer Armen Baad Gelder Rechnung de a[nn]o 1767<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 13: Der 7te Posten wegen Gottfried Heyhlers thut vor 5 \u00bd Monath von 200 fl. Capit[al] \u00e0 5 p[ro] c[en]to 4 fl. 17 alb. 4 d., welches in beyden Exemplarien durch alle Summen bereits abge\u00e4ndert worden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 16: \u2026 ob der Best\u00e4nder Peter Permentie keine schrifft[lich]e Leyhe erhalten, weilen solche in der Rechnung allegirt <\/i>[angef\u00fchrt] <i>worden, bey denen Acten sich aber nichts finden will.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 18: M[angelt] Decr[etum] wegen des H[err]n Rechners Addition \u00e0 10 fl.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[agina] 22: Mangelt Befehl wegen des 1ten Postens, sodann Sterb-Sch[ein] wegen der Frau Kriegs-Cassier Engehardin<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1767-08\"><\/a>[8] Summarischer Extrakt der Rechnung 1767<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"western\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1768\"><\/a>Rechnung 1768<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1768-01\"><\/a>[1] Summarischer Extrakt der Rechnung 1768<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1768-02\"><\/a>[2] Amtmann Kekule an Konsistorium zu Darmstadt (03.01.1771)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Bericht \u00fcber die getroffenen Ma\u00dfnahmen nach Tod des Rechnungsf\u00fchrers Friedgen am 03.01.1771<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 18<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig-gehorsambster Bericht den verstorbenen Kriegs-Cassierer Friedgen betr[effend]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme der f\u00fcrst[lich]e Kriegs-Cassierer Friedgen gestern Abend um 8 Uhr verstorben ist und darauf der f\u00fcrst[lich]e Commandant und Obrist-Lieutenant H[err] Rohr und ich sowohl intuitu <\/i>[angesichts]<i> der Kriegs-Casse, als auch der Emb\u00dfer Armen-Baads-Casse und da\u00df der verstorbene 4 kleine unm\u00fcndige Kinder verl\u00e4\u00dft, geh\u00f6rig obsigniren <\/i>[versiegeln] <i>la\u00dfen, auch dem f\u00fcrst[liche]n Gegenschreiber und Raths-Verwanthen Menges allhier die Interims-Verwaltung des Defuncti <\/i>[Verstorbenen] <i>seiner Diensten sub spe rati <\/i>[unter Genehmigung]<i> \u00fcbertragen haben, als ermangle ich nicht, solches meines Orts zu weiterer gn\u00e4dig gef\u00e4lliger Verordnung hiermit unterth\u00e4nig-gehorsambst zu berichten. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 3ten Januar[ii] 1771.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] P[eter] Kekule<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Zu hochf\u00fcrstlich he\u00dfisch hochl\u00f6blichem Consistorio die\u00dfes al\u00dfo einzuliefern. Darmstatt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1768-03\"><\/a>[3] Gegenschreiber Menges an Konsistorium zu Darmstadt (12.01.1771)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Menges als Vormund \u00fcber die Kinder des Kriegskassierer Friedgen berichtet, dass die Rechnungen f\u00fcr 1768, 1769 und 1770 bereits fertig sind und abgeh\u00f6rt werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 860<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig-gehorsambster Bericht <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Curatorio nomine wey[land] des gewe\u00dfenen f\u00fcrst[lichen] Kriegs-Cassiers und Emb\u00dfer-Armen- Baads-Casse-Administratoris Friedgens dahier hinterla\u00dfener unmundiger Kinder habe ich in ehrfurchtsvollem Respect hierdurch berichten sollen, wasma\u00dfen des gedachten Defuncti aufgehabte Armen Baads-Casse Rechnungen de a[nn]is 1768, [17]69 et 1779 bereits dergestalten gefertiget sind, da\u00df sie geh\u00f6rig abgeleget werden k\u00f6nnen. Weshalben um gn\u00e4dig gef\u00e4llige Verordnung in allgeziemender Unterth\u00e4nigkeit hiermit bitten wollen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 12 Jan[uarii] 1771<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Joh. Friederich Menges, <\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>f\u00fcrst[licher] Gegenschreiber<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] D[arm]st[a]dt, den 17 Junii 1771<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Zum hochf\u00fcrstlich he\u00dfischen hochl\u00f6b[liche]n Consistorio die\u00dfes also verwahr[lich] einzuliefern. Herrschafft Darmstatt<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1768-03\"><\/a>[3] Konsistorium zu Darmstadt an Gegenschreiber Menges (20.06.1771)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Menges soll die in [2] genannten Rechnungen einsenden und einen Vertreter f\u00fcr sich bestellen, der der Abh\u00f6rung beiwohnt.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Dem f\u00fcrst[lichen] Gegenschreiber Johann Friederich Menges zu Braubach wird auf seinen wegen des verstorbenen f\u00fcrst[lichen] Kriegs Cassiers und Embser Armen-Baads-Casse Administratoris Friedgens abzulegenden Armen Baads Casse-Rechnungen de a[nn]is 1768, [17]69 et [17]70, unt[erm] 12 diese \u00fcbergebenen Bericht hiermit auferleget, ersagte Rechnungen fordersamst einzusenden und jemand dahier zu bestellen, welcher der Rechnungs Abh\u00f6r beywohne. Wornach sich geziemend zu achten ist.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Signatum Darmstatt, den 20 Jun[ii] 1771.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F\u00fcrst[liches] h[essisches] C[onsistorium] daselbst<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b><a id=\"rech1769\"><\/a>Rechnung 1769<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><a id=\"rech1769-01\"><\/a><strong>[1]<\/strong><b> Summarischer Extrakt der Rechnung 1769<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;\"><b>Rechnung 1770<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><strong><a id=\"rech1770-01\"><\/a>[1] Johann Friedrich Menges an Konsistorium zu Darmstadt<\/strong> (26.08.1771)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Menges sendet die von seinem Vorg\u00e4nger Friedgen erstellten Rechnungen der Jahre 1768 bis 1770 zur Abh\u00f6rung ein. Vorher kann das Inventarium \u00fcber die Verlassenschaft von Friedgen nicht abgeschlossen und der sich in den Rechnungen ergebende Rezess nicht berichtigt werden. Menges hat dem Regierungssekret\u00e4r Hofmann zu Darmstadt Vollmacht erteilt, an der Abh\u00f6rung teilzunehmen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] Darmstadt, den 2 Sept[embris] 1771<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1195<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig-gehorsambster Bericht, die Emb\u00dfer Armen Baads-Casse-Rechnungen de a[nn]is 1768, [17]69 et [17]70 betr[effend]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>In Gem\u00e4sheit des von hochf\u00fcrst[lichem] hochl\u00f6b[liche]m Consistorio zu Darmstatt unterm 20ten Junii a[nni] c[urrentis] ergangenen gn\u00e4digen Befehls ermangle ich nicht, die oben rubricirte 3 Emb\u00dfer Armen Baads Casse Rechnungen des verstorbenen f\u00fcrst[lichen] Kriegs-Cassiers Friedgens als gewe\u00dfenen Armen Baads-Casse-Administratoris, von jedem Jahr in duplo mit allen darzu geh\u00f6rigen Urkunden und Belegen und zwar von der de a[nn]o 1768 von n[umer]o 1 bi\u00df n[umer]o 9 beedes incl[usive], von der de a[nn]o 1769 von n[umer]o 1 bi\u00df n[umer]o 17 incl[usive] und von der de a[nn]o 1770 von n[umer]o 1 bi\u00df 10 beedes incl[usive] zur gn\u00e4dig gef\u00e4lligen baldigen Abh\u00f6r und Justificirung, weilen ehe und bevor die\u00dfes geschehen, das Inventarium \u00fcber wey[land] des Defuncti, Kriegs-Cassier Friedgens Verla\u00dfenschafft nicht finalisiret und der in de\u00dfen besagten Armen-Baads-Casse-Rechnungen sich ergebende eigene Recess nicht berichtiget werden kann, durch einen Expressen hiermit in unterth\u00e4nigem Respect einzusenden mit dem gleichm\u00e4\u00dfigen unterth\u00e4nigen Beyf\u00fcgen, wasgestalten dem f\u00fcrst[liche]n Regierungs-Secretario Herrn Hofmann zu Darmstatt Vollmacht ertheilet worden meo nomine der Abh\u00f6r sothaner Rechnungen geb\u00fchrend beyzuwohnen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 26ten Aug[usti] a[nn]o 1771.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Johann Friedrich Menges<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[Adressat]<i> Zum hochf\u00fcrstlich he\u00dfischen hochl\u00f6blichen Consistorio die\u00dfes also verwahrlich einzuliefern nebst einem verschlo\u00dfenen Paquet Emb\u00dfer Armen-Baads-Casse-Rech[nungen]. Darmstadt.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-02\"><\/a>[2] Vollmacht des Johann Friedrich Menges (26.08.1771)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Johann Friedrich Menges bevollm\u00e4chtigt den Regierungssekret\u00e4r Hofmann zu Darmstadt, bei der Rechnungsabh\u00f6rung teilzunehmen.<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme von hochf\u00fcrst[lichem] hochl\u00f6b[liche]m Consistorio zu Darmstatt mir, dem \u00fcber wey[land] des f\u00fcrst[lichen] Kriegs-Cassier und Emb\u00dfer Armen Baads-Casse-Administratoris H[errn] Johann Christian Friedgens zu Braubach nachgela\u00dfene Kinder bestellten curatori bonorum, der gn\u00e4dige Befehl zugekommen, da\u00df des besagten Defuncti gefertigte, von denen Jahren 1768, [17]69 et [17]70 r\u00fcckst\u00e4ndige Armen-Baads-Casse-Rechnungen ohnverweilt einschicken und zugleich jemanden zu D[arm]statt bestellen solle, welcher der Abh\u00f6r solcher Rechnung beywohne, und dann tit. der f\u00fcrst[liche] he\u00dfische Regierungs-Secretarius zu Darmstatt Herr Hofmann sothanes Beywohnungs-Gesch\u00e4ffte auf Ersuchen zu \u00fcbernehmen sich resolviret haben, als gebe wohlgedachtem H[errn] Regierungs-Secretario Hofmann hiermit und in krafft die\u00dfes und zwar sub clausulis consuetis Vollmacht, da\u00df er in mein, des Curatoris, Nahmen der Abh\u00f6r Friedgischer 3 Rechnungen um die Geb\u00fchr pers\u00f6nlich beywohnen und das n\u00f6thige beobachten und verrichten m\u00f6ge. Urkund[lich] meiner eigenh\u00e4ndigen Nahmens Unterschrifft und meines beygedruckten gew\u00f6hn[lichen] Pettschaffts. <\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>So geschehen Braubach, den 26ten Aug[usti] 1771<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[Original-Petschaft] <i>Johann Friederich Menges<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-03\"><\/a>[3] Begleitschreiben zu den Notamina zur Rechnung 1768-1770 <\/b>(19.09.1771)<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Abgel[aufen] den 20ten dito<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Anliegene Notamina \u00fcber die von dem verstorbenen Kriegs-Cassierer Friedtgen zu Braubach gef\u00fchrte Emser Armen Baads Casse Rechnungen de a[nn]is 1768-1770 inc[lusi]ve werden f\u00fcrst[lich]en Gegenschreiber Menges, welcher diese Rechnungen aufgestellet hat, mit dem Befehl hiermit communiciret, da\u00df er dieselbe innerhalb 14 T\u00e4gen ohnfehlbar schrift[lich] erl\u00e4utern und sich hiern\u00e4chst des Weitern gew\u00e4rtigen solle.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sig[nat]um D[arm]st[a]dt, den 19ten Sept[embris] 1771.<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstliches] H[essisches] Cons[istorium] das[elbst]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>An den f[\u00fcrstlichen] Gegenschreiber Menges zu Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bey[lagen]: Anliegende &#8230;dirte Notamina<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-03a\"><\/a>[3a] Notamina zur Rechnung 1768<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Notamina bey Probirung der Emb\u00dfer Armen Baads Casse Rechnung de a[nn]o 1768<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: line-through; font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 1. Thut der Recess 2 d. mehr<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: line-through; font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 12. Beym 8ten Posten die Obligation wegen des termini a quo zu inspiciren.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 15. M[angelt] Befehl.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pag.]<i> 16. Beym 1ten Posten den Bestandbrieff zu inspiciren.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ead[em]. Beym 3ten sim[iliter].<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pag.]<i> 19. \u2026 wo bey dem 2ten Posten die Intere[ss]e in Einnahm befind[lich] ist.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: line-through; font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ead[em]. Similiter beym 5ten Posten.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[Marginalie am linken Rand]<i> Da die 100 fl. nicht ausgelehnt werden k\u00f6nnen, solche auch nicht in Ausgab passiren, wehalben Rechner zu h\u00f6ren w\u00e4re.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ead[em]. Die Obligationes wegen des termini a quo zu produiciren.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pag.]<i> 21. Bey dem 1ten Posten ein Sterb Schein beyzulegen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ead[em]. Beruhen die ohngezeichnete Posten auf Ratification.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pag.]<i> 26. Die Obligationes richtig zu stellen.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[ot]a. In der 1767ger Rech[nung] sind pag[ina] 24 1 fl. 20 alb. notirt, so Joh. Gottfried Heyler an Inte[ress]e von 200 fl. pag. 13 vor 5 \u00bd Monath zu wenig bezahlt hat u[nd] von ihm demn\u00e4chst noch einzubringen stehn.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-03b\"><\/a>[3b] Notamina zur Rechnung 1769<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Notamina bey Probirung der Armen Baad Casse Rechnung de a[nn]o 1769<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: line-through; font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 5. Thut der 8te Postne 4 d. mehr \u2026<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pag.]<i> 10. Die neuen Obligationes wegen des termini a quo zu inspiciren<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: line-through; font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[pag.]<i> 11. Thut die Summ 4 d. mehr<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pag.]<i> 16. K\u00f6nnen die 50 fl. nicht noch einmahl in Ausgab verschrieben werden, weilen solche schon in voriger Rechn[ung] pag: 19 ausg\u00e4b[lich] verrechnet werden<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pag.] <i>19. M[angelt] Ratif[ication]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pag.] <i>20 et 21. Sim[iliter]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pag.] <i>22. Sim[iliter] beym 2ten und 3ten Posteb<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: line-through; font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Ead[em] andert sich das Lat[us]<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-03c\"><\/a>[3c] Notamina zur Rechnung 1770<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Notamina bey Probirung der Emb\u00dfer Armen Baad Casse Rechnung de a[nn]o 1770<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: line-through; font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 5. Thut das Lat[us] (\u2026)<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>pag: 25. H\u00e4tte diese starcke <\/i>[?]<i> Liquidation von allen Debenten sollen unterschrieben seyn.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"text-decoration: line-through; font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 29. Ist die Summ 4608 fl. 4 d.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[ot]a. An Obligationen sind nicht angesetzt:<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 5 1) Emrich Zierres zu Dach\u00dfenhau\u00dfen 75 fl.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 6 2) Johannes Schmitt zu Braubach mit 100 fl.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 8 3) Andreas M\u00fcller zu Braubach modo Joh: Georg Weygand mit 50 fl.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>N[ot]a. Dahingegen sind an Obligationen vorhanden, so bey denen Intere[ssen] nicht ausgeworffen:<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 31. Joh: Friederich Baschen Erben mit 75 fl.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>pag: 32. Wilhelm Lucas Gran mit 100 fl.<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-04\"><\/a>[4] Erl\u00e4uterungen von Menges zu den Notamina (02.10.1771)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>p[rae]s[entatum] D[arm]st[a]dt, den 7 Oct[obris] 1771<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>C 1382<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nig-gehorsamster Bericht<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Dem unterm 19ten elapsi erla\u00dfenen gn\u00e4digen Befehl zu unterth\u00e4niger Folge schlie\u00dfe ich hierbey die mir gn\u00e4dig aufgegebene Erl\u00e4uterungen \u00fcber die bey Probierung derer eingeschickten, von dem verstorbenen Kriegs-Cassier Friedgen zu Braubach gef\u00fchrte, Em\u00dfer-Armen-Baads-Casse-Rechnungen de a[nn]is 1768, [17]69 et 1770 gemachte Notamina.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 2ten Octob[ris] 1771<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] F[riedrich] Menges<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Unterth\u00e4nige-gehorsamste Erl\u00e4uterungen \u00fcber die bey Probirung der Em\u00dfer Armen Baads-Cassa-Rech[nng]en gemachte Notamina<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zur 1768ger<\/i><\/span><\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Die in der 1767ger Rechnung pag. 24 notirte 1 fl. 20 alb., so Joh. Gottfried Heyler an Inte[ress]e von 200 fl. Capital, pag. 13 ibidem von 5 \u00bd Monat zu wenig bezahlt hat, sind in die\u00dfer Rechnung nicht zur Einnahm gekommen.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Die\u00dfe 1 fl. 20 alb. sind unter dem aus nechst voriger Rechnung de a[nn]o 1767 in die\u00dfe Rechnung \u00fcbertragenen Recess mitbegriffen, einfolg[lich] also auch mit zur Einnahm gebracht.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag. 15 mangelt Befehl.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Der Befehl ist zwarn daselbst allegirt, es hat sich aber solcher unter des Defuncti Rechnungs- und andern Papieren alles beschehenen flei\u00dfigen Nachsuchens ohnerachtet nicht finden la\u00dfen. Defunctus hat in seinem Rechnungs Manual sich ebenfals auf die\u00dfen Befehl bezogen, worab dann sicher zu vermuthen, da\u00df er solchen Befehl gehabt haben m\u00fc\u00dfe.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag. 16 beym 1ten Posten w\u00e4re der Bestand-Brief zu inspiciren.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Die\u00dfen hat man ebenfalls nicht f\u00fcrfinden k\u00f6nnen; vid[e] aber pag. 16 der 1767ger Rechnung.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag[ina] ead[em] bey dem 3ten Posten similiter.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Hat mit ersterm gleiche Bewandnus.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Natam[en]. Pag. 19 \u2026 wo bey dem 2ten Posten die Inte[ress]e in Einnahm befindlich sind ? Da die 100 fl. nicht ausgelehnet worden, so k\u00f6nnen solche nicht in Ausgab passiren.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Die Inte[ress]e von die\u00dfen 100 fl. quaest[lich] stehen pag. 13 im 9te Posten mit 4 fl. 17 alb. 4 d. vom 1ten Febr[urarii] als termino a quo bi\u00df ult[imo] [Decem]b[ris] 1768, sodann die Inte[ress]e von denen andern 100 fl. Capital vom 1ten Januar als termino a quo bi\u00df ult[imo] [Decem]b[ris] d[e] a[nno] pag. 5 mit 5 fl. ebenfalls in Einnahm.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag. 19 sind die Obligationes wegen des termini a quo zu produciren.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Bey Andres Schweitzer \u00fcber 100 fl. Capital ist terminus a quo der 16te Tag Mertz 1768. Vid[e] quoque pag. 32 allwo die Obligation vorher dem f\u00fcrst[lichen] Ambtmann H[errn] Kekule l[au]t seines am Ende ertheilten Attestats nebst andern producirt und von demselben eingesehen worden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Bey Joh. Gottfried Heyler \u00fcber 300 fl. Capital ist terminus a quo der 1te Tag Jun[ii] 1768. Vid[e] quoque pag. 31 wie beym 1ten Posten.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Bey Joh. Andres B\u00fccher \u00fcber 50 fl. ist terminus a quo der 31te Tag Decemb[ris] 1768. Vid[e] quoq[ue] pag. 32 in finde.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag. 21 bey dem 1ten Posten ein Sterb-Schein beyzubringen.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Solcher lieget hierbey.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag[ina] ead[em] 21 beruhen die ohngezeichnete Posten auf Ratification.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Die\u00dfe, da sie ermanglete, dependiret von gn\u00e4dig gef\u00e4lliger Verordnung.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag. 26 sind die Obligationes richtig zu stellen.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Die\u00dfe thun dicta pag[ina] nunmehro 17 St\u00fcck.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zur 1769ger Rech[nung]<\/i><\/span><\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag. 10 sind die neue Obligationes wegen des termini a quo zu inspiciren.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Eine \u00fcber 100 fl. haltend auf Joh. Georg Schumacher zu Klingelbach. Davon ist terminus a quo der 1te Tage Mertz 1769. Vid[e] quoque pag. 38.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Eine \u00fcber 60 fl. haltend auf Joh. Henrich Koch zu Klingelbach. Darinnen ist terminus a quo der 2te Tage Januar[ii] 1769. Vid[e] quoque pag. 37.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Eine \u00fcber 60 fl. haltend auf Joh. Georg Koch zu Oberfischbach. Darinnen ist terminus a quo der 1te Tag Mertz 1769. Vide quoq[ue] pag. 36.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag. 16 k\u00f6nnen die 50 fl. nicht noch einmahl in Ausgab verschrieben werden, weilen solche schon in voriger 1768ger Rech[nung] ausgeblich verrechnet worden.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Es hat seine Richtigkeit, da\u00df die\u00dfes Capital der 50 fl. zur Ungeb\u00fchr nochmahlen allda ausgeb[lich] verschrieben worden, welches aber daher gekommen da\u00df Defunctus Kriegs-Cassier Friedgen solche in seinem Rechnungs-Manual pag. 20 als neuer[lich] ausgeliehen zur Ausgab gesetzt und man die\u00dfem Manual bona fide gefolget. Welchemnach dann der eigene Recess sich nun soviel verrechnet.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pagina 19 mangelt Ratification<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pagina]<i> 20 similiter<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pagina]<i> 21 similiter<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\">[pagina]<i> 22 similiter bey dem 2ten u. 3ten Posten<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Von allen die\u00dfen desiderirten Ratificationen hat sich unter des Rechners Papieren keine gefunden, consequenter sind keine von demselben ausgebracht worden und dependiret demnach von h\u00f6herer Verordnung, ob solche annoch gn\u00e4dig-gef\u00e4llig ratificirt werden.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Zur 1770ger Rech[nung]<\/i><\/span><\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"4\">\n<tbody>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. Pag[ina] 25 die starcke Liquidation von allen Debenten unterschrieben seyn sollen.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Die\u00dfes hette billig und regelm\u00e4\u00dfig geschehen sollen, da aber die Debenten ziemlich zerstreuet und zum Theil 1, 2, 3, 4, 5, 6 bi\u00df 7 Stunden weit abwohnen und zu Habhafftwerdung solcher Subscriptionen M\u00fche und Kosten w\u00fcrde verursachet haben, so hat man Bedenken getragen, denen Friedgischen Pupillen einige Kosten hierunter zu machen. Hingegen wird sich deshalben das Clare bey dem Successore, der dabey attentus ad rem ist, dennoch ergeben.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"TOP\">\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Not[amen]. An Obligationen sind nicht angesetzet:<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>pag. 5 Emrich Zierres zu Dach\u00dfenhau\u00dfen mit 75 fl.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>pag. 6 Johannes Schmitt zu Braubach mit 100 fl.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>pag. 8 Andres Muller modo Joh. Georg Weygant mit 50 fl.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"50%\">\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Vorstehende 2 erstere Obligationen finden sich unter denen Nahmen der alten Debenten als:<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>pag. 31: bey Joh. Fried. Baschen Erben, von welchen es auf Emrich Zierres als Mit-Erbe uxorio nomine transferirt worden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>pag. 32: bey Wilhelm Lucas Gran zu Braubach, von welchem es auf de\u00dfen Tochtermann Johannes Schmitt daselbst verschrieben worden.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>Die Obligation oder vielmehr deren Ausfertigung \u00fcber 50 fl. Capital auf den Joh. Georg Weygant zu Braubach ist durch den sich inzwischen ereigneten Todtesfall und vorherige Kranckheit des Defuncti Kr[iegs] Cass[ierer] Friedgens unterblieben, hat aber nunmehro seine Richtigkeit und kommt in der nechstfolgenden Rechnung zum Ansatz.<\/i><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 2ten Octob[ris] 1771<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>J[ohann] F[riedrich] Menges<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">[Adressat]<i> Zum hochf\u00fcrst[lichen] hessischen hochl\u00f6b[liche]n Consistorio die\u00dfes also verwahr[lich] einzuliefern. Darmstatt. Consistorial-Sachen betr[effend]<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-04a\"><\/a>[4a] Beilage: Todesschein f\u00fcr Katharina Maria Engelhard<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Den 15ten Februarii 1768 starb Fr[au] Catharina Maria, weyland H[err]n Johann Ludwig Wendel Engelhards, f\u00fcrst[lichen] Kriegs Cassierers dahier nachgela\u00dfene Wittwe. Extrahiret aus dem hiesigen Kirchenbuch.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Braubach, den 11ten October 1771<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>H[enrich] M[artin] Hammes, f\u00fcrst[lich] hessischer Pfarrer<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-05\"><\/a>[5] Konsistorium zu Darmstadt an Kriegskassierer Frowein (28.11.1771)<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">Endg\u00fcltige Bestimmung des Passiv-Rezesses in der Rechnung von 1770<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">\u2026 <i>17ten Jan[uarii] 1772 q&#8230; acc. m.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>abgelaufen, den 25ten d[it]o<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>p. couv. ans Amt Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Nachdeme auf die von dem f[\u00fcrstlichen] Gegenschreiber Menges zu Braubach unterm 2ten Oct[obris] a[nn]i curr[entis] anhero communicirte Erl\u00e4uterungen \u00fcber diejenige Notamina, welche bey Abh\u00f6rung derer Friedtgischen Armen Baads Casse Rechnungen formiret worden, der in der 1769ger Rech[nung] pag[ina] 16 doppelt in Ausgab verschriebene Posten ad 50 fl. bewendten Umst\u00e4nden nach gestrichen, mithin also der propre Passiv-Rece\u00df, den der verstorbene Kriegs Cassierer Friedgen in der 1770ger Rechnung schuldig verblieben, auf 754 fl. 5 alb. 6 d. festgesetzet worden, so wird solches bemeldtem Gegenschreiber zu dem Ende hiermit bekannt gemacht, damit er nunmehro besagten Recess an den neuen Administratorem f[\u00fcrstlichen] Kriegs Cassirer Frowein, fordersamst berichtigen soll.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sig[natu]m D[arm]st[a]dt, den 28 [Novem]br[is] 1771<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstliche] H[essische] P[raesident] C[antzlar] D[irectores] Cons[istorii]<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-05a\"><\/a>[5a] Begleitschreiben zu [5]<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">\u2026<\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>abgelaufen, den 25ten Jan[uarii] 1772<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><i>p. couv. ans Amt Braubach<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Anliegendes an den f[\u00fcrstlichen] Gegenschreiber Menges zu Braubach erlassenes Decret, den Friedtgischen Passiv-Recess in denen Embser Armen Baads Casse Rechnungen betr[effend] wird dem neu bestellten Administratori Kriegs-Cassierer Frowein in gedachtem Braubach zu dessen Nachricht und geb\u00fchrenden Nachachtung in Abschrift hiermit ertheilet.<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Sig[natu]m D[arm]st[a]dt, den 28ten Nov[embris] 1771<br \/>\n<\/i><\/span><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>F[\u00fcrstliches] H[essisches] C[onsistorium]<\/i><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><i>Bei[lage]: Vorstehendes Decret an den Menges<\/i><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><b><a id=\"rech1770-06\"><\/a>[6] Summarischer Extrakt der Rechnung 1770<\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\">kein Transcript<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"JUSTIFY\"><strong><span style=\"font-family: times new roman, times, serif;\">Anmerkungen<\/span><\/strong><\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 12pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote1anc\" name=\"sdfootnote1sym\"><span style=\"font-size: 10pt;\">1<\/span><\/a><span style=\"font-size: 10pt;\"><b>Johann Christian Kriegsmann: <\/b>* 30.09.1673 Bechtheim, Rheinhessen; + 02.12.1727 Braubach; oo 03.01.1699 Wertheim mit Anna Katharina Stieff<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote2anc\" name=\"sdfootnote2sym\">2<\/a><b>Rudolph Friedrich Schultt:<\/b> Regierungsrat in Darmstadt; * 1644, + 1718 Darmstadt (<a href=\"https:\/\/www.deutsche-biographie.de\/pnd102533490.html\">https:\/\/www.deutsche-biographie.de\/pnd102533490.html<\/a>)<\/span><\/p>\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote3anc\" name=\"sdfootnote3sym\">3<\/a><b>Johann Christoph Oberzeller: <\/b>Kammerrat in Darmstadt; * 1650, bg. 12.05.1727 Darmstadt (HStAD Bestand R 21 C 1 Nr. Nachweis)<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote4\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote4anc\" name=\"sdfootnote4sym\">4<\/a>Diese Kollekten wurden vom hessen-darmstadtischen Vogt Johann Nikolaus Hermann entrichtet (bg. 12.09.1710 Ems) und nach dessen Tod von seiner Witwe<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote5\">\n<p class=\"sdfootnote\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote5anc\" name=\"sdfootnote5sym\">5<\/a><b>Philipp Ernst von Bobenhausen: <\/b>1704 Haushofmeister, 1709 Hausmarschall, 1720 Rat und Hofmarschall (HStAD Bestand R 21 C 1 Nr. Nachweis)<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"sdfootnote6\">\n<p class=\"sdfootnote\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"font-family: times new roman, times, serif; font-size: 10pt;\"><a class=\"sdfootnotesym\" href=\"#sdfootnote6anc\" name=\"sdfootnote6sym\">6<\/a><b>Dorothea Charlotte von Brandenburg-Ansbach<\/b> (* 28. November 1661 Ansbach; + 15. November 1705 Darmstadt) oo 01.12.1687 mit Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><strong>Letzte \u00c4nderung: 13. Mai 2026<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt; font-family: times new roman, times, serif;\"><strong>Ralph Jackmuth<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beilagen zu den Rechnungen der Emser Armenbadkasse 1707-1770 Liegen jeder einzelnen Rechnung bei Rechnung 1707-1711 [1] Amtskellner Johann Christian Kriegsmann zu Braubach an Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt Braubach 1712 M\u00e4rz 5 (pr\u00e4s. Darmstadt 1712 April 5) Nachdem Kriegsmann1 seit 1707 die Emser Armenbadgelder verwaltet, die nunmehr auf ein Kapital von 2975 fl. angewachsen sind, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/?page_id=12161\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eBeilagen\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-12161","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/12161","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12161"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/12161\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12163,"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/12161\/revisions\/12163"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ahnenforschung-jackmuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12161"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}